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Ein System ist immer nur so gut wie die Menschen, die darin arbeiten. "Unsere" Justiz hat in diesem Fall nach meinem Eindruck an eine unheilvolle Geschichte angeknüpft. Es erfüllt mit Sorge, wenn man sich im Lande umschaut und Ähnliches erkennen kann.
Man möchte die Justiz wegen vorsätzlicher Rechtsbeugung gelangen. Was mich erschreckt ist, dass es durchaus kein Einzelfall zu sein scheint, der hier dankenswerterweise von engagierten Journalisten aufgegriffen wurde.
Es waren auch die Jahre die ins Land gegangen sind. 2003 ist Frau Bach zu einem Justizfall geworden. 2011 gab es immer noch kein Urteil. Man könnte so eine lange Zeit auch Folter, Skandal, Mobbing oder noch schlimmere Wörter nennen.
Solche Fälle überlanger Verfahrensdauer passieren leider immer wieder.
Mir ist ein Fall bekannt, in dem die Staatsanwaltschaft im Jahre 2005 die Ermittlungen wegen des Verdachts einer Ordnungswidrigkeit ( sic ! ) begann, die morgendliche Durchsuchung einer Privatwohnung vornahm und endlich 2009 Anklage erhob. Der zuständige Staatsanwalt hatte dann aber nicht das Rückgrat, die Anklage auch selbst zu vertreten. Die Staatsanwältin, die statt seiner die Gerichtstermine wahr nahm, vernahm über zwanzig Zeugen, wertete die Fakten korrekt und beantragte schließlich selbst Freispruch wegen erwiesener Unschuld.
Die unschuldigen und entsprechend frei gesprochenen Angeklagten sahen sich davor Jahrelanger Hetze und Verleumdung ausgesetzt. Den Staat hat das gesamte Verfahren letztendlich viele zehntausend Euro gekostet. Ohne jegliche Konsequenz für den Staatsanwalt, der wahrscheinlich in seinem Dienstzimmer sitzt und Gedichte schreibt. Schöne neue Welt.
Würdevoll und schmerzfrei - so wollen doch wohl alle Menschen in den Tod begleitet werden.
Diese Ärztin hat sich diesbezüglich dafür eingesetzt.
Die Abwägung: unsägliche Schmerzen und dafür ein paar Tage länger leben oder der obige Weg - jeder wird sich entsprechend entscheiden.
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