12 x "Es geht": "Wir wollen noch mehr als 60 Prozent Radfahrer im Verkehr"

Langenhagen: ADFC Ortsgruppe Langenhagen, im Vereinsheim des Radsport-Club Blau-Gelb von 1927 e.V. | Webseite ADFC-Langenhagen.

Es geht - aber nicht so wie in Langenhagen, wo Radverkehr völlig "unterbewertet" ist.
Langenhagen hat einen Fahrrad-Anteil am Verkehr von 12 %:
Dort werden z.B. Gebiete mit extremem Schwerlastverkehr völlig ohne Radwege geplant und gebaut.

12 x:
Wege zu 60 % Radverkehr in der Stadt durch Wandel - ohne große Konflikte


1.
Für den Kfz-Verkehr gesperrte Straßen sind Teil des Verkehrskonzepts.

2.
Das Zentrum ist in vier Sektoren aufgeteilt, die zwar für Autos zugänglich sind. Aber sie können nicht direkt vom einen in den benachbarten Sektor wechseln, weil die verbindenden Straßen und Plätze gesperrt sind. Der Wechsel ist nur über den Ring möglich, der die Innenstadt umgibt.

3.
Die Bürgerinnen und Bürger lassen das Auto stehen, weil das Rad attraktiver geworden ist. Sie dürfen damit alle Straßen im Zentrum benutzen und sind damit deutlich schneller unterwegs.

4.
Die Ladenbesitzer keine Verluste erlitten. Sie haben sogar profitiert, weil viel mehr Leute in die Innenstadt kommen als früher.

5.
Jede Straße in einem Neubaugebiet wird mit einem Fahrradweg ausgestattet.

6.
Die Ampeln sind mit Nässesensoren ausgestattet, damit sie bei Regen schneller auf Grün springen – wohlgemerkt nur für Radler, damit die flott weiterkommen. Die Autofahrer sitzen ja im Trockenen und können warten.

7.
Wenn sich Autos und Fahrräder viel befahrene Straßen teilen müssen, drohen Konflikte. Daher werden separate Rad-Autobahnen gebaut.

8.
Die Kommune denkt bei jedem Bauvorhaben mit, wie sie das Fahrrad flüssig und sicher integrieren kann.

9.
Es werden weit mehr als 1.000 Abstellplätze für Fahrräder gebaut, damit durch ein geordnetes Abstellen der Fahrräder eine Behinderung anderer vermieden wird.

10.
Beheizung der Fahrradwege mit Erdwärme, damit niemand mehr bei Frost ausrutscht.

11.
Park- und Ride-Angebote für RadfahrerInnen.

12.
Ausgaben von 105 Euro pro Jahr pro Einwohner für die Fahrrad-Infrastruktur. In Berlin lag dieser Wert in 2015 bei 4 Euro.


HIER können wir mal drüber reden:
http://www.GrillParty-ADFC.de



Diese zwölf Schritte oben beruhen auf diesem Artikel aus der "Zeit" vom 12. Mai 2016:
http://www.zeit.de/mobilitaet/2016-05/fahrrad-verk...
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