Gestern erreichte mich wieder die Schattenseite der Urlaubszeit. Ein Häufchen Katze, abgemagert bis auf die Knochen (wiegt nur 2,6 kg) und zu schwach zum Fressen. Soeben teilte mir der Tierarzt mit, dass sie nicht krank ist und das Blutbild in Ordnung. Sie ist nur total ausgehungert und ausgetrocknet. Ein typischer Fall von Entsorgen, weil kein Platz im Urlaub ist. Wer macht so etwas? Gehen diese Leute mit ihren Mitmenschen auch so um?
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Mein Wunsch für die Menschen die so mit Tieren umgehen ist, dass mit ihnen genauso umgegangen wird wenn sie nicht mehr gebraucht werden, alt oder krank sind.
@Lezzetle, sie ist noch beim Tierarzt bekommt Infusion und wird aufgepäppelt. Morgen erfahre ich, ob es Erfolg. Dann nehme ich sie, bis wir ein passendes neues Zuhause für sie gefunden haben.
@Nicole, das ist auch meine Meinung und machmal bekommen sie es auch.
Zum Glück gibt es auch immer wieder Menschen, die auch Tieren helfen und Anteil nehmen. Vielen Dank.
Dass sind die Leute, die unterm Weihnachtsbaum ein Hündchen oder Kätzchen mit Schleife verschenken, und dann jegliche Verantwortung über Bord werfen, wenn es ihnen lästig erscheint.
@Chris, ja, genau das ist das Problem.
Die Leute denken VORHER nicht daran, daß auch Tierarzt- und Ferienkosten auf sie zukommen. Und jetzt, wo es vielen schlechter geht, nimmt die Zahl der ausgesetzten Tiere zu.
Schrecklich, diese Menschen. Ich kann es nicht nachvollziehen wie man so etwas mit Tieren machen kann. Ich weiss vorher was auf mich zukommt wenn ich ein Tier in meinen Lebenskeis hole. Ich würde mein Tier nie aussetzen nur weil ich niemanden finden kann der sich in der Urlaubszeit um mein Tier kümmert. Dann muß ich eben zu Hause bleiben.
Wünsche der hübschen Katze ein schönes, glückliches Heim mit ganz lieben Menschen
Es ist immer wieder traurig, jedes Jahr.
Ein Tier ist doch kein Kuscheltier. Es ist ein Lebewesen, das Schmerz und auch Freude empfindet. Wenn man es nicht mehr gebrauchen kann oder es zu teuer ist. Weg damit im nächsten Jahr wünschen sich die Kinder wieder etwas anders. Aber da sind die Erwachsenen Schuld, müssen den Kindern Verantwortungsbewusstsein für die Kreatur lehren. Da ist es nicht wichtig wie groß oder teuer es war. Jedes Lebewesen hat ein Recht zum Leben.
Gute Nachrichten: Fienchen ist zwar noch am Tropf, hat schon gefressen und getrunken. Werde sie nachher vom Tierarzt abholen. Wenn sie dann wieder bei Kräften ist, suchen wir eine neues Zuhause. Vielen Dank für die netten Mails.
Urlaubszeit - Wegwerfzeit leider war. Aber nicht nur Katzen auch Hunde Schildkröten, Vögel und so weiter eine Schande. Die Verantwortung und die Liebe geht soweit das die Kinder meinen wenn ein Haustier verloren geht oder endet, na ja dann kaufen wir eben na neue.
das arme schätzchen!!!:-C
man sollte mit den"menschen" die sowas mit tieren machen,genau das gleiche machen!!!!das sind doch gefühllose kalte unmenschen!!
Man sollte versuchen, den Tierquäler zu finden.
Kennt jemand das Kätzchen?
Wurde es bei irgendwem gesehen?
Es kann doch möglich sein, dass Nachbarn sie gesehen haben.
Die Kennzeichnung ist nicht alltäglich.
Einen Versuch muss es wert sein.
Wer Tiere wie einen Gegenstand bzw. eine leblose Sache entsprechend schlecht behandelt, geht auch nicht gut mit seinen Mitmenschen und den Ressourcen auf unserer Erde um. Die Hintergründe sind vielschichtig, auf keinen Fall edel. Habe die Erfahrung weltweit gemacht.
Jedesmal wenn ich eine solche Geschichte höre oder lese, muss ich heulen wie ein Schlosshund. Anschließend bekomme ich eine wahnsinnige Wut auf diejenigen, welche dem Tier so etwas angetan haben.
Wie die/unsere Tierschutzarbeit zeigt, ist es aber leider in den meisten Fällen (ca. 98 %) nicht nachvollziehbar, wer dem Kätzchen dies angetan hat...
Solange die Tierheime immer noch eine Gebühr erheben, wenn ein Tier dort - aus welchen Gründen auch immer - abgegeben werden soll, solange werden auch Tiere ausgesetzt: insbesondere die, bei denen es nicht oder nur schlecht nachvollziehbar ist, wer der Halter ist (Katzen, Kanninchen, Meerschweinchen etc.)
Ich wünsche dieser armen Kreatur alles erdenklich Gute, nun in Ruhe und mit viel ihr zukommender Liebe wieder das Vertrauen in den Menschen gewinnen zu können. Dies ist harte Arbeit, aber Tiere können verzeihen, ICH NICHT in solchen Fällen!
Brief einer Katze an ihren einstigen Besitzer
Am Morgen bist Du sehr früh aufgestanden und hast die Koffer gepackt. Du nahmst meine Transportbox, wie war ich glücklich! Ich streifte um Deine Beine, schnurrte und freute mich.
Wir fuhren mit dem Wagen und Du hast am Straßenrand angehalten. Die Tür ging auf und Du hast mich mit meiner Box herausgenommen. Du öffnetest die Tür von meiner Transportbox und ich lugte hinaus. Langsam traute ich mich heraus und sah mich um. Als ich mich umdrehte, warst Du nicht mehr da!?
In Panik bin ich in alle Richtungen gelaufen, um Dich zu finden aber vergebens, Du warst weg, nur noch meine Transportbox war da.
Ich lief Tag für Tag, um Dich zu finden und wurde immer schwächer. Ich hatte große Angst und großen Hunger.
Ein fremder Mann kam, legte einen Kescher über mich und nahm mich mit. Bald befand ich mich in einem Käfig und wartete dort auf Deine Rückkehr. Aber Du bist nicht gekommen.
Dann wurde der Käfig geöffnet.
Nein, Du warst es nicht. Es war der Mann, der mich gefunden hatte. Er brachte mich in einen Raum, dort roch es nach Tod! Meine Stunde war gekommen....
Geliebter Mensch,
ich will, dass Du weißt, dass ich mich trotz des Leidens, das Du mir angetan hast, noch stets an Dein Bild erinnere und falls ich noch einmal auf die Erde zurückkommen könnte, ich würde auf Dich zulaufen, denn ich gehörte zu Dir…
Deine Katze
Dieser Brief ist aus dem belgischen übersetzt…Leider dezimieren einige Tierheime in Europa die Fundtiere nach kurzer Zeit, wenn sich kein Halter oder ein neuer Interessent findet!
Immer wieder wird die Bitte formuliert, diesen Brief im Sinne der Tierschutzarbeit zu veröffentlichen, dies tue ich gerne
@Friedhelm, leider hat sie kein Tatoo, Chip oder Halsband. Sie ist in Bothfeld in einer Hochaus-Wohngegend gefunden worden. Völlig durchnäßt unter einem Gebüsch, hat sie eine Dame aufgenommen, getrocknet und uns informiert, da sie selbst sie nicht behalten kann. In diesen Gegenden laufen viele Katzen frei herum, da fällt es nicht auf, wenn eine dazu kommt.
@Frauke, vielen Dank für den Katzen-Brief. Ist sehr ergreifend.
Mein Herz schmerz, ich könnte heulen, den Brief einer Katze zu lesen. Es muss doch eine Lösung geben für dieses Problem,oder?
Da gibt es ein Sprichwort......wenn man eine Katze tötet, wird man sieben Generationen lang dafür bestrafft. Ob man daran glaubt, oder nicht, es ist besser sich richtig zu überlegen bevor man ein Haustier einfach wie Müll wegwirft.
Viele Katzen werden als so genannte Freigänger gehalten - dabei kommt dann das oben geschilderte machmal heraus.
Grad Katzen sind als Nutztiere schwer zu halten. Hält man sie in der Wohnung, schneiden viele Halter sie zurecht. Hält man sie als Freigänger, hauen sie evtl. auch noch ab und enden wie oben erwähnt oder werden überfahren, usw.
Die einzig brauchbare Empfehlung zugunsten der Katzen ist nach meinen Erfahrungen der Rat, sich gar keine Katze als Nutztier zu halten.
Vor ca. 2 Jahren holte ich eine völlig verstörte Katze vom Tierschutz zu mir nach Hause. Sie muss Schlimmes in der Vergangenheit erlebt haben. Im Mai 2009 freute ich mich, dass sie sich endlich ab und zu kurzweilig streicheln ließ.
Fazit: Mitte Juni 2009 musste ich sie aufgrund vieler Tumoren einschläfern lassen. Ich werde ihren offenen, vertrauensvollen Blick, mit dem sie mich wenige Minuten vor ihrem Tod ansah, nie vergessen. Es war fast unerträglich, sie gehen zu lassen.
Tiere reagieren äußerst sensibel auf alle Handlungen des Menschen und sie brennen sich tief in ihr Gedächtnis ein.
Ich habe zur Zeit 5 Katzen, davon 1 von der Katzenhilfe, 1 von einem verstorbenen Freund geerbt, 2 als ausgesetzte Katzenbabies aufgenommen und eine kranke Rassekatze, die gegen die Tierarztgebühren (Operation) unsere wurde. Diese Tiere sind elegant, leise, sauber und auch noch nützlich, weil sie die Mäuse und Ratten dezimieren. Alle sind nämlich Freigänger, die zu ihrem natürlich erjagten Futter von uns noch Trocken- und Dosenfutter bekommen. Sie geben uns viel Liebe und Schmuseeinheiten, kommen draußen angelaufen wenn man sie bei ihren Namen ruft und halten sich meistens in der Nähe unseres Hauses auf. Seit wir die Katzen haben, fahren mein Mann und ich nur noch getrennt längere Zeit weg, gemeinsam nur, wenn es eine zuverlässige Person gibt, die ihnen in dieser Zeit regelmäßig Futter und Wasser hinstellt und sie täglich streichelt. Damit die Tiere selbst entscheiden können, wann sie hinaus möchten, haben wir eine Katzenklappe installiert, die auch rege benutzt wird. Ich kann nicht verstehen, dass es Menschen gibt, die ihre Tiere einfach aussetzen und ihrem Schicksal überlassen. Wir Menschen haben doch eine große Verantwortung unseren Haustieren gegenüber, die in unserer gefährlichen Welt allein kaum überleben können. Wir müssen für sie sorgen und auf sie aufpassen. Es hat mir fast das Herz gebrochen, als in unserer Straße, einer 30 km/h- Zone, unser junger Kater Stanislaus nachts von einem Auto angefahren wurde und morgens dann tot vor unserer Haustür lag, wo er sich mit letzter Kraft noch hingeschleppt hatte. Menschen sind rücksichtslos, obwohl wir ein großes Schild vor unserem Haus aufgestellt haben, auf dem wir darauf hinweisen, dass hier Katzen "kreuzen" und darum um langsames Fahren bitten. Ich liebe meine Katzen fast so sehr als wenn es meine Kinder wären und freue mich an ihrer Lebensfreude, wenn sie im Freien herumtollen.
der brief einer katze ist so traurig!!!ich weine gerade nur und wünschte es gäbe viel mehr menschen die sich für tiere einsetzen!!!!
tiere sind was so wundervolles!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Armer kleiner Schatz :-( Fürchterlich, was Menschen ihren Tieren antun. Wie mit diesen kleinen Leben umgegangen wird. Es macht mich traurig und ich kann es nicht verstehen. Habe ja selbst so einen kleinen schnurrenden Wegbegleiter hier bei mir und könnte es mir nicht vorstellen, meine Süße jemals wieder herzugeben.
Und wenn der Urlaub naht, dann gibt es auch einen Fütterdienst. Da muss die Kleine noch nicht einmal aus Ihrer Umgebung heraus gerissen werden und der Urlaub wird für beide ein Vergnügen.
Wie kann man denn so ein liebes Wesen, für das man Verantwortung übernommen hat und welches sein kleines Herzchen mit dem seines Halters verbunden hat, einfach aussetzen und hilflos umherstreifen lassen? -in der Gewissheit, dass es sehr wahrscheinlich stirbt? ..und dann in aller Seelenruh´in den Urlaub fahren?? GRAUSAM!
Aber wenn Ältere Menschen im Heim nicht tausendprozentig betreut werden können, dann geht ein Aufschrei durch die Menge....
@Andreas: Katzen sind ja auch keine Nutztiere (wenn man von der Mäusejagd auf Höfen absieht)..sie sind empfindsame und edle Wegbegleiter, mit denen wortloses Verstehen noch möglich ist, wenn man sich die Zeit nimmt, ihnen zu lauschen... :-)
@Frauke: Den Brief einer Katze hab ich jetzt erst gelesen. Mein Herz ist schwer und ich hab Pipi in den Augen. Aber danke trotzdem, dass du ihn veröffentlicht hast!
Meine Beiden waren auch aus dem Tierheim. Ich tät mir am liebsten 20 aus dem Heim holen, aber wir wohnen nur zur Miete! Hätte ich ein Haus, wär es sicher ein Zuhause für viele Katzenwaisen aus dem Heim!!!
@ Karola
...Du hast wie viele andere Tierliebhaber das Herz auf dem rechten Fleck. Du behütest ja auch noch Deinen Kaspar und hast Lisa noch in Deinem Herzen...
Hättest Du ein Haus, würdest Du vielen anderen Katzen ein liebevolles Zuhause geben...
Gehe einen anderen Weg: Mache Dich für Tiere stark, engagiere Dich, wenn Du es kannst.
Spreche für Tiere, nicht nur hier bei myheimat.
Viele Vereine oder privat engagierte Tierschützer brauchen Unterstützung - hilf Ihnen wenn Du es aus tiefsten Herzen möchtest, denn dann hilfst Du den Katzen, die Du nicht selbst auf Dauer beherbergen kannst.
Jedes ungeliebte Kätzchen, dem wir ein neues Zuhause suchen, hat eine neue Chance bekommen.
Viele unserer ehrenamtlichen Tierschützer beherbergen diese Katzen. Geben ihnen vorübergehend ein Zuhause, bis sie das Vertrauen in den Menschen wiedererlangt oder aufgebaut haben.
Mit viel Geduld und Liebe geht das: auch wenn dann die "Trennung" schwer fällt, nur so ist es möglich, dass viele Katzen wieder glücklich und unbeschwert leben können. Sie machen nach ihrer Vermittlung dann für eine andere geschundene bzw. ungeliebte Katze wieder Platz, damit auch diese einen GUTEN START in ein NEUES LEBEN bekommen.
Denke an das Testament einer Katze...
@Frauke: Bitte glaub mir, ich nerv schon jeden! Ich geb überall mit meinem lieben Kaspar an und betone immer und immer wieder, dass es noch mehr solch toller Tiere im Heim gibt!
Aber Tiere zeitweilig zu beherbergen, dazu hab ich nicht die Kraft! Ich tät die doch nie wieder hergeben, weil ich mich gleich mit dem Herzen an jeden Fellknäuel hänge! Und dann mein Kaspar! Vielleicht bilde ich es mir ja auch ein, aber ich glaub, der hat den Verlust von Lisa nur sehr, sehr schwer verwunden und das kann ich ihm nicht zumuten.
Aber im Hinterkopf behalt ich den Gedanken und als alte Omi, wenn mein Dicker nicht mehr ist, werd ich vielleicht wirklich Pensionswirtin für die Miezis!
Tja ein Tier ist schnell mal angeschafft, es ist süß und klein, schade nur das die Leute dann nicht weiter denken. Was ist im Urlaub? Manchen dieser Gewissenlosen würde ich auch mal gern aussetzten. Wüste Gobi vielleicht......Habe übrigens seit 9 Jahren auch so einen Fall daheim. Eine nettere Katze kann ich mir gar nicht vorstellen. Glaube manchmal sie sagt einfach nur DANKE.
LG Kathrin
@Frauke: Der Brief gehört meiner Meinung nach in den redaktionellen Teil, damit er von noch mehr Lesern wahrgenommen wird.
Haben mir meine beiden Kater und meine zwei Katzen gesagt...
"@Andreas: Katzen sind ja auch keine Nutztiere (wenn man von der Mäusejagd auf Höfen absieht)"
Auch so genannte Haustiere sind nur Nutztiere, weil sie immer für einen Nutzen gehalten werden. Und zwar Nutzen für den Menschen - nicht für das Tier.
Ob z.B. der Vogel nun im Käfig gehalten wird, weil er schön aussieht oder in der Halle, weil er schön schmeckt, macht da keinen Unterschied ;)
Und bei der Katze ist es auch egal, ob der Nutzen für den Menschen nun die Mäusejagd ist oder ihr Aussehen oder ihr Fleisch oder die Funktion als Kinderersatz / Wegbegleiter oder als Geldanlage oder als Felllieferant- sie ist immer Nutztier des Menschen.
"Aber wenn Ältere Menschen im Heim nicht tausendprozentig betreut werden können, dann geht ein Aufschrei durch die Menge...."
Es wäre schön, wenn es auch nur ansatzweise so wäre, wie du es schilderst.
Denn es ist eher umgekehrt - während sich Hunderttausende beim Tierschutz engagieren (wenn auch fast nur bezüglich weniger Lieblingstierarten), sieht es beim Menschenschutz eher mager aus (und auch da gibt es Lieblingsmenschengruppen, zu denen aber die Alten nicht zählen).
Und das ist nicht nur hier bei MH so, dass Tierschicksale massenweise extrem-emotionale Reaktionen einstreichen können, während Menschenschicksale sich meist mit einem Schulterzucken begnügen müssen (wenn es überhaupt eine Reaktion gibt).
Also mir sind meine Mitmenschen immer noch wichtiger als meine Mittiere (das eigene, individuelle "Haustier" mal ausgeklammert).
Danke, Christina ;) Aber ich hab eigentlich nur zwei Fakten angesprochen (Nutztier, Menschenschutz). Eine Meinung war eigentlich nur im letzten Satz ;)
"bis auf den letzten satz. lebewesen ist lebewesen und damit gleich wichtig"
Achja?
Wenn du dich von anderen Lebewesen oder auf Kosten anderer Lebewesen ernährst, stellst du dich damit über das andere Lebenwesen.
Und was ist mit Kakerlaken? Ratten? Mäusen? Anderem Ungeziefer? Lässt du die dein letztes Futter wegfressen, weil sie ja gleich wichtig sind als du?
Hältst du beim Autofahren immer an, wenn du ein Lebewesen erwischst? Auch bei Mücken und Fliegen - die ja auch - gleich wichtige? - Lebewesen sind!?
Mal ehrlich - wir alle sortieren unsere Mitlebewesen (einschließlich TIer Mensch) gestaffelt nach persönlichen Kriterien.
Da sind die Lieblingswesen ganz oben und ganz wichtig - dann die "neutralen" Wesen - danach das, was wir als Schädling bezeichnen - und ganz unten ist das, was man gar nicht wahrnimmt, kennt, beachtet, etc.
Ich pers. bin Hundefan und fand mal alle pervers, die Hund essen (egal, ob Chinesen oder Süddeutsche ;)) und alle doof, die nicht, wie ich, die Weisheit besaßen, dass der Hund DAS Supertier ist.
Irgendwann lernt man aber dazu und muss erkennen, dass Hundebraten für andere halt sowas ist, wie Hühnchensuppe für mich - und dass für andere Hunde so doof sind, wie Meerschweinchen für mich - und dass Hunde auch zu Schädlingen werden können (z.B. massenhaft wildernd) und dann ausgemerzt werden müssen, wie man es mit Ratten halt auch macht.
vielleicht hätte ich das anders formulieren sollen.
gleich wichtig heisst, jedes hat sein eigenes recht und seinen stand.
mein hund hat ein recht auf artgerechte haltung und versorgung.
er frisst fleisch, dafür sterben andere tiere.
eine fliege hat das recht zu leben.
ich habe das recht, zu essen und zu atmen. sollte ich dabei einem anderen lebewesen zu nahe treten und es essen oder einatmen, stelle ich in diesem moment mein recht höher als das der mitwesen.
stimmt.
klingt auf den ersten blick unlogisch zu meiner aussage, dass mir alle wesen gleich wichtig sind.
wenn aber eine biene mich sticht oder mein hund mich von fahrrad reisst, kanns mich genauso erwischen - so ist das leben.
und weil jeder das recht auf nahrung hat (ich reduziere mich mal hier in der argumentation auf nahrung, weils da um leben und tod geht), gibt es da natürlich einen gewissen interessenskonflikt und ich bin froh, dass ich in diesem leben ziemlich weit oben in der nahrungskette stehe.
möglicherweise war ich aber auch mal ein schwein, eine fliege oder werde als solches wiedergeboren.
da glaub ich mal naiv an ausgleichende gerechtigkeit im weiten zeitverlauf :-)
mir gings in meiner antwort oben um den stellenwert von tier- und menschenschutz. das ist mir beides gleich wichtig.
Nicht nur Fienchen, sondern auch weitere Katzen mit ähnlichem Schicksal (ausgesetzt, verstossen, weggeworfen, inzwischen ungeliebt,...) warten bei der Katzenhilfe Hannover e.V. auf ein neues und liebevolles Zuhause.
Seit 22 Jahren kümmert sich der Verein im Rahmen seiner finanziell und räumlich begrenzten Möglichkeiten mit ausschließlich Ehrenamtlichen (neben deren Berufstätigkeit) um kätzisches Elend
"mir gings in meiner antwort oben um den stellenwert von tier- und menschenschutz. das ist mir beides gleich wichtig"
Das meint man theoretisch. Aber was ist praktisch?
Hund und Mann sind krank - wem schenkst du deine Aufmerksamkeit?
Es geht um Alte oder Tiere - deine Zeit ist begrenzt - wer bekommt sie?
Man kann sich nicht zerreißen - arbeitest du bei der Katzenhilfe mit oder bei der Hundehilfe oder der Mückenhilfe oder der Kinderhilfe oder der Seniorenhilfe?
Es brennt - rettest du erst dein Tier oder dein Kind/deinen Partner?
Ein Kind bricht zusammen mit dem Hund im Eis ein - wen ziehst du zuerst raus?
Usw.
Natürlich rettet ein (vielleicht auch noch Menschen nicht mögender) Hundehalter seinen eigenen Hund eher als den fremden Menschen - auch das ist möglich.
Aber der Mensch ist ja auch nur ein Tier und wird eben auch irgendwo wie erwähnt einsortiert ;)
Also, irgendwie muss sogar ich Andreas recht geben. Auf den ersten Blick klingt er wie ein Unmensch. Aber es ist wohl wirklich alles nicht so einfach, wie wir es gerne hätten. Er stellt da ein paar sehr unbequeme Fragen. Höhere Philosophie. So ähnlich wie folgendes, wovon ich nur einen Auszug zitiere: ".... You´re in the cab of a runaway tram and see five people tied to the track ahead. You have the option of sending the tram on to the track forking off to the left, on which only one person is tied. Surely you should send the tram left, killing one to save five."
Töten ist vielleicht wirklich nicht immer vermeidbar. Vielleicht kommt es dann darauf an, z. B. die Fliege, die wir totschlagen, nicht noch extra zu quälen.
Ich denke, der Hauptmangel, an dem unsere Welt krankt, ist, dass wir uns je weniger Gedanken über alles machen, je mehr wir von Reizen überflutet werden. Statt dessen konsumieren wir. Also auch Tiere. Ist unser Interesse an ihnen verbraucht, dann werfen wir sie weg.
Und, richtig, Andreas, genauso werden auch wir konsumiert. Sind wir alt, krank oder aus anderen Gründen beeinträchtigt, dann: Weg damit!
Da wird mir ganz kalt. Ich kann nur hoffen, dass die Menschen, die so denken, nicht in der Überzahl sind. Und falls ja, dass wir es schaffen mögen, dass die anderen wieder zahlreicher werden.
Fazit: Ich denke, also fühle ich. Auch mit meinen Mitkreaturen.
ABER ich muss gestehen, dass auch bei mir das Thema Katzen wohl das ist, wo ich mit am emotionalsten reagiere. Folglich habe auch ich beim Lesen des "Briefes einer Katze" unweigerlich geheult.
Das erinnert mich an das "Prièure d´ un chat" (Gebet einer Katze), welches ich mal auf einer Postkarte bekommen habe. Leider habe ich es nicht hier, sondern auf dem Land bei meiner Mutter und meinen Katzen, sonst hätte ich es hier wohl gleich angehängt...
Und wer erinnert sich noch an eines meiner Lieblingsmärchen, das vom Gestiefelten Kater? Weil sich der Müllerssohn des Katers annahm, hat sich das Schicksal für ihn zum Besseren gewendet. Er hätte auch denken können: "Was will ich mit dem lästigen Maunzer?"
Also das Märchen, das uns lehrt, dass unsere Taten auf uns zurückkommen? Und also auch die schlechten? Hoffen wir´s!
Im Übrigen sind mir die Wertvorstellungen der Leute schleierhaft, die für jeden Schnickschnack Geld haben, aber wenn es darum geht, für das Wohl seiner Tiere mal ein bisschen was auszugeben, dann tut auf einmal jeder Cent weh.
Man geht jedes Wochenende schick essen. Man stellt sich Designermöbel rein. Und das Auto liebt man sowieso heiß und innig.
Dagegen jammert man darüber, was der dicke Kater jeden Monat weg frisst, dass der Tierarzt auch schon wieder 50 Euro gekostet hat... und für den Tiersitter mal 20 Euro am Tag (aber nur am Wochenende, wochentags 10 Euro) auszugeben, das "können Sie gleich vergessen." HALLO? EIN TIER IST ETWAS LEBENDIGES!
Obigen Satz bekam ich zu hören - obwohl ich für das Geld im Bereich 86152 und 86153 zweimal am Tag hingehen würde und nicht nur das Futter hinknallen, sondern mich auch mit der Katze beschäftigen. Und da es eben als Hobby und nicht geschäftsmäßig gedacht ist, würde ich nur eine Katzen
(-ngruppe) zur gleichen Zeit betreuen. Ein bisschen Geld würde ich nehmen, weil ich es als Arbeitslose eben wirklich gut gebrauchen könnte...
womit wir wieder bei Andreas und seinen feinsinnigen Betrachtungen über gewisse wertlose Menschengruppen wären. Was ich als ganz ironisch gemeint auffasse. Grins. Alte Menschen finde ich übrigens bisweilen ganz lustig. So, wie wir als Kinder auf die Welt kamen, so werden wir eben im Alter bisweilen wieder zu Kindern, oder? Und so war eine meiner ehrenamtlichen Tätigkeiten eben eine Zeit lang auch mal das Aufsuchen einer Tagespflege - Einrichtung...
"Auf den ersten Blick klingt er wie ein Unmensch. Aber es ist wohl wirklich alles nicht so einfach, wie wir es gerne hätten. Er stellt da ein paar sehr unbequeme Fragen"
Danke, dass du versuchst, meinen Gedankengängen erstmal zu folgen :)
"Im Übrigen sind mir die Wertvorstellungen der Leute schleierhaft, die für jeden Schnickschnack Geld haben, aber wenn es darum geht, für das Wohl seiner Tiere mal ein bisschen was auszugeben, dann tut auf einmal jeder Cent weh"
Ja... leider... aber... das geht auch umgekehrt. Da wird alles an Geld, Zeit und Mühe in das Tier gesteckt, aber nicht über die Frage nachgedacht, ob das auch immer im Sinne des Tieres ist.
Für mich gehört zur Tierliebe inzwischen auch der Verzicht aufs Tier bzw. mindestens der Gedanke daran (das reale Umsetzen ist ja immer so eine Sache ;))
"Im Übrigen sind mir die Wertvorstellungen der Leute schleierhaft, die für jeden Schnickschnack Geld haben, aber wenn es darum geht, für das Wohl seiner Tiere mal ein bisschen was auszugeben, dann tut auf einmal jeder Cent weh"
uns taten die inzwischen 1.000 euro für die OP unseres hundes auch weh, richtig, richtig weh.
da mussten wir nämlich abwägen: hund retten und einige wochen von der wiese fressen oder hund für einen bruchteil der summe einschläfern lassen und wie gewohnt jeden tag einkaufen gehen.
filou lebt übrigens, die wiese ist abgegrast und wir haben auch überlebt :-)
ob das im sinne des tieres war, andreas, kann ich nicht sagen, ich sehe nur, wie unser hund freundlich wedelnd durch die gegend wackelt und es ihm scheinbar richtig gut geht, jetzt, wo die schmerzen weg sind.
@ Andreas:
"Es wird nicht immer nachgedacht, ob das auch im Sinn des Tieres ist."
Da fallen mir speziell diese (russischen ?) Neureichen ein, die oft genug irgend ein Rassetier eh´ nur als Statussymbol halten.
Und, damit es peppiger aussieht, wird dem armen Vieh dann das Fell grün oder rosa gefärbt.
Oder Kleidung für Tiere! Lächerlich. Ist das Fell gesund, dann reguliert es die Temperatur von alleine; das Tier kann (vielleicht nicht allzu) lange Aufenthalte draußen in einem moderaten Winter überstehen.
"Der Verzicht aus Liebe zum Tier" -
ich denke, da kommt es immer drauf an, wie der Fall liegt.
Wer in einem Miniflat (wie ich hier in Augsburg - meine Katzen sind auf dem Land bei Muttern) lebt und weiß, dass sich das in absehbarer Zeit nicht ändern wird, der sollte sich keine Katze/Hund anschaffen.
Sind Tier oder Mensch aber schon aneinander gewöhnt, dann könnte es eventuell für das Tier noch größeren Stress bedeuten, wenn es durch nicht allzu gravierende Verschlechterung der Umstände auch noch von seinem "Besitzer" getrennt wird.
@Christina:
DAS war sehr wohl im Sinne des Tieres.
Weil man das Tier liebt, bringt man auch das eine oder andere Opfer dafür, obwohl es weh tut.
Trotzdem sollten solche Risiken besser abgesichert sein.
Auch, wenn ich jetzt nicht genau wüsste, wie das gehen soll.
Aber es kann ja wohl eigentlich gar nicht sein, dass in so einem Grenzfall jemand seinen Hund oder seine Katze einschläfern lassen muss, nur weil er sich als Geringverdiener keine teuere Operation leisten kann.
Zumal: die Leute, die Hartz IV haben oder wenig verdienen, die haben in Ermangelung von oder Nicht - Fähigkeit zur Arbeit oft gerade die Zeit und Liebe, die so ein Tier nötig hat. Was bei einem gestressten Besserverdiener nicht immer der Fall ist. Und oft genug ist das Tier für sie die wichtigste soziale Bezugs"person". Und die soll man ihm auch noch weg nehmen?
Cat, bezüglich der gefärbten Tiere oder der Kleidung für Hunde stimme ich dir zu - die haben einen Knall.
An sich ist mir aber jeder Knall egal, wenn er keine negativen Folgen für Dritte (Tier und Tier Mensch) hat ;)
Was den Verzicht betrifft: Da meinte ich nicht primär eine Trennung nach langer gemeinsamer Zeit (obwohl auch das notwendige Schritte nicht verhindern sollten), sondern schon das Nachdenken, ob man sich überhaupt (wieder) ein Tier zulegt, wenn das Nachteile für das Tier haben könnte.
Christina, das ist immer eine persönliche Entscheidung und jeder Einzelfall ist anders. Bei deiner Geschichte erscheint es so, als ob die Entscheidung richtig war. Und die Frage, ob OPs noch sinnvoll sind oder nicht, hängen auch nicht immer vom Geld ab - und betreffen auch mal "menschliche Mittiere".
Schön das Finchen endeckt wurde und ihr geholfen werden konnte. Leider ist ein Tier in der heutigen Gesellschaft für viele Menschen nur ein Gegenstand der nach belieben wegewurfen wird oder todgeschlagen werden kann natürlich darf ein Tier auch gequällt werden unser Staat unternimmt ja nicht viel dagegen. Habe auch selbst Tiere aus der Wegwerfgesellschaft die bei mir und meiner Fam. ein neues zu Hause gefunden haben und nun wissen das es auch andere Menschen gibt. Sie leben bei uns bis sie den Gang über die Regenbogenbrücke gehen müssen.
@alle: vielen Dank für die vielen interessanten Mails.
Teil 2 habe ich eingestellt unter : http://www.myheimat.de/DE--langenhagen--718/beitra...
Am Mittwoch konnte ich Fienchen in ein schönes neues Zuhause vermitteln.
Fortsetzung folgt.
es ist toll, dass Sie diesen Beitrag eingestellt haben und so vielleicht den ein oder anderen Menschen zum Nachdenken anregen über den Umgang mit den Tieren. Auch ich habe einen Beitrag eingestellt über einen kleinen Hund, sein Name ist Fips. Auch er könnte das Opfer der Urlaubszeit, oder vielleicht auch seines Alters gewesen sein. Momentan suche ich ein neues Zuhause für ihn und hoffe sehr, dass ich genauso viel Glück habe wie Sie mit Fienchen.
Viele Grüße aus Marburg, Karina Scheufler
habe 2 kleine Mietzen aus einen heruntergekommenen Bauernhof. Die Besitzer sind dem Alkohol zugetan und haben für die Tiere nichts übrig.So sind zu meinen 6 Katzen(alles Notfellchen und nicht mehr vermittelbar) noch Aapo und Rikku dazugekommen. Aapo bekommt Heute ein neues zu Hause und Rikku in 2 Wochen. Wir behalten uns vor die Tiere auch besuchen zu können. Sollten die neuen Besitzer nicht klar kommen nehmen wir die Tiere auch wieder bei uns auf. So wissen wir immer das es ihnen gut geht.Aus Aapo und Rikku sind wunderschöne Geschöpfe geworden verschmußt und einfach nur lieb. Mußten auch zum TA da Beide gesundheitlich angeschlagen waren.Schlimm aber solange Tiere nur als Sache und Gegenstand gesehen werden ..
@Karina, danke für die Mail. Vielleicht gibt es in Marburg u. Umgebung auch einen Verein. Die Tierheime sind ja leider immer überlastet. Viel Erfolg bei der Suche.
@Elke, mit der Abgabe machen wir das genauso. Spätere Kontrolle und evt. Rücknahme. Auch Dir viel Erfolg.
Wir sind ein sehr kleiner Verein und Katzen die wir gebracht bekommen gehen bei uns in die Pflegefam. dort werden sie erst mal zum TA gebracht und bei uns gesund gepflegt. Haben sie schon das Alter werden sie auch kastriert ansonsten muß es der neue Besitzer machen lassen (wird aber überprüft) .Heute freue ich mich zwar für Aapo aber mir sit auch zum heulen. erbekommt noch eine Spielmaus mit und einen großen Zettel damit der Besitzer alles weiß was er mag und wie er ist. So und nun muß ich alles fertig machen werden 14.00 Uhr abgeholt und heuldann ist Aapo weg.
@Corinna
wie wahr, wie wahr!
Doch die Realität sieht leider meistens anders aus :(
Tierschutzvereine, Tierheime und aber auch insbesondere unser Katzensorgentelefon und unser täglicher Telefondienst könnten Bücher darüber schreiben......
Nun ja, das mit dem Abgeben ist auch so eine Sache.
Die Tierheime sind fast ständig überfüllt, besonders zur Urlaubs- und Ferienzeit:( Auch die Tierschützer haben nur stark begrenzte Plätze und da kann nicht so ohne weiteres von eben auf gleich ein Tier aufgenommen werden; von den finanziellen Mitteln nicht zu reden.
Das ein Baby erwartet wird und die Katze weg soll/muss, weiss man meistens nicht erst kurz vor der Geburt genauso wie bei einem bevorstehenden Umzug. Da kommt die Aussage " Allergie" natürlich gerade recht.Und wieviel ältere Tiere werden "abgegeben", weil dann Erkrankungen und höher werdende Tierarztkosten gefürchtet werden? Dies sind nur einige wenige Beispiele aus der täglichen Tierschutzarbeit.(traurig, traurig)
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