Rudi-Rotbein-Gruppe war dem Wolf auf der Spur

Die Rudi-Rotbein-Gruppe Langenhagen lernte das Leben der Wölfe kennen (Foto: Katja Woidtke)
Langenhagen: NIL im Wasserturm |

Wie leben Wölfe? Wie schnell können sie laufen? Wann bringen sie ihre Jungen zur Welt und wovon ernähren Sie sich? Antworten zu diesen und anderen Fragen gab Silke Brodersen während des letzten Treffens der Rudi-Rotbein-Gruppe Langenhagen. Sie hatte einen Film und weiteres spannendes Material zum Thema "Wolf" in einem Wolfskoffer dabei und erklärte den 18 Mädchen und Jungen an diesem Nachmittag viel über das Leben der Wölfe.

Die Handpuppe Lupo war dabei besonders bei den jüngeren Kindern beliebt. Doch auch die verschiedenen Stationen, die Brodersen aufgebaut hatte, machten den Kindern Spaß. Ohne Berührungsängste setzten sie sich mit dem Thema "Wolf" auseinander und schauten interessiert den Informationsfilm, in dem ein Wolfsrudel aus der Lausitz und Wölfe aus dem Yellowstone-Nationalpark in den USA vorgestellt wurden. Die Kinder wussten bereits, dass der Wolf sich von anderen Tieren ernährt und dass er der Vorfahre unserer Haushunde ist. Im Film wurde ihnen auch das Familienleben der Tiere vorgestellt, gezeigt wie sie jagen und dass sie dem Menschen lieber aus dem Weg gehen. Auf einem Arbeitsblatt konnten die Kinder anschließend nach der Nahrung der Wölfe suchen und am Modell eines Wolfsschädels durften sie sich das Raubtiergebiss der Wölfe näher anschauen. Neben Rehen, Hirschen und Wildschweinen gehören auch kleinere Tiere wie Hasen, Mäuse und Vögel zur Nahrung der Wölfe. Sie jagen in erster Linie nach Beute, die leicht zu erlegen ist. Daher stehen oft kranke, alte und schwache Tiere auf ihrem Speiseplan. Da Schafe ebenfalls leicht zu erbeuten sind, werden auch sie von Wölfen gerissen. Schutz bieten hier spezielle Hütehunde und Zäune.

Wie kommunizieren Wölfe?

Wölfe heulen übrigens nicht den Mond an, sondern nutzen das Heulen zur Kommunikation. Ein Junges, dass seine Familie aus den Augen verloren hat, setzt sich so z.B. wieder mit dem Rudel in Verbindung. Im Film wurde eindrucksvoll gezeigt, dass Wölfe auch heulen, um ihr Territorium zu verteidigen, indem sie die Größe ihres Rudels signalisieren und so mögliche Konkurrenten vertreiben.

Dauerläufer

Auf ihren nächtlichen Streifzügen können Wölfe Strecken von bis zu 60km zurücklegen. Das tun sie meist im geschnürten Trab und so sieht ihre Fährte aus wie auf einer Perlenschnur aufgereiht, denn die Hinterpfoten treten dabei in den Abdruck der Vorderpfote. Mit Gips konnten die Kinder einen eigenen Wolfspfoten-Abdruck anfertigen und anschließend mit nach Hause nehmen. Viel zu schnell ging ein spannender Nachmittag zu Ende, bei dem die Rudi-Rotbein-Gruppe dem Wolf auf der Spur war und viel aus seinem Leben gelernt hat.




Quelle:

"Willkommen Wolf - Ein Mythos kehrt zurück" NABU Bundesverband
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