Rudi-Rotbein-Gruppe war auf der Suche nach Frühlingsboten

Die Rudi-Rotbein-Gruppe war auf der Suche nach Frühlingsboten (Foto: Silke Brodersen)
Langenhagen: Wietzepark |

Die Rudi-Rotbein-Gruppe des NABU Langenhagen ging auf Entdeckertour im Wietzepark, um die diesjährigen Frühlingsboten der NAJU zu suchen. Alle Kinder bekamen einen Frühlingsforscherausweis, auf dem sie die Beobachtungen zu Grünspecht, Igel, Apfelbaum und Honigbiene eintragen konnten. Auch wenn die Temperaturen recht frisch waren, hatten die Betreuerinnen Christine und Silke sich ein abwechslungsreiches Programm für die Kinder ausgedacht.

Als Einstieg wurde die Geschichte von Herrn Lachmann, dem Grünspecht, vorgelesen, der vom 'König Zaun' als Vogelbotschafter des Jahres bestimmt wurde. Er trommelt alle Obstwiesenbewohner zusammen, um die alten Bäume und blühenden Wiesen zu schützen. Dieses gelingt ihm nur mit Hilfe der Kinder, die seine Botschaft an die Erwachsenen weitergeben. Mit dieser reich bebilderten Geschichte eingestimmt, wurden die reich blühenden Kirschbäume von der Gruppe begutachtet und viele Hummeln gezählt. Auch ein paar solitär lebende Erdbienen trotzten der Kälte und trugen Nektar und Pollen zu ihrer Brut in den unterirdischen Röhrennestern. Jenna und Melvin konnten sogar jeweils eine in ihren Becherlupen fangen und den anderen zeigen. Die vollgesammelten Körbchen an den Hinterbeinen waren recht eindrucksvoll.

Silke zeigte den Kindern, dass die Blüten von Schlehe und Kirsche gleich aufgebaut sind, weil sie zusammen mit weiteren Obstgehölzen zu den Rosengewächsen gehören. Leider waren die Apfelbäume noch nicht in Blüte und die Honigbienen nicht unterwegs, so dass die Kinder ihren Ausweis für diesen Punkt erst später ausfüllen können. Damit der Spaß nicht zu kurz kam, war der Berg im Wietzepark eine willkommene Abwechslung. Die einen rollten bergab, die anderen kletterten bergauf, die nächsten malten einfach oder dichteten Elfchen zum Igel.

Anschließend wurde noch gemeinsam gespielt. Christine ließ einen Kreis bilden, wobei in der Mitte Ameisen in Form von Papierschnipseln lagen. Nun mussten die Kinder Grünspecht spielen und nur mit natürlichen Hilfsmitteln an die 'Ameisen' gelangen. Der erfolgreichste Specht war Marion, die mit einer Engelsgeduld 'Ameise' für 'Ameise' aus dem Kreis bugsierte. Beim zweiten Spiel ging es um die Beziehung zwischen den verschiedenen Pflanzen und Tieren, die durch Fäden verbunden wurden. Wenn aber nun eines der Tiere oder Pflanzen fehlte, hatte das immer Auswirkungen auf das gesamte Netz, so dass der Mensch am Ende alleine stand. Mit einsetzendem Regen waren die zwei Stunden in der Natur dann auch vorbei und die Hosen zeugten von der erlebnisreichen Zeit.

Das nächste Treffen findet am 24. Mai um 20:30 Uhr zur Fledermausführung im Eichenpark statt. Weitere Informationen gibt es unter http://www.nabu-langenhagen.de/ auf der Homepage des Naturschutzbundes.


(Text: Silke Brodersen)
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Kirsten Steuer aus Pattensen | 13.04.2014 | 22:03  
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