Rudi-Rotbein-Gruppe findet Wasserskorpion

Kinder der Rudi-Rotbein-Gruppe Langenhagen keschern auf der Naturweide (Foto: Christine Pracht)

Die Kinder der Rudi-Rotbein-Gruppe gingen bei ihrem letzten Treffen auf Tümpeltour in Krähenwinkel. Zu Gast auf der Naturweide wurde der zwei Jahre alte Tümpel untersucht. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr waren Ufer und Wasserfläche üppig bewachsen.

Zwischen Laichkraut, Binsen und Froschbiss wurde fleißig gekeschert. Christine, Silke und Ricky hatten als Betreuerteam alle Hände voll zu tun und gefühlte tausend Fragen zu beantworten. Unermüdlich brachten die Kinder Schnecken, Kaulquappen, Rückenschwimmer, Ruderwanzen, Wasserkäfer und Libellenlarven. Warum so viele Schalen, Becher und Eimer gebraucht würden, wollte Kirsa wissen. "Ganz klar", meinte Arne, "damit sie sich nicht gegenseitig auffressen". Am eindrucksvollsten waren natürlich der große Kolbenwasserkäfer, die Stabwanzen und der Wasserskorpion, den Lennart und Lorenz anschleppten. Nicht selten kam die Frage: "Können die beißen?" oder "Sind die giftig?“ Die vermeintlich gefährlichen Stacheln entpuppten sich dann doch als Atemrohre der Tiere, während die harmlos wirkenden Rückenschwimmer schmerzhaft stechen können. Einige Kinder waren dann aber so mutig und stiegen noch weiter ins Wasser, um doch noch einen der Frösche zu erwischen. Der Erfolg gab ihnen Recht, sie fingen noch einen Teichfrosch.

Nach einer Stunde spannender Kescherarbeit rückten wieder dunkle Wolken an. Mit dem Bollerwagen ging es wieder zurück und einige träumten schon von einem leckeren Kakao zu Hause auf dem Sofa.


(Text: Silke Brodersen)
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Nordhannoversche | Erschienen am 10.07.2014
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