Keschern auf der Naturweide - Rudi Rotbein Gruppe erlebt einen Nachmittag voller Natur zum Anfassen

Die Kinder der Rudi Rotbein Gruppe trafen sich mit ihren Betreuern Christine Pracht, Silke Brodersen und Ricky Stankewitz (von links nach rechts) zum Keschern (Foto: Katja Woidtke)
Langenhagen: Naturweide |

Ende Juni traf sich die Rudi Rotbein Gruppe des Naturschutzbundes (NABU) Langenhagen zum Keschern in Krähenwinkel. Gemeinsam untersuchten die Kinder das Kleingewässer auf der vor drei Jahren angelegten Naturweide und machten dabei tolle Entdeckungen.

Die kleinen Naturschützer waren mit Gummistiefeln und Regenhose bestens ausgestattet und begaben sich gut gelaunt mit Keschern, Töpfen und Bollerwagen auf den Weg zur Naturweide. Auf der Naturweide wartete schon Ricky Stankewitz auf die Gruppe. Gemeinsam mit Christine Pracht und Silke Brodersen half er den Kindern bei der Bestimmung der Tiere und Pflanzen. "Das sind ja dicke Brummer!" hieß es begeistert nach dem Entdecken besonders großer Kaulquappen. Die älteren Kinder wussten bereits, dass sich aus diesen Kaulquappen Frösche entwickeln. In einem Topf zeigten die Kinder auf die Larve eines Kammolches und fragten neugierig: "Was sind denn das für Büschel am Kopf?" "Die Büschel sind Kiemen, mit denen der Molch unter Wasser atmet", beantwortete Silke Brodersen den kleinen Forschern ihre Frage und zeigte ihnen anschließend ein besonderes Tier, das am Laichkraut entdeckt worden war: Eine Raupe mit Raupenköcher des Laichkraut-Zünslers. Der Laichkraut-Zünsler ist ein Schmetterling, dessen Raupen sich überwiegend unter Wasser entwickeln. Spannend fanden die Kinder auch die Stabwanze und Großlibellenlarve, die ausgiebig betrachtet wurden.

Als dunkle Wolken aufzogen, räumte die Gruppe ruckzuck Kescher und Behälter ein und machte sich wieder auf den Rückweg. Die Mädels waren dabei wiehernd als "Pferde" unterwegs und Leif zog den Bollerwagen. Am zweiten Teich angekommen, hatten sich die Wolken bereits verzogen und es wurde ein kleiner Zwischenstopp gemacht, um auch hier zu keschern. Die ersten Kinder traten an dieser Stelle bereits müde von den vielen Eindrücken ihren Heimweg an, während die anderen eine Runde Gummistiefelfußball spielten oder mit dem Kescher auf Erkundungstour gingen. Auf einmal machte es "Platsch" und eines der Kinder lag im Wasser. Echte Forscher lassen sich aber auch davon nicht die Laune verderben und gewärmt von Silkes Jacke war der erste Schreck schnell vergessen. Nach einem Nachmittag voller Natur zum Anfassen ging es für alle mit vielen, neuen Eindrücken wieder nach Hause.


Mehr zur Rudi Rotbein Gruppe und zur NAJU Langenhagen finden Sie hier: http://www.myheimat.de/gruppen/rudi-rotbein-und-na...
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6 Kommentare
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Wilhelm Rommelmann aus Barsinghausen | 04.07.2015 | 14:24  
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Renate Croissier aus Lünen | 04.07.2015 | 16:58  
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Werner Szramka aus Lehrte | 04.07.2015 | 18:15  
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Ingeborg Behne aus Barsinghausen | 04.07.2015 | 18:46  
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Katja Woidtke aus Langenhagen | 05.07.2015 | 21:20  
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Ingeborg Behne aus Barsinghausen | 05.07.2015 | 22:28  
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