Eine Nacht im Stroh im Strohhotel auf Gut Sunder

Gemütliches Bett im Stroh auf Gut Sunder (Foto: Katja Woidtke)

Meissendorf: Gut Sunder | Ein Wochenende im Stroh haben wir gemeinsam mit 31 Kindern und 8 Betreuern vom NABU Langenhagen, Burgdorf und Großburgwedel verbracht. Um 8.30 Uhr startete der Bus in Langenhagen und machte sich auf den Weg, um auch die restlichen Teilnehmer für die Fahrt nach Gut Sunder in Meissendorf einzusammeln. Im Bus konnten wir uns schon einmal gegenseitig beschnuppern. Als wir auf Gut Sunder ankamen, ging es mit Sack und Pack ins Strohhotel. Jungs und Mädchen und zwei Betreuer hatten ihre "Betten" getrennt im Stroh. Im hinteren Teil der Scheune bezogen die Jungen Quartier, vorne die Mädchen. Nach dem leckeren Bio-Essen zum Mittag konnten wir uns ein wenig auf dem Gut umschauen. Dann starteten wir in kleinen Gruppen zu einer Rallye, bei der es viele spannende Fragen zu beantworten gab.

Nach der Rallye haben wir an einem Bachlauf Staudämme gebaut. Gemeinsam verbauten wir Stöcke, Steine und Laub, damit das Wasser in eine trocken gefallene Mulde laufen konnte. Dabei landeten einige Kinder komplett im Wasser und sahen aus wie begossene Pudel. Auf jeden Fall hat das Bauen des Dammes viel Spaß gemacht. Zum Abendbrot wurde gegrillt und wir haben gemütlich zusammen gesessen. Nach dem Essen bewaffneten wir uns mit Taschenlampen und machten eine Nachtwanderung. Wir konnten beobachten, wie die Fledermäuse aus ihren Kästen geflogen sind. Am Teich haben wir eine Wasserfledermaus bei der Jagd gesehen. Den Weg dorthin haben uns die Glühwürmchen geleuchtet.

Nun ging es ab ins Stroh: Schlafsack ausgerollt und Augen zu! Nachts raschelte es in unseren Strohbetten. Am nächsten Morgen entdeckten wir den Verursacher. Wir waren nicht alleine. Eine Maus hatte bei uns übernachtet. Nach einer Stärkung beim Frühstück haben wir Dämme gebaut und im Teich nach Fröschen gekeschert. Dort schlängelte sich auch eine Ringelnatter. Am Teich gab es auch Libellen und andere Insekten. Im Bachlauf konnten wir einen kleinen Wels fangen. Der wurde natürlich anschließend wieder frei gelassen. Wer wollte konnte auch das Tierfilmzentrum "Wildtiernis" besuchen.

Danach gab es für alle eine Teilnehmerurkunde und wir haben gemeinsam Mittag gegessen. Als unsere Eltern kamen, zeigten wir ihnen das Gut, Teiche und Strohhotel. Es war ein tolles Wochenende, und ich bin beim nächsten Mal wieder dabei. Vielen Dank an Christine, Silke, Ricky und die Betreuer der anderen Gruppen.

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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Nordhannoversche Zeitung | Erschienen am 27.08.2010
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12 Kommentare zum Beitrag
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Gisela Diehl aus Alzey am 23.08.2010 um 20:40 Uhr  
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Karola M. aus Peine am 23.08.2010 um 20:57 Uhr  
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Jan Niklas Woidtke aus Langenhagen am 29.08.2010 um 11:21 Uhr  
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Katja Woidtke aus Langenhagen am 29.08.2010 um 11:26 Uhr  
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