Schulenburger Schützendamen auf Tour

Langenhagen: SSV Schulenburg |

Ein Wochenende in Marburg a. d. Lahn

Ein schönes Wochenende vom 2. bis zum 4. 9. haben sich die Damen des Schießsportvereins Schulenburg gegönnt. Und da reisen ja bekanntlich bilden soll, ging die Fahrt von 14 Schützenschwestern mit mehren Privatautos in die altehrwürdige Universitätsstadt Marburg. Staufrei und ohne Stress erreichten sie das schöne Lahntal.

Die reizvollen Gassen und verwinkelten Treppen, umsäumt von liebevoll sanierten Fachwerkhäusern boten allerlei Sehenswürdigkeiten und mittelalterliches Fair. Zahlreiche Straßencafes luden zum Verweilen ein. Und wenn man schon einmal in der „Wiege Hessens“ ist, so nennt man Marburg aus der Historie heraus, darf sich keiner die Besichtigungen einiger geschichtsträchtigen Bauten entgehen lassen. So war es nur logisch, dass sich die Damen das Landgrafenschloss hoch über der Lahn, erbaut im 9./10. Jahrhundert und im 13. Jahrhundert zum heutigen Aussehen erweitert, anschauten. Die Elisebethkirche, der früheste rein gotische Kirchenbau auf deutschem Boden und zu Ehren der Heiligsprechung Elisabeths von Thüringen 1235 bis 1283 erbaut, gehörte mit zum Programm. Der Marktplatz, unweit des Schlosses, mit dem angrenzenden Rathaus bildet das Herz der Altstadt. Die Besonderheit des 1513 errichteten Gebäudes bildet der nachträglich 1582 angebaute sechseckige Treppenturm mit seinem Uhrengiebel. Als uriges Kleinod sitzt obenauf ein Gockel, der zu jeder vollen Stunde zu flattern beginnt und an Stelle von Glockenschlägen die Uhrzeit kräht. Dass sich die Frauen dieses Schauspiel nicht entgehen lassen wollten, sollte klar sein.

Marburg ist, wie schon angedeutet, eine bekannte Stadt der Bildung. Und so ist natürlich in der Sightseeingtour die Besichtigung der Pilipps-Universität (historisch: Alma Mater Philippina) geradezu ein Muss gewesen. Nur wenige Gehminuten vom Marktplatz entfernt, befindet das wuchtige mittelalterliche Gebäude der ältesten protestantischen Universität der Welt. Sie wurde 1527 von Landgraf Phillip des Großmütigen als Hochschule gegründet.

Bei so viel Anschaulichkeiten vergingen die Stunden wie im Fluge. Ein Straßenfest mit angeschlossenem Flohmarkt sowie ein eindrucksvolles Feuerwerk rundeten die schönen Tage ab. Eine kleine Hommage in Form von schulenburger Volksliedkunst trugen die Damen des SSV den Marburgern an und erhielten als Gegendank außer Beifall auch edlen Himbeergeist.

Alle Teilnehmerinnen sind sich einig: Dieses Wochenende war schön und lohnenswert.
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