NAJU Langenhagen reist in unser Sonnensystem

Die NAJU begab sich auf eine virtuelle Reise ins Universum (Foto: Katja Woidtke)
Langenhagen: NIL im Wasserturm |

Mit dem Merkspruch "Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unseren Nachthimmel" trat Armin Brodersen mit der NAJU zu einer virtuellen Reise ins Universum an. Und die Jugendlichen kannten sich bereits gut mit unserem Sonnensystem aus. Sie wussten, dass Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun Planeten dieses Systems sind und auf einer Umlaufbahn die Sonne umkreisen. "Der Pluto zählt inzwischen nicht mehr zu unseren Planeten - er ist ein Kleinstplanet", erklärte Brodersen den aufmerksam zuhörenden Jugendlichen.

Die gingen während des dreistündigen Vortrages weiteren spannenden Fragen zu den Weiten des Weltalls auf den Grund und hoben, wenn auch nur in Gedanken, ab ins Universum. Armin Brodersen konnte seine Begeisterung für dieses Thema packend vermitteln und beantwortete die Fragen der Jugendlichen anschaulich.

"Warum dürfen Astronauten auf dem Mond nicht hüpfen?"

Da der Mond weniger Masse als die Erde hat, muss ein Astronaut dort weniger Gewicht bei gleichem Kraftaufwand bewegen. Er könnte also eigentlich ganz einfach große Sprünge machen. Auf dem Mond gibt es jedoch keine Atmosphäre und ohne diese Atmosphäre verdampfen Wasserteilchen bereits von Eiswürfeln. Da die äußere Hülle des Schutzanzuges der Astronauten wie ein Druckanzug wirkt, darf er auf keinen Fall beschädigt werden. Denn der menschliche Körper besteht überwiegend aus Wasser. Würde dieses verdampfen, tritt bereits nach 45 bis 50 Sekunden eine Ohnmacht ein. Astronauten würden sich somit in Lebensgefahr begeben, wenn sie auf dem Mond große Sprünge machen, dabei womöglich stürzen und den Schutzanzug beschädigen.

"Was ist Gravitation?"

Die Gravitation (Schwerkraft) gehört zu den vier Grundkräften der Physik. Auf der Erde bewirkt sie, dass wir nach unten fallen. Planeten werden durch diese Kraft auf ihrer Umlaufbahn gehalten. Platziert man zwei Gegenstände ganz ruhig im All, werden sie sich durch die Schwerkraft erst langsam und dann immer schneller aufeinander zubewegen, bis sie eine gemeinsame Masse bilden. So ähnlich sind auch Planeten entstanden .

Wer weitere Fragen zu unserem Universum hatte, konnte seine Nase in eines der mitgebrachten Fachbücher stecken und sich intensiv mit Schwarzen Löchern, Sternschnuppen und Meteoriten beschäftigen. In Lichtgeschwindigkeit ging der Nachmittag viel zu schnell zu Ende und die Jugendlichen bedankten sich bei Armin Brodersen für den spannenden Vortrag zu einem faszinierenden Thema, das sie sicher noch länger fesseln wird.


Mehr zur NAJU Langenhagen finden Sie hier: http://www.myheimat.de/gruppen/rudi-rotbein-und-na...
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4 Kommentare
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Werner Szramka aus Lehrte | 12.03.2015 | 18:52  
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Katja Woidtke aus Langenhagen | 12.03.2015 | 21:57  
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Bernd Sperlich aus Hannover-Bothfeld | 13.03.2015 | 08:18  
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Katja Woidtke aus Langenhagen | 16.03.2015 | 22:52  
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