Eichhörnchentag bei der Rudi Rotbein Gruppe

Die Rudi Rotbein Gruppe war den Eichhörnchen auf der Spur (Foto: Silke Brodersen)
Langenhagen: Wasserturm im Eichenpark |

Beim letzten Treffen der Rudi Rotbein Gruppe des NABU Langenhagen drehte sich alles rund um das Eichhörnchen.


Draußen im Eichenpark wurde zwischen dem Laub von den Kindern noch die ein oder andere Eichel gefunden. Die Eichhörnchen sammeln diese Früchte, um während der sogenannten Winterruhe immer mal wieder von dem Vorrat naschen zu können. Das wusste auch Amelie ganz gut. Alle 12 Kinder durften erst einmal je eine Walnuss und zwei Haselnüsse verstecken, um zu testen, ob diese später noch wiedergefunden werden. Nachdem alle Nüsse versteckt waren, wurden die verschiedenen Arten der Überwinterung von Tieren besprochen. So konnten die genannten Tiere spielerisch den verschiedenen Überwinterungsstrategien zugeordnet werden. Der Storch durfte nach Afrika fliegen, die Blaumeise blieb am Vogelhäuschen. Die Fledermaus kam als Winterschläfer in die Höhle, während der Igel in den Laubhaufen kam. Die Kröte konnte unter Steine kriechen, während Hase, Fuchs und Reh mit ihrem dicken Winterfell auch draußen noch gut klar kommen. Plötzlich war ein Ruf eines Vogels zu hören und Silke meinte: „Oh da muss ein Buntspecht sein, lasst ihn uns suchen!“ Und tatsächlich, auf der anderen Seite der Eiche war der Buntspecht gut bei seiner Futtersuche zu beobachten.

Um auch ein Eichhörnchen betrachten zu können, hatten die Betreuerinnen wieder Präparate aus dem Schulbiologiezentrum mitgebracht. So konnten die Kinder den buschigen Schwanz, die Nagezähne, die rotbraune Färbung und die Puschelöhrchen des Winterfells gut erkennen. Christine hatte einen echten Kobel mitgebracht und die Kinder konnten fühlen, wie kuschelig es drinnen ist. Bei den mitgebrachten Tieren war auch ein Hermelin in braunem Sommerfell und eines mit weißem Winterfell dabei. Woher der Siebenschläfer seinen Namen haben könnte, wussten die Kinder auch: “Der schläft sieben Monate lang!“ Die nächste Frage warf Christine in die Gruppe: „Wie viele Stacheln hat wohl der gezeigte Igel?“ „Vielleicht Hundert?“, „Nee, mehr!“, „Oder Tausend?“, „Noch nicht ganz, es sollen etwa 8000 sein!“

Und dann war da noch ein ganz großer Winterschläfer, fast so groß wie ein Biber, aber ohne Biberschwanz. „Oh, das ist ein Murmeltier“, wusste Kirsa und malte gleich einen Berg mit Murmeltieren und Steinböcken. Während die einen malten, lösten die anderen Quizfragen.

Zuletzt ging es wieder nach draußen und die Kinder mussten ihre Nüsse wiederfinden, was fast allen gelang. Ein paar der Nüsse waren aber verschwunden, ob vom Eichhörnchen gemopst oder einfach nicht wiedergefunden, das bleibt offen. Vielleicht wächst ja nächstes Jahr ein neuer Haselnussstrauch auf dem Spielplatz, denn so sorgen Eichhörnchen auch Jahr für Jahr für Baumnachwuchs.



(Fotos und Text: Silke Brodersen)
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Elisabeth Jagusch aus Schermbeck | 24.11.2016 | 17:13  
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Ingeborg Behne aus Barsinghausen | 24.11.2016 | 17:58  
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Werner Szramka aus Lehrte | 24.11.2016 | 19:03  
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Katja Woidtke aus Langenhagen | 24.11.2016 | 22:44  
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