Apfeltag bei der Rudi Rotbein Gruppe Langenhagen

Kleine Schleckermäuler beim Apfeltag der Rudi Rotbein Gruppe (Foto: Silke Brodersen)
Langenhagen: NIL im Wasserturm |

Im Oktober trafen sich die Kinder der Rudi Rotbein Gruppe dieses Mal schon morgens, um gemeinsam über den Markt zu gehen. So zogen die sechs Kinder mit ihren Betreuerinnen Christine Pracht und Silke Brodersen von Stand zu Stand, um das Apfelangebot zu notieren, zu probieren und auch zu kaufen.

An allen Ständen wurde die Gruppe freundlich empfangen und jedem Kind wurden Apfelschnitze der unterschiedlichsten Sorten angeboten und neugierige Fragen beantwortet. So gab es Bioland-Äpfel, die nach strengen Bio-Richtlinien gezogen werden und auch ein großes Angebot an Äpfeln aus dem Alten Land, die dort von den Anbietern selbst geerntet worden waren. Die Entscheidung fiel da manchmal schwer, sich auf eine Sorte zu einigen. Die Kinder entschieden sich schließlich an dem ersten Stand für den Elstar, am zweiten war es der Honeycrisp und am dritten der Cox Orange. Mit der „Beute“ ging es dann zu Fuß Richtung Wasserturm.

Auf die Frage: „Machen wir dann das Apfelmus?“ zwinkerte Christine nur und meinte, es warte unterwegs noch eine Überraschung. Die Freude war dann auch groß, als der Überraschungsgast Beate Neubauer drei Obstpflücker für die Kinder bereit hielt. Mit gewagten Trage- und Pflückmanövern wurde auf der Obstbaumallee dann noch der ein oder andere Apfel geerntet und glücklicherweise kam kein Radfahrer dabei zu Fall. Da es recht frisch war, lockte allerdings bald der geheizte Raum des NILs im Wasserturm.

Silke hatte dort noch einige Apfelsorten von ihrer Arbeit mitgebracht, wo dort in der Baumschule auch viele Sorten als Bäumchen zu bekommen sind. Insgesamt hatten die Kinder an diesem Tag 30 Apfelsorten vor Augen. Die Namen gingen von Alkmene und Ariwa über Delba und Golden Delicius bis zu Rubinola, Topaz und Winterglocke. Ob groß oder klein, ob rot, grün oder gelb, ob rund oder oval, ob süß oder säuerlich, jeder Apfel hatte seinen Reiz und es wurden viele probiert.

Nebenbei wurde noch eifrig Fallobst und die eigene Ernte geschnippelt. In der neu eingerichteten Küche der Naturkundlichen Vereinigung Langenhagen (NVL), die stets gastfreundlich ihre Räumlichkeiten für den NABU zur Verfügung stellt, wurden die Äpfel mit etwas Wasser gekocht und anschließend mit Hilfe der „Flotten Lotte“ zu Mus verarbeitet. Das warme Apfelmus mit Zimt und Zucker verfeinert war für alle ein wahrer Genuss. Mit gefüllten Mägen und bepackt mit den Resten des Apfeltages konnten die Kinder gut gelaunt mittags wieder abgeholt werden.


(Text und Bilder: Silke Brodersen)


Mehr zu den Jugendgruppen des NABU Langenhagen gibt es hier zu lesen: http://www.myheimat.de/gruppen/rudi-rotbein-und-na...
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5 Kommentare
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Heike L. aus Springe | 27.10.2015 | 19:51  
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Bernd Sperlich aus Hannover-Bothfeld | 28.10.2015 | 09:42  
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Katja Woidtke aus Langenhagen | 28.10.2015 | 20:42  
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