Feuer im Gewerbebetrieb

  (MAS) Godshorn 18.10.2014 – Am heutigen Samstagvormittag um 11.17 Uhr wurden die Kameraden mit dem Stichwort „Unklare Rauchentwicklung Gleiwitzer Straße“ alarmiert. Als sich die ersten Kräfte per Funk in der Regionsleitstelle Hannover meldeten, wurde von dieser gemeldet, dass es sich um ein bestätigtes Feuer mit eingeschlossenen Personen in einem Speditionsunternehmen handeln würde. S. Bommert (1. Gruppenführer (in Ausbildung) auf Anfahrt) entschied sich, nach dieser Rückmeldung, für eine Alarmstufenerhöhung und ein nachalarmieren der Godshorner Kräfte mit einem Vollalarm und Sirene. Den ersteintreffenden Kräften am Einsatzort bot sich eine unklare Lage: Flüssigkeitsbrand, ein in Flammen stehender LKW mit eingeschlossenem Fahrer, eine stark qualmende in Brand stehende Werkstatt und ein Feuer hinter der Werkstatt sowie mehreren verletzten Personen. S. Bommert reagierte sehr schnell und lies den LKW Fahrer aus seiner brenzligen Situation retten. Zeitgleich wurde ein Schaumangriff auf den Flüssigkeitsbrand eingeleitet sowie die weitere Erkundung durchgeführt. Im Zuge dieser Erkundung wurden 2 weitere Verletzte hinter und eine Verletzte Person neben der Werkstatt aufgefunden. Sofort nach erkennen, dieser Situation, wurde ebenfalls eine Brandbekämpfung und Menschenrettung in die Wege geleitet. In diesem Moment traf auch das TLF ein und kümmerte sich um die Wasserversorgung und unterstützte die LF Gruppe bei den eingeleiteten Maßnahmen. Unter der Leitung von J. Heine wurde die Einsatzstellen Logistik organisiert und weitere Atemschutzgeräteträger zur Verfügung gestellt, sodass sich S. Bommert dem Angriff und der Menschenrettung innerhalb der Werkstatt konzentrieren konnte. Schnell wurde eine Person aus dem Eingangsbereich der Werkstatt gerettet und der Innenangriff begonnen. Dabei wurde eine weitere Person im hinteren Bereich aufgegriffen und ebenfalls im Eiltempo nach draußen gebracht.
Zur Erleichterung aller eingesetzten Kräfte stellte sich dieses Szenario als Übung heraus.

Diese Übung wurde von M. Erche- Opitz, J.M. Reck und M. Armas Sabor ausgearbeitet. Angenommen wurde, dass 3 Jugendliche hinter der Werkstatt zwischen Diesel und Ölfässern gekokelt haben. Als die Fässer Feuer gefangen haben und die Jugendlichen die Kontrolle über diese Lage verloren wollten sie flüchten was aber nicht gelang. 2 Jugendliche sind mit realistisch geschminkten Wunden direkt am Brandort zusammen gebrochen eine weitere Jugendliche konnte sich noch 8 Meter weit schleppen und brach dann ebenfalls zusammen. Das Feuer griff, unbemerkt, auf die Werkstatt über wo sich 2 weitere Personen aufhielten die dort Instandsetzungsarbeiten an den Speditionseigenen LKW durchführten. Durch das Feuer überrascht versuchten sie noch aus der Werkstatt zu flüchten was aber nicht gelang. Eine Person (Puppe) brach noch im hinteren Teil der Halle zusammen und die 2. Schaffte es noch kurz vor den Ausgang, wo sie sich das Bein brach. Als ein Fahrer der Spedition mit seinem LKW auf den Hof kam, bemerkte er das Feuer und war derart Abgelenkt das er, eine vor der Werkstatt stehenden Palette mit leichtentzündlichen Flüssigkeiten übersah, und diese Umfuhr. Dadurch kam es zu einem Flüssigkeitsbrand vor der Werkstatt.

Die Statisten wurden professionell von Jennifer (SEG Langenhagen) ihren Verletzungen nach geschminkt.

Bei dieser Übung wurden wir durch die SEG Langenhagen mit einem RTW sowie Fank und Daniel unterstützt.
Vielen Dank euch 3en!

Ein besonderer Dank gilt auch der Spedition Koch, die uns Ihr Gelände für diese Übung zur Verfügung gestellt hat!

Alles in allem war es eine sehr gelungene Übung, die den Einsatzleiter D. Hildebrandt und seine Mannschaft forderte!

Wieder einmal wurde die unermüdliche Einsatzbereitschaft unserer Kameraden gezeigt, da es eine geheime Übung war und niemand vorher Bescheid wusste.

Einsatzleiter: D. Hildebrandt
Gruppenführer: J. Heine und S. Bommert (in Ausbildung)
Beobachter: Michael Schuster (stellv. OBM), Mitarbeiter Fa. Koch und Kräfte der SEG Langenhagen
Statisten/Verletzte: Jugendfeuerwehrmitglieder der JF Godshorn, R. Rosolia, Mitarbeiter Fa. Koch, Freddy unserer Puppe
Ausarbeitung: M. Erche Opitz (LM), J. M. Reck (HFM) und M. Armas Sabor (HFM)
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