Ja zu Wolf, Luchs und Bär!

Luchs (Foto: © Siegel / djv)
Gemeinsame Grundsätze für ein konfliktfreies Großraubtier-Management in der Schweiz

djv Berlin - Medial oder gerichtlich ausgetragene Konflikte wollen die vier Schweizer Verbände JagdSchweiz, Pro Natura, Schweizerischer Schafzuchtverband und WWF Schweiz künftig vermeiden. Nach zweijähriger Vorbereitung haben sie nun ein gemeinsames Grundsatzpapier zur Großraubtierpolitik veröffentlicht. Alle vier Verbände freuen sich über die Rückkehr sowie die Bestandsbildung der Großraubtiere Wolf, Luchs und Bär. Die Interessensgruppen sichern zu, bei Konflikten, die mit der Nutztierhaltung und der jagdlichen Nutzung von Wildtieren entstehen, konstruktiv zusammen zu arbeiten und nach gemeinsamen Lösungen zu suchen. Peter Zenklusen, Vizepräsident von JagdSchweiz: „Luchs und Wolf sind in unserer einheimischen Tierwelt heute wieder präsent wie Reh, Hirsch und Gämse. Eine nachhaltige Jagd ist auch mit der Anwesenheit von Grossraubtieren möglich“.

Das Papier zur gemeinsamen Großraubtierpolitik umfasst vier Grundsätze, vier Ziele und sechs Handlungsfelder. Zentrale Punkte sind der Schutz der Nutztierherden und die Möglichkeit von Regulationsabschüssen, sofern der Bestand nicht gefährdet werde.

Weitere Informationen sowie das Dokument zur Großraubtierpolitik in der Schweiz:

JagdSchweiz – Dachverband der Schweizer Jägerinnen und Jäger

Gemeinsame Grundsätze der Verbände zur Großraubtierpolitik
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3 Kommentare zum Beitrag
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen am 22.05.2012 um 20:37 Uhr  
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Gaby Floer aus Garbsen am 26.05.2012 um 21:40 Uhr  
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Uwe Norra aus Selm am 28.05.2012 um 01:35 Uhr  
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