Winterzeilen auf Bairisch

Eine ländliche Heimeligkeit, mit der Rückkehr in die Realität abgeschlossen.

ORIGINAL
von Hannes Kothe-Opperau

BAUERNWINTER

Jetzat schlupft mer 's Land,
dee Äcker und dee Wies'n,
unter d' weiße Plach'n
als wia wenn’s drunter hoamlig wär.

Und allsamt lauf ma umeinand -
wir und 's Wuid, und fuit a jed's,
dass jetzt a' andre Zeit angeht.

Madl, i' nimm di bei der Hand,
wir bleim ja beieinand
wie Schnee und Eis
als bis a neis
Froajahr kimmt.
Seng ma scho, ob’s weiter stimmt.

Kimm eina, mach ma ’s uns schee!
Denk ma ans Land unterm Schnee.
Schutz ma uns und spuin,
tua ma, was ma wuin!

Und wenn uns d' Sunna außetreibt,
na seng ma scho, was bleibt.
Vleicht bau ma 'n Acker zema zua,
nacher is' für a' Weil' a' Ruha.

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3 Kommentare zum Beitrag
3.273
Roland Greißl aus Fuchstal am 22.11.2007 um 14:54 Uhr  
826
Dietrich Kothe aus Landsberg am Lech am 22.11.2007 um 15:14 Uhr  
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Roland Greißl aus Fuchstal am 22.11.2007 um 15:28 Uhr  
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