Windows Vista auf den PC setzen - oder es bleibenlassen
Meine Meinung: Hole Dir Vista nur auf den Rechner, wenn Du z. B. aus beruflichen Gründen gezwungen bist, up to date zu bleiben. Ansonsten bist Du mit XP weiter gut beraten (zumal Vista eine Reihe Treiber von Geräten und Programmen nicht akzeptiert).
Aus meiner Erfahrung mit der Vista-Installation:
1. Besorge Dir zu Vista auf jeden Fall auch die entsprechenden Treiber für den PC und die angeschlossenen Geräte.
2. Erzeuge drei Partitionen auf Deinem Gerät mit einem Fremdprogramm (z. B. Paragon), denn auch der „gepriesene“ Vista-Partitionierer taugt nicht viel.
3. Lasse Dein Windows XP auf dem PC und installiere Vista in Partition 2.
4. Wenn Du über die Systeme (XP und Vista) frei verfügen möchtest, dann installiere auf die dritte Partition auch Linux. Aber! Vista ist intolerant, Du musst Vista erst mit Deinem „Fremd“-Partitionierer löschen. Dann installierst Du Linux in die dritte Partition. Linux hat das Bootprogramm GRUB, mit dem Du dann die Bootreihenfolge bestimmen kannst.
5. Ist Linux auf dem Rechner, kannst Du mit Deinem „Fremd“-Partitionierer Dein „gelöschtes“ Vista wieder zum Leben erwecken („gelöschte Partitionen suchen“).
6. Hast Du Deinen Rechner so eingerichtet, kannst Du Deine „Eigenen Dateien“ „Dokumente“ … beliebig verschieben und somit sichern (mit vielleicht der Einschränkung, dass das von Vista aus nicht ohne weiteres möglich ist).
(Anmerkung: Natürlich geht es auch ohne Linux, wenn Du XP zuerst installierst – oder auf dem Rechner lässt – und Vista draufsetzt, und zwar in eine andere Partition, die Du mit Vista bei der Installation erzeugen kannst. Vista setzt dann seinen Bootloader ein, der Dir aber die Bootreihenfolge aufzwingt und Vista natürlich zuerst lädt.)

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