Tolle Leistung, wichtiger 25:23 Sieg der Damen gegen den TSV Herrsching
Mit einer konzentrierten spielerischen und kämpferischen Leistung feierten die Handballerinnen des TSV Landsberg in Bezirksoberliga gegen den TSV Herrsching ihren zweiten Sieg. Mit diesen wichtigen Punkten für den Klassenerhalt hat man nun den Anschluss an das breite Mittelfeld der Liga hergestellt. Landsberg musste ohne die erkrankten Simone Glaser, Caro Nüß, und Steffi Glasow antreten. Damit fehlte auch die etatmäßige Spielgestalterin, aber Raphaela Urban und Ruth Krenss füllten die Lücke sehr gut. Nach ihrer Babypause zum ersten Mal wieder mit dabei war Manuela Friedrich, eine wichtige Verstärkung für die Mannschaft.
Beide Mannschaften begannen mit großem Engagement, und nach einer kurzen Anlaufphase zeigten die Landsbergerinnen wieder mehr von ihren spielerischen Fähigkeiten. Herrsching dagegen suchte meist in körperbetonten Einzelaktionen den Erfolg. Da musste die heimische Abwehr kräftig arbeiten, konnte aber Gegentreffer nicht immer verhindern.
Trotzdem hatte Landsberg meist die Nase vorn (5:4/11.). Und nach einer Steigerung in der Abwehr vergrößerte man den Abstand dann sogar auf (:5 (15.). Aber die Gäste nutzen eine Landsberger Strafzeit um wieder aufzuschließen (9:8/21.). Die Partei blieb mit leichten Vorteilen für die Heimmannschaft offen. So ging es mit 15:13 in Pause.
Nachdem Seitenwechsel machte Herrsching immer mehr Druck, und kam mit viel Einsatz zum Ausgleich (17:17/38.). Die Landsberger Angriffe stagnierten jetzt, Herrsching störte mit einer offensiveren Deckung erfolgreich den Spielaufbau. Und gegen die engagierten Angriffe der Gäste fehlten jetzt immer wieder mal die richtigen Mittel, so kassierten die Gastgeberinnen immer wieder Strafzeiten. Herrsching nutzte die Gelegenheit um in Führung zu gehen (18:20/45.). Und als die wichtige Raphaela Urban nach der dritten Strafzeit in die Kabine musste, schien den Landsbergerinnen das Spiel zu entgleiten. Aber mit Übersicht und vollem Einsatz in der Abwehr und wieder überlegter vorgetragenen Angriffen gelang in der 49. Minute der viel umjubelte Ausgleich (21.21). Und als dann noch beim Stand von 23:22 Moni Buuk einen Siebenmeter hielt, ließ die junge Landsberger Mannschaft nichts mehr anbrennen und sicherte sich in der turbulenten Schlussphase beide Punkte.
„Kompliment an die Mannschaft, starke Leistung, auch nach dem Rückstand sind sie wieder zurückgekommen“ der Landsberger Trainer Günther Enge nachher ganz zufrieden. „Gut wie Raphaela und Ruth das gelöst haben; wichtig auch die Paraden unserer Torfrauen in der zweiten Hälfte.“
TSV Landsberg:
Monika Buuk, Margit Steber, Manuel Bichler, Marina Hereth, Janina Pömsel (3), Ruth Krenss (3), Anna Krämer (1), Marina Dilger (1), Stefanie Holl, Yvonne Endhart, Raphael Urban (6/2), Jessica Menius (1), Lisa Hierstetter (6/1), Lena Hierstetter (4),


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