Nur der Sieg hat gefehlt, 30:31gegen den TSV Friedberg II

Eine begeisterndes Spiel boten die Handballer des TSV Landsberg in der Landesliga Süd gegen den TSV Friedberg II; vollen Einsatz, tolle Spielzüge und Spannung bis zum Schluss, alles nur keinen Sieg. Ein paar vergebenen Chancen genügten, um aus einer starken Leistung eine bittere Niederlage zu machen. Jetzt bleiben nur noch 4 Spiele um die notwendigen Punkte gegen den Abstieg zu holen.
Wie vor Beginn des Spieles bekannt wurde haben sich die Landsberger aus disziplinarischen Gründen von Oliver Götsch getrennt. Seinen ersten Einsatz in der Landesliga hatte dagegen das junge Nachwuchstalent Max Matzer-Kernich aus der A-Jugend.
Wieder begannen die Landsberger konzentriert und begegneten den spielstarken und technisch versierten Friedbergern auf Augenhöhe. Die Abwehr in den ersten Minuten etwas zu passiv, stellte sich bald besser auf den Rückraum der Gäste ein. Vorne traf man auch, so verlief die Partie zunächst ausgeglichen (5:5/8.). Dann liefen die Angriffe der Gastgeber immer besser und in der Abwehr ließ man aus dem Spiel heraus kaum noch Treffer zu. Die Friedberger profitierten jetzt nur von den Ballverlusten der Landsberger im Angriff, die sie aber sicher zu Gegenstoßtreffern nutzten (7:5/10.). Man bekam nun eine richtig klasse Partie der Gastgeber zu sehen, sie kämpften und spielten, Beni Kobold zeigte eine Spitzenleistung im Tor. Auch als es die ersten Wechsel gab und Friedberg das Tempo steigerte blieb es zunächst beim Vorsprung der Heimmannschaft (14:9/21.).
Erst in der Folge etlicher Strafzeiten vor der Pause ging der Fluss im Landsberger Spiel verloren und man versäumte es zur Pause hin, etliche klare Chancen zu nutzen. Friedberg machte es besser und kam so auf 16:15 (30.) heran.
In der zweiten Hälfte legte Landsberg noch mal schöne Tore vor (19:16/35.), tat sich dann aber immer schwerer zu Treffern zu kommen. Der Gästetorwart steigerte sich zusehends und dem heimischen Angriffsspiel fehlte immer wieder mal die Wucht und die Präzision. Immer wieder hatte man Probleme die 2.Welle des Gäste zu stoppen und kassierte so manchen schnellen Gegentreffer. Strafzeiten erschwerten das ganze noch, so musste man schließlich den Ausgleich hinnehmen (20:20/39.). Jetzt entwickelte sich ein offener Schlagabtausch im dem Geburtstagskind Jörg Friedrich bei wichtigen Treffern immer wieder zur Stelle war und Severin Bartl am Siebenmeterpunkt eiserne Nerven beweis. Die Hallo tobte als Beni Kobold wieder einen Siebenmeter hielt und Landsberg auf 28:27 vorlegte (51.). Aber man konnte sich nicht absetzen und musste immer wieder schnelle Gegentore hinnehmen. So stand es in der 56. Minute 30:30 und jetzt nutzte Landsberg drei klare Chancen nicht, Friedberg ließ sich nicht bitten, machte noch einen Treffer und spielte die restliche Zeit clever runter. Für die Landsberger eine bittere, weil unnötige Niederlage, nach einer über weite Strecken mitreißenden Leistung.

„Das war lange Zeit eine ganz starke Leistung der Mannschaft, toll heraus gespielte Chancen, aber die entscheidenden nicht genutzt“ so das Fazit des Landsberger Trainers Hubert Müller nach dem Spiel. „Man merkt in solchen Situationen natürlich auch den Druck unter dem wir stehen. Typisch für diese Saison, immer wieder hapert es an vielen “Kleinigkeiten“.
Gegen die heimstarken Indersdorfer wir es am nächsten Wochenende zu mindest einer Leistung auf ähnlichem Niveau bedürfen um eine Chance zu haben.

TSV Landsberg: Benjamin Kobold, Andreas Messner, Severin Bartl (5/5), Christian Eisen (3), Jörg Friedrich (7), Andi Lerch (3), Alex Neumeyer, Max Matzer-Kernich, Marco Müller (1), Roman Müller, Phillip Scharnagl (2), Sandor Schmid (4), Roberto Schwirkmann (2), Tomas Schwirkmann (3),

Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin Landsberg | Erschienen am 15.04.2011
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