Nach holprigem Start, klarer 32:21 Erfolg in Marktoberdorf, Relegationsfrage bleibt offen

  Der Start verlief noch etwas holprig, aber schon bis zur Pause kamen die Landsberger Handballer beim TSV Marktoberdorf besser in Fahrt und gewannen am Ende souverän. Man beendet jetzt die Saison auf dem 9. Tabellenplatz, da man an Pullach, die in Murnau gewannen, nicht mehr vorbeiziehen konnte. Aber leider klärt auch dieser Erfolg nicht die Frage, ob man nicht doch noch in einen Relegationsspiel gegen den 3. der Bezirksliga muss. Zunächst war man in der Liga davon ausgegangen, dass damit alles klar wäre. Aber jüngste Ergebnissen in den oberen Ligen, bis hinauf zur dritthöchsten deutschen Spielklasse, der Regionalliga, wo Fürstenfeldbruck gegen den Abstieg kämpft, können dazu führen , dass eine Mannschaft mehr in der Bezirksoberliga absteigen muss, das wäre dann als 10. Ottobeuren II und der 9., also Landsberg, eine Relegation spielen muss. Es kann aber noch anders kommen, letztlich entschieden wird das erst Mitte Mai sein.
Aber von diesen Überlegungen haben sich die beiden Mannschaften bei dem Spiel nicht beeindrucken lassen. Beide legten mit Volldampf los und wollten offensichtlich gewinnen. Die Gastgeber, für die es um nichts mehr ging, hatten sich sichtlich vorgenommen nochmal alles in die Waagschale zu werden. Sie zeigten Engagement und spielten von Beginn an mit viel Tempo und Druck.
Die Landsberger Abwehr zeigte sich aber von Beginn auf dem Posten und so erzielten auch die Gäste h die ersten beiden Treffer mit schnellen Gegenstößen (3:1/5.). Aus dem Positionsangriff gelang den Landsbergern zunächst relativ wenig. Es lag letztlich an Kleinigkeiten, immer wieder mal misslang der letzte Pass, kam ein technischer Fehler dazwischen oder es wurde zu unpräzise abgeschlossen. Bei besserer Chancenverwertung hätte man sich schon jetzt deutlich absetzen können. So gelang der Gastgebern der Ausgleich (3:3/8.) und das Spiel verlief eine Weile ausgeglichen, zumindest was die Tore anging (7:7/14.). Dann wurde das Landsberger Angriffsspiel effektiver, von Außen kam man jetzt auch zum Erfolg und an begann sich abzusetzen (12:7/25.). Und mit dem Pausenpfiff gelang es Alex Neumeyer dann noch, clever mit der „falschen“ linken Hand, das 13:8 zu erzielen.
Zu Beginn der zweiten Hälfte machte Marktoberdorf nochmal Druck, konnte jedoch den Abstand nicht verringern (17:12/35.). Dann kamen die Landsberger immer besser in Fahrt und begannen den Vorsprung auszubauen. Auch wenn Alexander Schwarz weiterhin am Kreis massiv gedeckt wurde, die daraus folgenden 7-Meter verwandelte Kai Roth sicher und er traf auch vom Feld aus. Und im Rückraum setzte der, auf Grund einer Blessur erst ab der Pause eingesetzte Max Matzer-Kernich neue Akzente. Mit teilweise sehr schön heraus gespielte Aktionen kam man immer wieder zum Erfolg und hatte das Spiel im Griff (23:14/44). Man ließ es nicht trotz des Vorsprungs nicht lockerer angehen sondern blieb mit Engagement dabei. So konnte man noch in den letzten Sekunden zum Endstand vom 32:21 abschließen.
„Heute zählte vor allem der Sieg, der war das wichtigste“, lenkte der Landsberger Trainer Sofian Marrague nach dem Spiel den Blick auf das für ihn wesentliche. „Klar können wir mit den vielen kleinen Fehlern am Anfang nicht zufrieden sein, da war wohl etwas die Anspannung im Spiel. Aber die Mannschaft hat sich davon immer besser frei gemacht und am Schluss das Spiel souverän zu Ende gebracht.“
Jetzt heißt es für Landsberger erst mal Geduld haben, bis es klar ist, ob sie noch mal gegen die SG Kaufbeuren/Neugablonz Relegation spielen müssen.
Dominik Keller, Max Matzer-Kernich (7), Alexander Neumeyer (1), Andreas Riedl, Tom Steber (3), Florian Stöcker, Christian Eisen (4), Gatto Piepenburg Alexander Schwarz (3), Kai Roth (11/5), Johannes Kauter (2), Mustafa Uyar (1), Christoph Stöcker,
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