Herbstprüfung beim GSV Landsberg

Wann? 17.10.2015 09:00 Uhr

Wo? Hundeplatz, Dr. Friedrich Wacker Str., 86899 Landsberg DE
Sabine mit Rocky
 
Sophie mit Mali
Landsberg: Hundeplatz | Wir möchten Sie herzlich einladen zu unserer Herbstprüfung am 17. Oktober 2015 auf dem Vereinsgelände des Gebrauchshundeverein Landsberg, Dr. Friedrich Wacker Str. 8
Prüfungsbeginn: ca. 9 Uhr



Einige Teams – Hund und Hundeführer – stellen sich dieses Mal in folgenden Hundesportarten um eine Prüfung abzulegen: Fährte, Stöbern und auch mehrere Teams möchten auch die Begleithundeprüfung ablegen. Um Ihnen einen Einblick zu geben was von einem Team bei der Begleithundeprüfung abgefragt wird erklären wir Ihnen gerne.

Warum eine Begleithundeprüfung?
- Es gibt es unterschiedliche Beweggründe, z.B. die Prüfung eine Voraussetzung für fast alle Hundesportarten z.B. Agility, Obedience, THS (Turnierhundesport), Vielseitigkeitsprüfung – jetzt IPO genannt (Unterordnung, Schutzdienst, Fährte) oder auch die Fährtenhundprüfung.
Nur mit einer bestandenen Prüfung dürfen Sie an Turnieren
teilnehmen (Ausnahmen sind Dogdance, Rally Obedience und einige Disziplinen im THS) bzw. weitere Prüfungen im Hundesport absolvieren
- Weil Sie einfach „schwarz auf weiß“ belegen können, dass Ihr Hund alltagstauglich ist und im Grundgehorsam steht.
- Es gibt auch viele Mensch-Hund-Teams, denen die Begleithundeprüfung einfach Spaß macht und die sie immer wieder machen (um sich zu verbessern oder auch bei
Wettkämpfen).

Was genau ist eine Begleithundeprüfung und ab welchem alter darf ein Hund diese ablegen?
Wenn der Hund 15 Monate alt ist, dürfen Sie nun mit ihm die Prüfung machen. Sie besteht aus 4 Teilen:
- Ein schriftlicher Teil für den Hundeführer – muss dieser einmalig ablegen
- Die Chipkontrolle / Wesenstest
- Der Gehorsamsteil auf dem Hundeplatz
- Der Verkehrs- oder Außenteil

Wie genau läuft so was ab?
Die schriftliche Prüfung muss der Hundeführer nur bei der ersten Begleithundeprüfung machen, sollten Sie ein zweites Mal eine Prüfung laufen, fällt dieser Teil weg. Es geht dabei um Strukturen des Verbandes, um die richtige Haltung eines Hundes, Fragen rund um die Gesundheit des Hundes und einzelner Hundesportarten. Keine Angst: Die Fragen sind nicht allzu schwierig und man kann sie vorher üben.
Der zweite Teil ist auch relativ unkompliziert. Alle Hundeführer und ihre Hunde stellen sich auf (je nach Anweisung des Richters im Kreis, nebeneinander, hintereinander...) und laufen kurz mit lockerer Leine einzeln durch eine Gruppe von Menschen, bleiben dann stehen bzw. der Hund sitzt, der Chip wird kontrolliert. Sinn der Übung ist es zu kontrollieren, ob auch tatsächlich der gemeldete Hund die Prüfung läuft und der Richter hat einen ersten Eindruck vom Hund (Verträglichkeit mit anderen Hunden, Verhalten in einer Menschenmenge ...).
Dann wir es Ernst! Der Gehorsamsteil auf dem Platz beginnt. Sie und Ihr Hund zeigen nun ca. 20 – 25 Minuten Gehorsamsübungen auf dem Hundeplatz. In dieser Prüfungssituation dürfen sie weder Spielzeug noch Leckerle einstecken bzw. einsetzen! Zwei Hundeführer gehen mit Ihren Hunden auf den Platz und melden sich beim Richter an. Insgesamt sind je 5 Übungen zu bewältigen. Für jede Übung gibt es ein genau festgelegtes Schema (Anzahl der Schritte, Schrittfolgen ...).

- Das Abliegen (dafür gibt es max. 10 Punkte)
- Die Leinenführigkeit (max. 15 Punkte)
- Die Freifolge (Fuß laufen ohne Leine max. 15 Punkte)
- Die Sitz-Übung (max. 10 Punkte)
- Die Platz-Übung mit Herankommen (max. 10 Punkte)
Ein Hundeführer legt seinen Hund ab, entfernt sich ca. 30 Schritte (Rücken zum Hund!) während der andere das Schema läuft, dann wird gewechselt.
Sie können also theoretisch 60 Punkte erreichen – 42 Punkte brauchen Sie, um die Prüfung zu bestehen! Realistisch gesehen geht bei fast jeder Prüfung irgendetwas schief, und wenn es nur eine Kleinigkeit ist – der Hund geht nicht ins Platz sondern bleibt sitzen ... (Nervosität des Hundeführers, Aufmerksamkeit des Hundes lässt nach weil kein Leckerle kommt ...).
Ruckzuck sind auch Punkte weg für kleine Hilfen, für ein zweites Kommando oder die Kehrtwendung ist nicht eng genug: Alle Übungen sollten im Vorfeld sitzen sonst ist man schnell durchgefallen. Und: Sollte der Hund z.B. bei der Ablage aufstehen, ins Gebüsch laufen und nach Mäusen buddeln oder beim Laufen ohne Leine wegrennen und nach dem dritten Rufen nicht kommen war die Prüfung kurz: Durchgefallen.
Wenn beide Teams ihre Übungen absolviert haben, melden sie sich beim Richter ab. Dieser macht eine kleine Besprechung (lag die Übung im V (vorzüglich), sehr gut, gut oder war sie mangelhaft...) um dann bekannt zu geben, ob die Hundeführer bestanden haben oder nicht.
Alle Hunde, die das Schema bestanden haben, dürfen als letzte Übung den Verkehrsteil machen. Bei allen Übungen darf der Hund keine Aggression zeigen und muss im Gehorsam des Hundeführers stehen. Wie lange und wie viel abgeprüft wird ist zum Teil in der Prüfungsordnung vorgegeben und zum Teil liegt es im Ermessen des Richters. Auch hier gilt: Keine Leckerle, kein Bestätigen mit Spielzeug. „Klassische“ Übungen sind unter anderem:

- Der Hund wird angebunden, Hundeführer geht weg (außer Sicht), die anderen
Hundeführer laufen mit ihren Hunden vorbei.
- Mensch und Hund laufen durch eine Menschenmenge, der Hund muss ins Platz
liegen, wird bedrängt (d.h. die Menschen stehen sehr eng um ihn rum).
- Jogger rennen vorbei.
- Radfahrer klingeln und fahren vorbei.
- Hund läuft im Fuß, von vorne kommen andere Hunde (auch im Fuß).
- Passanten kommen unerwartet hinter parkenden Autos vor.
- Hund läuft Fuß an einer befahrenen Straße.
- Mensch und Hund laufen Slalom um andere Teams (Hunde sitzen ab) herum.
Der Außenteil wird in der Nähe des Hundeplatzes abgehalten.

Vielleicht konnten wir Ihnen einen kleinen Einblick geben. Wir wünschen all unseren Teilnehmern viel Erfolg und freuen uns auch auf zahlreiche Zuschauer

Kontakt: gsv-vorstand@web.de
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