Die Serie hält, Sieg in den letzten Sekunden gegen Murnau

Das Ergeniss im Herzschlagfinale
  Auch in ihrer englischen Woche blieb den Landsberger Handballern der Erfolg treu.
Nach den zwei Erfolgen gegen den TSV Gilching (31:30) und am Sonntag beim TSV Murnau (37:36), liegen sie ungeschlagen an der Tabellenspitze der Bezirksoberliga.
Ging es gegen den TSV Gilching am Donnerstag noch darum den Vorsprung über die Zeit zu bringen, so hieß es gegen Murnau am Ende noch einen Rückstand aufzuholen. Und das gelang in einer nicht an Dramatik zu überbietenden Schlussphase.
Die ersten Minuten gelangen den Landsbergern gut. Die Abwehr stand zunächst und das Spiel nach vorne funktionierte (8:4/12.). Dann fanden die Gastgeber immer wieder Lücken in der Abwehr und glichen mit einem 4:0 Lauf aus. Die Landsberger hatten zwar weiterhin viele Chancen nutzten diese jedoch zu wenig. So ging es mit einem 14:14 in die Kabine.
Ausglichen ging es weiter, aber jetzt wurde es ein richtig schnelles Spiel, Schlag auf Schlag fielen die Tore. Der erfahrene Spielmacher der Murnauer, Thomas Stanglmair setzte immer wieder seine Mitspieler mit „Zuckerpässen“ erfolgreich ein. Die Landsberger Abwehr fand nicht das entscheidende Mittel, aber vorne kam man über den Kreis und durch die Außen zum Erfolg. Bei einer besserer Chancenverwertung wäre auch jetzt noch mehr drin gewesen. So konnte sich keine der Mannschaften lange Zeit entscheidend absetzen. Erst nach dem 27:27 (47.) gelang es Murnau auch mal drei Tore vorzulegen. Beim 32:32 war Landsberg wieder dran, doch dann zogen die Gastgeber nochmal weg (33:36/56.).
Aber jetzt kam die dramatische Schlussphase. Trainer Sofian Marrague setzte nach einer Auszeit alles auf eine Karte, er reagierte mit Manndeckung und brachte den 7.Feldspieler. Landsberg zeigte die notwendige Nervenstärke, in der 59. Minute gelang der Ausgleich. Jetzt nahm Murnau die Auszeit, ihr nächster Angriff brachte jedoch nichts und dann gab es 12 Sekunden vor Schluss noch Siebenmeter für Landsberg. Kai Roth ließ sich nicht beindrucken, nahm den Ball und verwandelte frech zum 37:36, nichts für schwache Nerven.
„Also wer dieses Spiel nicht gesehen hat, tut mir echt leid, der hat wirklich etwas versäumt“, war das Resümee von Trainer Sofian Marrague. „In beiden Spielen hatten wir auch unsere Schwierigkeiten und haben aber auch Nervenstärke beweisen, da ist die Mannschaft einfach sicherer geworden, zum Schluss eine tolle Leistung.“
Hochzufrieden ist natürlich auch Abteilungsleiter Roland Neumeyer, „eine starke Leistung die die Jungs da wieder abgeliefert haben. Ich bin richtig stolz auf die Mannschaft, sie hat sich gut entwickelt. Aber wir können die Situation schon richtig einschätzen, vorne stehen ist schön, das kann sich aber auch schnell wieder ändern. Ein paar knappe Niederlagen und dann finden wir uns gleich viel weiter unten wieder. Die Saison ist noch jung. Es bleibt unser Ziel, eine gute Saison zu spielen und mit dem Abstieg nichts zu tun zu haben.“
Jetzt kommen erst mal zwei spielfreie Wochenenden, dann geht es nach Fürstenfeldbruck. Und am 28.11. kommt es dann um 17:00 im sportzentrum zum Spitzenspiel gegen den nur einen Minuspunkt zurückliegenden Tabellenzweiten, die SG Kempten-Kottern.

Dubravko Grgic, Sebastian Röhrl, Justus König, Tom Steber (3), Christian Eisen (4), Moritz Hierstetter, Andreas Pausewang (3), Alexander Schwarz (8), Gatto Piepenburg, Maximilian Wurst, Alexander Neumeyer (3/1), Kai Roth (11/3), Johannes Kauter (5),
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