Biathlon WM 2012 in Rupolding- Da muss man hin. Auch aus dem Landsberger Raum

Manuela Neuner - Vielfache Weltmeisterin und Olympiasiegerin (Foto: Ruhpolding Tourismus GmbH)

Das ist DAS Wintersportevent für alle Biathlon-Fans im Jahre 2012

Nicht nur im TV ! Selbst erlebt, ist intensiver!

Ich bin auch da, denn ich bin bekennender Biathlon-Fan!

Ich war schon in Hochfilzen (Österreich), Antholz (Italien) und Ruhpolding. (Deutschland)

Am tollsten ist es in Ruhpolding! Diese Stimmung ist unglaublich.

Zur nächsten Biathlon WM in Ruhpolding, ist es von Landsberg aus nicht so weit, wie Sie denken.

Nur 171 Km und Sie sind da!

Spannende Wettkämpfe und Megaspass sind garantiert.

Jetzt schon reservieren!

Infos unter: tourismus@ruhpolding.de und tickets@ruhpolding2012.com

Für Sie einige Zusatzinformationen:

Spektakulärer Auftakt

Der Zeitplan für die Biathlon-Weltmeisterschaft 2012 in Ruhpolding wird immer genauer: Jetzt hat die Internationale Biathlon-Union (IBU) den Ruhpoldinger Organisatoren den Wettkampfplan – allerdings noch ohne Anfangszeiten - mitgeteilt, wonach es gleich zum Auftakt am Donnerstag, 1. März, zu einem spektakulären Wettkampf kommt, nämlich der Mixed-Staffel.
Das Programm der Biathlon-Weltmeisterschaft 2012 in Ruhpolding:
Mittwoch, 29. Februar: Eröffnungsfeier. – Donnerstag, 1. März: Mixed-Staffel. – Samstag, 3. März: Sprintwettkampf Männer und Frauen. – Sonntag, 4. März: Verfolgungswettkampf Männer und Frauen. – Dienstag, 6. März: Einzelwettkampf Männer. – Mittwoch, 7. März: Einzelwettkampf Frauen. – Freitag, 9. März: Staffelwettkampf Männer. – Samstag, 10. März: Staffelwettkampf Frauen. - Sonntag, 11. März: Massenstart-Wettkampf Frauen und Männer.

Hier noch etwas zu Geschichte:

Ein General – ein Wort
Die Geschichte des Biathlonsports – Folge 1
Sportlicher Ehrgeiz mag das Wenigste gewesen sein, was vor 5000 Jahren skandinavische Ureinwohner angetrieben hat, mit Latten unter den Füßen und einer Waffe in der Hand durch die tief verschneiten Wälder Skandinaviens zu streifen. Ihre Motivation war einzig und allein der Lebensunterhalt, und mit den später so genannten „Ski“ war ihre Chance, das fürs Überleben so notwendige Wild zu erlegen, ein gutes Stück größer. Kunde von solcher Tätigkeit lieferten uns Höhlenmalereien aus dem heutigen Norwegen, und erste schriftliche Aufzeichnungen über diese Art der Jagd sind uns aus der chinesischen, griechischen und römischen Geschichte überliefert. Der Dichter Vergil etwa berichtet uns um 40 v. Chr. von einer Jagd auf Skiern. Aus dem Jahr 1050 ist ein Runenstein mit dem Abbild eines mit Pfeil und Bogen jagenden Mannes auf Skiern überliefert.
Schon im Mittelalter gab es „Skisoldaten“, die freilich zunächst rein militärische Aufgaben zu erfüllen hatten. Als sportliche Betätigung ist dieser winterliche Zweikampf auf Skiern seit dem frühen 19. Jahrhundert bekannt, wobei diesen meist Militärs betrieben, die ja zum Schießen und zur sportlichen Ertüchtigung der Soldaten seit jeher eine besondere Affinität pflegen.
Dem 1953 zum Präsidenten des Internationalen Olympischen Comitees gewählten Avery Brundage schwebte jedoch ein Winter-Mehrkampf mit je einer Ski-, Eis- und Schlittendisziplin vor, doch konnte sich der sonst so mächtige Sportführer gegen den schwedischen General Sven Thofelt nicht durchsetzen. Der Olympiasieger von 1928 und Präsident des Internationalen Verbandes für Modernen Fünfkampf (UIPM) setzte einen winterlichen „Zweikampf“ mit Langlauf und Schießen durch und nannte ihn, dem Altgriechischen entsprechend, „Biathlon“; er stellte die Sportart unter die Fittiche der UIPM und erweiterte den Verbandsnamen um „Biathlon“ zur UIPMB. 1993 wurde die Internationale Biathlon-Union (IBU) gegründet, die 1998 vom IOC als olympischer Verband anerkannt wurde und die UIPMB als internationaler Betreiber abgelöst hat.
Dieser „Biathlonsport“ war zwar als „Militär-Patrouillenlauf“ schon bei den I. Olympischen Winterspielen 1924 in Chamonix sowie bei den folgenden 1928 in St. Moritz und 1936 in Garmisch-Partenkirchen als „Vorführungs-Wettbewerb“ im Programm, doch offizielle Medaillen gab es erst ab den Spielen 1960 in Squaw Valley. Es dauerte bis zu den Olympischen Winterspielen 1968 in Grenoble, als auch ein Ruhpoldinger in den Ergebnislisten auftauchte.

Fortsetzung folgt

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