Am Ende fehlten „ein paar Körner“

Die Qualifikation für die Landesliga entschied sich für die männliche B-Jugend der Landsberger Handballer erst in den letzten Minuten des letzten Spiels. In heimischer Halle reichten dann trotz allen Einsatzes, die Kräfte nicht mehr, es fehlten die berühmten „paar Körner“. Was auch verständlich war, mussten die Landsberger auf Grund von verletzungsbedingten Ausfällen doch mit einem Mini Kader antreten, man hatte sich schon Verstärkung aus den C-Jugend geholt. Ihre Gegner vom TuS Traunreut konnten dagegen auf eine volle Bank zurückgreifen.
Begonnen hatte für sie das Turnier gegen den Favoriten und späteren Tagessieger, den TSV Haunstetten. Zu Beginn konnte man das Spiel offen gestalten (3:3/8.). Die Landsberger zeigten, dass man mit frischen Kräften mithalten kann. Leider war die Chancenverwertung im weiteren Spielverlauf nicht optimal, und die guten Haunstettner machten ein paar technische Fehler weniger. Das gab dann letztlich den Ausschlag, so dass man sich mit 7:10 (3:5) geschlagen geben musste.

Im zweiten Spiel wurde es dann international, die in Bayern spielende SG SHV/UHC Salzburg war der Gegner. Beide Mannschaften begannen mit Volldampf und zeigten schnellen Handball (2:2/2.).
Dann hatten sich die Landsberger in der Abwehr besser auf ihre Gegner eingestellt und begannen sich einen Vorsprung zu erspielen (5:3/6.).Mit schönen Spielzügen setzte man sich immer wieder gut durch. So wurde bei einem sicher 10:4 die Seiten gewechselt. Grundlage war die stabile Abwehr und ein sicherer Leif Erhard im Tor. Die Salzburger steigerten sich zwar in der Abwehr nach der Pause. Aber die Landsberger spielten den 17:9 Sieg mit einer souveränen Leistung nach Hause.

Im dritten Treffen gegen die SG Kempten-Kottern. 15:11 (9:6) knüpfte man daran nahtlos an.
Hoch motiviert und mit den Schwung des Siegs aus dem vorherigen Spiel legte man gleich richtig los. Die Jungs waren hoch konzentriert und die Chancenverwertung war wieder in Ordnung.
Auch machte man nun weniger technische Fehlerquote und führte so zur Pause verdienten mit 9:6.
So machte man nach dem Seitenwechsel weiter, blieb konzentriert und gewann das Spiel hoch verdient mit 15:11.

Nach dem bisherigen Turnierverlauf war klar, dass das vierte Spiel gegen den spielstarken TuS Traunreut über den zweiten zu vergebenden Landesligaplatz entscheiden würde. Haunstetten hatte sich ja schon sicher qualifiziert.
Und es entwickelt sich von Beginn an eine spannende Partie auf Augenhöhe. Traunreut hielt die Landsberger mit einer sehr offensiven Abwehr weit weg vom eigenen Tor. Zusätzlich nahmen sie den Landsberger Spielgestalter und wichtigen Torschützen Fynn Meier in Manndeckung. So taten sich die Gastgeber im Angriff zunächst schwer (4:6/7.). Aber man kämpfte und fand immer bessere Lösungen. So glich man bis zur Pause wieder aus (7:7/12.).
Im zweiten Durchgang blieb die Partie lange ausgeglichen. Eine Landsberger zwei Tore Führung hatten die Gegner bald wieder eingeholt. Trotz schwindender Kräfte hielten die Landsberger, von ihren zahlreichen Fans frenetisch angefeuert, lange gut mit (14:14/21.). Aber zum Ende hin war immer mehr zu spüren, dass Traunreut die Last auf mehr Schultern verteilen konnte. Im Landsberger Angriff fehlte den Würfen immer öfter mal die letzte Präzision und Wucht. Traunreut nütze das und konnte sich in den letzten 3 Minuten doch noch zum 14:17 Endstand absetzen.

Trainer Florian Stöcker und sein Co Florian Redl waren mit dem Turnier trotzdem sehr zufrieden. „Die Jungs haben einen schönen Handball gezeigt und bis zum Schluss gekämpft auch wenn es dann leider nicht ganz für die Landesliga gereicht hat. Wir mussten heute notgedrungen eine neue Abwehrvariante spielen, ohne diese einmal vorher trainieren zu können. Das wurde, sehr, sehr gut umgesetzt und stellte die Gegner vor große Probleme. Das hat die Mannschaft gut gelöst und gezeigt, dass sie Vorgaben auch ohne Training sehr gut umsetzen kann, das ist schön zu sehen und wird uns in Zukunft vieles erleichtern und weiterhelfen. Wir haben zwei sehr gute Quali-Runden gespielt, dass die mittlere nicht so gut war, ist schade, da hätten wir uns direkt qualifizieren können. Dass wir die Landesligaquali leider nicht geschafft haben ist zwar sehr schade, die Mannschaft hat das Potenzial dazu und hätte es verdient dort zu spielen, ist aber kein Beinbruch.“
Die Landsberger Mannschaft hat sich sichtlich spielerisch weiter entwickelt und spielt einen schnellen, variantenreichen, technisch guten Jugendhandball. Sie überzeugte auch wieder mit großer Moral, Kampfgeist und einer geschlossene Mannschaftsleistung.
Jetzt spielt man erneut in der in bezirksübergreifenen Oberliga (ÜBOL). Zunächst ist erst einmal Pause, Zeit sich zu erholen. Anschließend wird man sich zusammensetzen und die Ziele für die neue Saison besprechen.

Es spielten:
Tor: Leif Erhard
Feld: Franz Triebel, Roderic Fonteyne (17), Oliver Hermann (9), Tobias Giez (7), Leonardo Szalma (2), Fynn Meier (14), Justin Heinicke, Bastian Großmann (4/3)


in der 1. Runde gut geschlagen

Gut geschlagen hat sich die die männliche D-Jugend in der 1. Runde Qualifikation zur Bezirksoberliga. Zum Auftakt trafen die Landsberger auf den TSV Schongau. Die erste Halbzeit wurde ein bisschen verschlafen. Viele technische Fehler und schlechte Abschlüsse waren die Folge, trotzdem ging es mit einer 8:5 Führung in die Pause. In der zweiten Hälfte ging es dann schon wesentlich besser. Konzentriert in der Abwehr und effizient im Abschluss gelang ein klarer 24:11 Erfolg.
Im zweiten Spiel gegen TSV Gilching lief es dann von Anfang an gut. In einer fast perfekten ersten Hälfte ließ die Abwehr nichts zu und im Angriff wurden die Chancen sicher verwertet. So ging es mit einer 13:4 Führung in den zweiten Durchgang. Auf Grund des sicheren Vorsprungs schlichen sich ein paar Unachtsamkeiten ein, aber die Jungs ließen insgesamt nichts anbrennen und das Spiel endete mit einem hochverdienten 23:7 Erfolg.

Im letzten Spiel gegen den Eichenauer SV trafen dann die zwei bislang ungeschlagenen Mannschaften aufeinander. Obwohl die Landsberg den jüngeren und dadurch auch körperlich leicht unterlegenen Kader hatte, hielten sie das Spiel lange offen, es wurde spannend. Eichenau konnte mit einer knappen 6:5 Führung in die Pause gehen. Im zweiten Durchgang wechselte dann die Führung zwischen den beiden Teams mehrmals. Die leichten spielerischen Vorteile der Eichenauer brachten dann letztendlich die Entscheidung. Mit einer achtbaren 16:21 Niederlage ging für die Landsberger die Partie zu Ende.

Die Trainer Franz Kiss und Florian Horky waren mit der gezeigten Leistungen ganz zufrieden. In den kommenden Wochen wird weiter fleißig trainiert (auch in den Pfingstferien) um dann hoffentlich in der zweiten Qualifikationsrunde an die gezeigten Leistungen nahtlos anknüpfen zu können.

Es spielten:
Sven Weibels, Björn, Janick Jädtke, Jan Birner, Robin Ontl, Rico Jahn, Steffen Leinich
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