Der Landkreis Landsberg wird inklusiv: Bessere Teilhabemöglichkeiten für Menschen mit Behinderung

Ursula Thoms, Koordinationsstelle Inklusion im Landratsamt Landsberg eröffnet den Workshop
Landkreis Landsberg Der Aktionsplan Inklusion für den Landkreis Landsberg bearbeitet das Thema gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung in 5 Themenfeldern: Leben und Wohnen, Barrierefreiheit/Mobilität, Arbeit, Bildung/Erziehung sowie Kultur/Freizeit/Sport.
Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, sich in den verschiedenen Themenfeldern in Arbeitstreffen einzubringen und somit ihren Wünschen und Forderungen zu einer Verbesserung der Teilhabe von Menschen mit Behinderung Ausdruck zu verleihen.
Interessierte Personen mit und ohne Behinderung wenden sich bitte an Frau Thoms, Koordinationsstelle Inklusion im Landratsamt Landsberg, Tel. 08191-129-162 oder ursula.thoms@lra-ll.bayern.de
Erste Arbeitstreffen zu den Handlungsfeldern Leben und Wohnen und Barrierefreiheit/Mobilität fanden im Januar und Februar im Landratsamt Landsberg statt. Ziel dieser Veranstaltungen ist es, Probleme und Defizite im Landkreis Landsberg zu benennen und daraus geeignete Verbesserungsvorschläge und Maßnahmen abzuleiten. Ursula Thoms, Leiterin der Koordinationsstelle Inklusion und Barbara Juchem, Behindertenbeauftragte des Landkreises freuten sich sehr über die vielen interessierten Teilnehmer und ihre konstruktiven Beiträge.
Zu diesen Handlungsfeldern finden noch weitere Arbeitstreffen statt. Es wäre schön, wenn noch Bürgerinnen und Bürger diese Beteiligungsmöglichkeit nutzen und an den Veranstaltungen teilnehmen.
Leben und Wohnen: Es müssen inklusive Freizeitangebote gefördert, Reiseangebote für alle Menschen, mit und ohne Behinderung müssen geschaffen werden. Die Gesellschaft und die Reiseveranstalter müssen für das Thema sensibilisiert werden.
Alternative inklusive Wohnformen sind eine gute Möglichkeit, um Menschen mit Behinderung eine selbstbestimmte und autonome Lebensführung zu ermöglichen. Problematisch stellt sich die derzeitige Lage auf dem Wohnungsmarkt dar. Es gibt wenig verfügbaren, bezahlbaren und barrierefreien Wohnraum.
Barrierefreiheit/Mobilität: Neben Forderungen zu baulichen Maßnahmen und barrierefreiem Zugang zu öffentlichen Gebäuden ging es vor allem auch um die Frage, wie mobilitätseingeschränkte Menschen den öffentlichen Personennahverkehr uneingeschränkt nutzen können bzw. welche Maßnahmen dafür umgesetzt werden müssen.
Die Maßnahmen für alle Handlungsfelder werden im Aktionsplan aufgenommen und von der Koordinationsstelle Inklusion und den Teilnehmern der Arbeitsgruppen in ihrer Umsetzung überprüft.
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