38 Cent hams kriagt und jetzat nachm Streik 36 Cent, hat mir der Schmölz-Bauer g'sagt. "Sauhund, verreckte!", moant er - und i a. Denkt hab i mir's aber, weil, dee san mit alle Salbn g'riebn, dee Millidandler.
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freili (wenn wer vorbeikimmt, nacher mecht's scho sei).
aba im Spiegel steht a intressanter artikl, wo mehrerne baurn a molkerei aufkauft ham und dortn eine biomilch verarbatn. und de leut (net grad de wo mit weniga geld auskomma müaßn, die armen deifl - leid mechertn sie einem scho tun!) sin breit, dass sie mehrer ausgebn. auf de weis kriegt oana von de bio-millibauern ein fuffzgerl fürn lita, wo de anderen bloß 36 kriegn.
In Rom kostet der Liter Frischmilch im Supermarkt 1,60 €. Sind die Italiener bauernfreundlicher als wir? Oder was ist sonst der Grund, dass die Milch in Italien wertvoller eingeschätzt wird?
die agrar- und vebraucherpolitiker haben es bei uns wohl als einen akt der sozialpolitik gesehen, ganze nahrungsmittel-bereiche künstlich, nämlich staatlich regulieren, also keinen freien markt zuzulassen. Gut wir haben soziale marktwirtschaft, und das ist auch gut so – wenn sie gut „gemacht“ wird. der staat hat mit seiner agrarförderpolitik marktentwicklungen in verschiedenen bereichen, z. b. milch, unterbunden. es sei nur daran erinnert, dass überproduktionen durch staatliche intervention vom markt weggekauft und gehortet wurden. folge waren "Butterberge", "Milchseen", "Zuckergletscher" usw., wie die presse gerne formulierte - und unsummen von agrarsubventionen. Diese hatten sogar noch das soziale hinkebein, dass von diesem geldsegen um so mehr abgeschöpft werden konnte, je größer der landwirtschaftliche betrieb war. "war"?, nein "ist"!
grotesk ist, dass die überproduktion, die immer noch besteht, den milchpreis auf dem markt noch weiter drücken müsste. auch die drosselung der produktion mittels kontigentierung hat nur wenig geholfen.
DIE SACHE WÄRE NUR IN ORDNUNG ZU BRINGEN, WENN ES GELÄNGE EINERSEITS EINEN EXISTENZSICHERNDEN ERZEUGERPREIS (DERZEIT TATSÄCHLICH MINDESTENS 40 CENT) ZU ERZIELEN, DIE ÜBERPRODUKTION ABER ANDERERSEITS DURCH ENTSPRECHENDE ZURÜCKHALTUNG ZU DÄMPFEN. doch dass das gelingen könnte, glaube ich nicht (es sei denn, weisheit kehrte ein und die multis Lidl, Aldi ... gingen mit entsprechenden angeboten voraus und die bauern folgten ihnen mit mengen-zurückhaltung. wie sollte das aber reguliert werden? – ach, pfui teufel, schon wieder regulierung!). für die bauern gäbe es allerdings die noch nicht besetzte marktlücke, auf qualitätsmilch in „Bio-Erzeugung“ auszuweichen ...
Hessens Landwirte entpuppen sich als...
19.30 Uhr, Hessenschau,
"Bauern-Demo in Biblis", lautet die Nachricht von Constanze Angermann, die mich sofort hellhörig werden lässt. Kaum zu...
LABEL ***Fairer Handel*** - Nur ***20%*** fair...
WELCHE Institution vergibt und prüft die Voraussetzung für das LABEL `Fairer HANDEL´. ------- Alles, nur ein Werbejeck??? ------- In öffentlicher...
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