ST.Ottilien und seine Schönheiten
Bei schönem sonnigem Herbstwetter habe ich meine Seele in St.Ottilien baumeln lassen. Natürlich galt mein Auge den vielen Kleinigkeiten hier, vor allem den letzten Blumen.....
Bei schönem sonnigem Herbstwetter habe ich meine Seele in St.Ottilien baumeln lassen. Natürlich galt mein Auge den vielen Kleinigkeiten hier, vor allem den letzten Blumen.....
Liebe Ursula,
danke für diese schönen Bilder. Hier kann die Seele beim Anschauen schon Bummeln gehen. Gute Zeit
Rosmarie
Super Fotos, kann verstehen, dass man dort die Seele baumeln lassen kann.
Hallo Ursula, hast du auch das Museum dort entdeckt, hinter der Kirche ?
Elisabeth....das Museum kenne ich.... aber da war ich heute nicht. Finde es großartig, aber da kann man bei schlechtem Wetter noch hingehen, denke ich.
Siehst Du, Ursula,
wenn man neun Jahre seiner Jugend im Internat in Sankt Ottilien verbracht hat, kennt man auch die weniger blumige Seite: Man war schon sehr eingesperrt, das Lernen erfolgte auch vor dem Abitur noch immer unter Aufsicht. Volljährig war man damals ja erst mit 21 Jahren.
Wir waren ja noch ein „Missionsseminar“, es sollten alle von uns Priester werden (und die meisten hatten dies tatsächlich vor, als wir 1970 Abitur machten). Erst 1972 wurde es eine offene Schule, zu der - oh Gott! – auch Mädchen Zugang bekamen! Wir hätten dieses ... Wort „Mädchen“ gar nicht aussprechen dürfen.
Etwas ganz Wichtiges hast Du bei Deiner Besichtigung vergessen:
Das Bienenhaus von Sankt Ottilien, rechts hinter der Gastwirtschaft: Dort sitzt fast immer der „Doc“, der Bienendoktor Hans Schmid – einer der besten Lehrer, die ich je hatte. Er ist ein echter Bienenexperte, und daher war ich vergangene Woche bei ihm und habe ihm zahlreiche Unterlagen über die Einwirkung elektrischer Felder (E-Smog) durch z.B. Mobilfunk-Sendemasten oder DECT-Telefone auf Bienen übergeben. Es sind Studien der Universität Koblenz-Landau sowie von „diagnose-funk“, die zeigen, dass Bienen unter dem Einfluss elektrischer Felder signifikant häufig nicht mehr in die Stöcke zurückfinden (sog. „CCD“ = Colony Collapse Disorder), keinen Honig mehr sammeln, keine Waben mehr bauen können u.a. Diese Ursache sollte bei dem stark zunehmenden, mysteriösen Verschwinden ganzer Bienenvölker nicht länger verschwiegen werden – natürlich nicht getrennt von den anderen bekannten Ursachen. Dafür gibt es wissenschaftlich hochinteressante Erklärungen, an denen Herr Dr. rer. nat. Ulrich Warnke (Saarland) und Dr. med. Markus Kern (Kempten) zur Zeit intensiv arbeiten.
... mein Bericht ist eh nicht vollständig, denn ich habe ja viele Ecken ausgelassen, aber nach dem Bienendoc werde ich wohl Ausschau halten, wenn ich wieder mal dort bin. Ich wollte nur ein bisschen verweilen... in St.Ottilien, weil die Sonne so schön schien und ich meine 4 Wände verlassen wollte. Das Museum finde ich ja auch sehr interessant... denke, darüber könnte man auch nochmals extra berichten.
Finde aber deinen Kommentar schon interessant, ja die früheren Zeiten waren eben doch ganz anders.....
Genau, Ursula,
vollständig kann der Bericht über Sankt Ottilien nie sein - denn als Frau kommst Du in die geheimen Klosterräume eh nicht rein - hihi! Da sind wir Männer unter uns.
Es muss ja schließlich noch Rückzugsmöglichkeiten für "mann" vor "frau an sich" geben, gell?
..........jetzt musste ich doch laut lachen!!! ..........nun ja, vielleicht läuft man sich ja mal übern Weg in St.Ottilien oder LL oder wo auch immer... dann können wir da ja drüber reden *lächel*
Dann, liebe Ursula,
hast Du ja die beste Medizin eingenommen, die es auf dieser Erde gibt: ein Lächeln!
(Natürlich nicht hinter den Klostermauern, da ist eher Schweigen angesagt. Aber ehrlich: Die Patres waren weitgehend in Ordnung; die meisten konnten auch aus innerster Seele und aus ganzem Herzen lächeln. Ob sie natürlich in der Bedienung der Nähmaschinen auch so fit waren - wer weiß? Wir werden jedenfalls das N-Museum demnächst mal besuchen. Für meine Frau als
Handarbeitslehrerin sicher recht interessant - und für mich als Haushalts- und Nähmuffel wohl lehrreich, aber kaum hilfreich. Heute kaufst Du ja die fertige Kleidung aus Asien billiger als das Garn oder die Wolle, um etwas selber zu machen. Eine verrückte Welt, die aber mit Sicherheit noch zu Problemen führen wird ... Unsere Ressourcen sind ja nicht unerschöpflich.)
Ich war vor vielen, vielen Jahren einmal dort: Wichtige Frage "Haben sie noch ihren feinen und "gesunden" Klosterlikör?"
Herzlichen Gruß Willi
....Willi, auf so Dinge achte ich nun garnicht, werde mich aber für dich schlau machen :-))) , sind ja von mir aus nur ein paar Meter.
Danke, ich achte nämlich sehr auf die "Gesundheit", wie Du weißt ... ! Willi
Aber klar, Willy,
den gibt es immer! Wovon würden die Mönche denn sonst "leben", nachdem sie (im Gegensatz zu den meisten anderen großen Klöstern) keine eigene Brauerei haben?
Etwas Gutes, Bewährtes und aus Gottes Natur Stammendes gibt man nicht so einfach auf. "Gesund", wie Du richtig schreibst, in der richtigen Dosierung.
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