Beton- und Stahlbetonbauer bei Hermann Assner: Azubi-Interview mit Maximilian Jörg

Maximilian Jörg
Maximilian Jörg, 22 Jahre, hat bei der Hermann Assner GmbH & Co.KG in Landsberg eine Ausbildung zum Beton- und Stahlbetonbauer gemacht. Jetzt ist er im 2. Gesellenjahr.

Wieso hast du dich gerade für diesen Ausbildungsberuf entschieden?

Ich wollte gern eine Ausbildung als Beton- und Stahlbetonbauer machen, weil ich gerne handwerklich und auch im Team arbeite. Zudem kann ich im Freien an der frischen Luft und in der Sonne arbeiten – das ist mir sehr wichtig. Die Bauprojekte sind oft spannend und auch immer wieder ganz unterschiedlich. Schließlich sieht man sein Schaffen als Ergebnis: das fertige Bauwerk.

Hast du vor deiner Entscheidung für diesen Beruf ein Praktikum im entsprechenden Berufsfeld absolviert?


Ein Praktikum habe ich vorher nicht gemacht, allerdings eine zweijährige Lehre als Maschinen- und Anlagenführer abgeschlossen. Bei der ständigen Arbeit in der Werkshalle wurde mir schließlich klar, dass ich im Freien arbeiten möchte. Von früheren Jobs in der Landwirtschaft wusste ich, dass ich wetterfest bin und mir das Arbeiten im Freien Spaß macht. Dann habe ich mich nochmals sehr gründlich informiert und mich schließlich für eine Lehre als Beton- und Stahlbetonbauer entschieden.

Macht die Ausbildung Spaß und gibt es eventuell Tätigkeiten, die du nicht so gerne ausführst?

Mir macht so gut wie alles Spaß, die Teamarbeit ist wirklich wichtig und ich kann vor allem im Freien arbeiten. Das Konstruieren der Schalungen gefällt mir besonders gut, da muss man selbst überlegen, wie man das angeht. Es ist immer wieder eine neue Herausforderung, weil jedes Bauwerk anders ist. Was mir nicht gefällt: Wenn es auf der Baustelle wegen schlechtem Wetter nicht vorangeht.

Welche Eigenschaften sollte man für deine Ausbildung auf alle Fälle mitbringen?

Handwerkliches Geschick und Freude an der Teamarbeit sind sehr wichtig. Schlechtes Wetter bekommt man mit guter Kleidung in den Griff, wetterfest sollte man trotzdem sein.

Hast du einen Tipp für künftige Azubis?

Man sollte sich die Wahl des Ausbildungsplatzes wirklich sehr, sehr gut überlegen. Die Angebote des Arbeitsamtes, der Schule in Anspruch nehmen und auch im Verwandten- und Bekanntenkreis nachfragen; wenn möglich sich die Firmen und Projekte vor Ort ansehen und ein Praktikum machen: Der Beruf muss einem einfach liegen.

Weitere Infos über Hermann Assner im „Durchstarter“ auf den Seiten 52 und 53.
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