ATA im Agrarbildungszentrum Landsberg: Azubi-Interview mit Alexandra Zerbe

Alexandra Zerbe
Alexandra Zerbe, 18 Jahre, lernt im Agrarbildungszentrum Landsberg im 2. Ausbildungsjahr den Beruf der Agrartechnischen Assistentin (ATA) für Milch- und Lebensmittelanalytik

1. Warum hast du dich für diese Ausbildung entschieden?

Die Ausbildung in Landsberg war für mich bestens geeignet, da man viel über Naturwissenschaft lernt, ich Lebensmittelanalytik spannend fand und die Ausbildung nicht nur schulisch ist, sondern auch ein einjähriges Praktikum enthält, in dem man einen ziemlich guten Einblick in das wahre Berufsleben bekommt.

2. Mit welchen Tätigkeiten hast du dich während deines
Praktikums beschäftigt?


Mein Praktikum absolvierte ich im Labor bei der Molkerei Müller in Aretsried. Die Molkerei Müller stellt z.B. Joghurt, Milchgetränke, Puddings und Milchreis her. Ich durfte in der Produktion Proben von den Produkten ziehen und diese im Labor analysieren. Ich untersuchte nicht nur die fertigen Produkte, sondern vor allem auch Roh- und Zwischenprodukte aus den einzelnen Schritten der Herstellung, beispielsweise bei der Joghurtherstellung den pH-Wert, die Viskosität oder die Temperatur.

3. Wie sieht ein Tag in der Schule aus?

Wir haben eine gute Kombination von theoretischem Unterricht und praktischen Tätigkeiten. Vor allem im praktischen Teil im Labor kann man das Gelernte gleich in der Praxis durchführen. Ein Tag ist daher immer vielseitig!

4. Was zeichnet deine Schule aus?

Vor allem die Offenheit und Freundlichkeit des gesamten Lehrerkollegiums und die moderne Ausstattung mit vielen Laboren. Schüler von weiter weg finden im Wohnheim Unterkunft. Ich finde großartig, dass die Schule Vorträge von verschiedenen Firmen wie beispielweise „Anton Paar“ oder „Eurofins“ organisiert sowie uns aktuelle Stellenanzeigen mitteilt.

5. Welche Anforderungen stellt die Ausbildung an dich?


Ein gutes Durchhaltevermögen ist nötig, da in der kurzen Zeit sehr viel Wissen vermittelt wird. Interesse sollte nicht nur an Naturwissenschaften vorhanden sein, sondern auch, je nach gewähltem Schwerpunkt an Lebensmitteln und deren Herstellung, an biotechnologischen Vorgängen oder an Pflanzen und Umwelt.

Weitere Infos über das Agrarbildungszentrum Landsberg im „Durchstarter“ auf Seite 35.
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