Landsberger Snookerspieler schlägt Weltmeister
Der 1. BC Landsberg hat in der letzten Saison äußerst erfolgreich abgeschnitten.
Nach dem Aufstieg in die 1. Bundesliga konnte die 1. Snookermannschaft mit Harry Hoss, Jürgen Kesseler, Warren Smith und Johan D´hondt sich zur Überraschung einiger Teams den 2. Platz punktgleich mit Rüsselsheim sichern. Außerdem gewann das Team auch noch den Bayernpokalwettbewerb, bei dem über 40 Mannschaften versuchten sich für die deutsche Meisterschaft zu qualifizieren.
Zu Beginn der neuen Saison, am ersten Septemberwochenende, dürfen die Landsberger gleich die weiteste Reise nach Berlin und Hamburg antreten. Anfang Oktober geht es dann auch gleich noch zum amtierenden deutschen Meister nach Wuppertal und Rüsselsheim. Da der Verein im Moment noch ohne Sponsor ist, werden aus Kostengründen beide Reisen mit einem Mietwagen absolviert. Hierbei ist die Mannschaft besonders dankbar, das die Firma Autoverleih Rehmann in der Augsburgerstr. 38 zu günstigen Konditionen ein Fahrzeug zur Verfügung stellt.
Die Snookerbundesliga wird diese Saison auch mit einem geänderten Spielmodus ausgetragen. Statt bisher 9 Matches, werden nun nur noch 8 Begegnungen gespielt. Dies beschleunigt die doch zum Teil sehr langen Spieltage und ermöglicht auch ein Unentschieden, was mit Sicherheit zu einigen Überraschungen führen wird.
Eine Sensation im Rahmen der Paul Hunter Classic gelang Warren Smith.
Beim größten Profi-Amateur Turnier der Welt nahmen insgesamt 180 Spieler teil, darunter 37 Profis und auch der aktuelle Weltmeister John Higgins. In 45 Gruppen musste jeder gegen jeden ein Match absolvieren, was für die Hobbyspieler den besonderen Reiz ausmacht. Wo bekommt man sonst schon die Gelegenheit sich mit einem Profi zu messen. Der für Landsberg spielende Warren Smith hatte als Gegner in seiner Gruppe den aktuellen Snookerweltmeister aus Schottland John Higgins. Dieser reiste etwas verspätet aus dem Urlaub an und musste deshalb am Samstag 3 Matches hintereinander absolvieren. Dank einer herausragenden Leistung ließ Smith dem Weltmeister kaum Chancen und nutze dessen zahlreichen Fehler konsequent aus und gewann verdient mit 2 – 0. Dies geschah unter den Augen seines Vaters der selber seit 40 Jahren im Verband als Schiedsrichter tätig ist und extra aus England angereist war um seinen Sohn beim spielen zu beobachten.
Weitere Informationen sind auch auf der Internetseite www.1bcl.de zu finden oder unter www.billard-union.de.


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