Landsberger Jugendbeirat - Neue Führung strukturiert um
Vor rund drei Wochen wurde Dominic Kauk zum ersten Sprecher des Jugendbeirats gewählt. Zusammen mit dem zweiten Sprecher Thomas Schumacher stellte er kürzlich in einem Interview die neuen Pläne und Projekte des Jugendbeirats vor.
„Da wir uns sehr gut verstehen und im Vorfeld schon immer effektiv zusammengearbeitet haben, war Dominics Amtsantritt eigentlich nur noch ein symbolischer Akt“, sagt Thomas Schumacher, zweiter Sprecher des Jugendbeirats. Jonas Pioch, der vor kurzem in den Stadtrat gewählt worden ist, hat letzten Monat das Amt des ersten Sprechers an Dominic Kauk übergeben. Dieser möchte nun zusammen mit den engagierten Jugendlichen nach einer „Winterpause“, bedingt durch die Kommunalwahlen, wieder richtig durchstarten.
Zusammen mit Schumacher wolle er eine intensivere Arbeitsweise durchsetzen. Außerdem sollen wieder verschiedene Arbeitsgruppen konzipiert werden. Trotz reichlich Organisationsarbeit bezüglich des anstehenden Lechschall Festivals, das dieses Jahr erstmals in der Eishalle stattfindet, gingen kürzlich einige Vertreter des Beirats gezielt auf Sorgen von Schülern ein. In der Schlossbergschule, der Fritz-Beck-Hauptschule und dem Dominikus-Zimmermann-Gymnasium wurden neue Anregungen eingeholt und über relevante Themen diskutiert.
„Momentan werden die Ideen, die wir bei unserem Schulbesuch gesammelt haben ausgewertet. Ein oft genanntes Problem sind beispielsweise die Preise des Stadtbusses. Ab 14 Jahren wird der Fahrpreis eines Erwachsenen fällig, wodurch das Angebot kaum von Jugendlichen genutzt wird. Schüler würden wieder mehr mit dem Stadtbus fahren, wenn eine Preisminderung eingeführt würde.“, erklärt Kauk.
Doch auch nach Schulschluss soll den Landsberger Kindern und Jugendlichen ein abwechslungsreiches Angebot zur Verfügung stehen. So ist der Jugendbeirat beispielsweise auch bei den Planungsarbeiten des Parks am Kornfeld aktiv. „Wir wollen erreichen, dass dieser Park auch für die Jugend interessant wird. Außerdem soll ein Beachvolleyplatz für Jugendliche im Landsberger Osten errichtet werden“, erzählen Kauk und Schumacher. Demnächst steht natürlich auch das Sportgelände des Ignaz-Kögler-Gymnasium, welches bedingt durch die Renovierung der Tiefgarage entfernt werden muss, auf der Tagesordnung des Jugendbeirats.
Neben diesen aktuellen Aktionen berichteten die beiden auch von Erfolgen. So konnte eine Fahrgemeinschaft für den einzigen städtischen Kinderhort erreicht werden. Dort sind derzeit 14 Kinder gemeldet. Kauk und Schumacher sind sich sicher, dass es bald mehr werden.


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