Theaterverein Igling spielt "Die drei Dorfheiligen"
Ein pünktlich zum 40-jährigen Jubiläum unvermutet aufgetauchtes Packerl Liebesbriefe sorgt über Ostern in Igling für helle Aufregung. "Die drei Dorfheiligen", eine ländliche Komödie in drei Akten von Max Ferner und Max Neal, wird dieses Jahr vom Theaterverein Igling e.V. unter Regie von Eugen Sirch an acht Abenden im Unteriglinger Pfarrsaal gespielt.
Drei "ehrenwerte" Bürger haben Angst vor der Veröffentlichung der Liebesbriefe: Bürgermeister Simon Hilgermoser (Gerhard Wilbiller) sowie Landmaschinenhändler Quirin Riedlechner (Wolfgang Steiner) und Bäckermeister Peter Söllbeck (Helge Schneider), beide Gemeinderäte. Denn diese drei sind die Verfasser der Briefe, die vor mehr als zwanzig Jahren an eine Therese Wimmer gerichtet waren. Die Empfängerin der Briefe war im Ort damals besser unter dem Namen "das schwarze Resei" bekannt. Der Bürgermeister und seine Freunde Quirin und Peter zahlen seitdem Alimente. Sie alle glauben, ein Kind von der Resei zu haben. Zu allem Unglück befindet sich die amouröse Korrespondenz in den Händen des Schullehrers Martin Furtner (Clemens Becherer), der den Bürgermeister ärgert, wo er nur kann und mit dessen Tochter Fanny (Silke Stefan) angebandelt hat. Doch die Frau des Bürgermeisters (Sybille Kugelmann) hat schon einen anderen parat: Jakob Schwälble (Hannes Schneider) aus Schwaben, immerhin Erbe einer stattlichen Käserei. Die Sache hat nur einen Haken: Fanny mag nur ihren Lehrer. Eines ist klar: die verräterischen Briefe müssen verschwinden und wenn sie der Herr Lehrer nicht herausrücken will, dann muß der Hilgermoser eben zu einer kleinen Erpressung greifen. Aber da hat er die Rechnung ohne den Lehrer gemacht.
Die weiteren Mitspieler: Susanne Sirch (Mariann Riedlechner), Andrea Rid (Babette Schwälble), Stephan Wurmbach (Pfarrer Baptist Heizinger), Franz Hutter (Bezirksarzt Dr. Gerner), Christl Kramer (Händlerin Leni Gfeiler) und Carina Söldner (Dienstmagd Vroni).
An folgenden Abenden wird im Pfarrsaal im Gebäude der Verwaltungsgemeinschaft in Unterigling gespielt: Sonntag, 8. April, Montag, 9. April, Mittwoch, 11. April, Freitag, 13. April, Samstag, 14. April, Sonntag, 15. April, Mittwoch, 18. April, und Freitag, 20. April. Beginn ist jeweils um 20 Uhr.
Neuerung:
Erstmals gibt es heuer acht Aufführungen. Der Grund dafür ist eine etwas lockerere Bestuhlung im Pfarrsaal um mehr Komfort für die Besucher zu erreichen.
Karten gibt es ab Aschermittwoch bei Familie Solygan-Spreigl unter Telefon 08248/7643 (täglich ab 16 Uhr).


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