Sieger des Autorenwettbewerbs "Die Spur führt an den Lech" gekürt

Krimi-Anthologie Liccaratur Verlag
Landsberg am Lech: Rosarium | Zahlreich waren sie in der langen Kunstnacht in das Rosarium der VHS gekommen: Krimi-Liebhaber, Anhänger der historischen Landsberger Altstadt aber auch Neugierige, die wissen wollten, wer den Autorenwettbewerb „Die Spur führt an den Lech“ gewonnen hatte. Für eine Überraschung sorgte gleich zu Beginn der Auftritt von Frau Frey-Wegele, der Leiterin der VHS. Stilecht in einen Trenchcoat gekleidet nahm sie als Philip Marlow die Besucher mit auf ihren gedanklichen Rückblick. Mit humorvollen Worten schilderte sie, wie die Schreibwerkstatt der VHS mit einem neuen Auftrag an sie herangetreten war. Krimiautoren sollte sie finden. Aber nicht nur irgendwelche. Sondern solche, in deren Geschichten ein historisches Gebäude der Stadt am Lech vorkam. Keine leichte Aufgabe. Doch mit Hilfe ihrer Assistentin Frau Helene Handwerker und einer ausgesuchten Jury konnte diese Herausforderung bravourös gemeistert werden.

Dieser Meinung war auch Axel Flörke, der bei dem Festakt die Preisverleihung vornahm. Als ein Mitglied der fünfköpfigen Jury war er überrascht und begeistert von dem Engagement, das ihm bei dieser Aktion begegnet ist. Begeistert auch deshalb, weil von jedem verkauften Exemplar des Krimilesebuchs 2 Euro des Ladenpreises an die Herkomerstiftung gehen, die sich für den Erhalt des Mutterturms und des Museums einsetzt. Nicht von ungefähr ziert auch das ausdrucksstarke Motiv der Malerin Andrea Skorpil den Bucheinband der Anthologie, die im Liccaratur-Verlag erschienen ist.

Überrascht und begeistert waren auch die beiden Landsberger Hansjörg Kiening (Der Mord am Hansi) und Bernhard Brosch (Sebastianslied), die sich den ersten Platz teilten. Der Stuttgarter Richard Fliegerbauer belegte mit seinem „Profi“ den dritten Platz. Alle drei freuten sich über die Buchpreise – natürlich Krimis - die von Buch Hansa gestiftet wurden. Und dass es bei diesem Wettbewerb keine „Verlierer“ gab, zeigte die anschließende Lesung aller fünfzehn Autoren. Dass dieser Abend rundum gelungen war, ist aber auch ein Verdienst von Doro Heckelsmüller und Monica Calla, die mit ihrer musikalischen Darbietung für das nötige Gänsehautfeeling sorgten. Und die zahlreichen „Tatortfotos“ von Bernd Kittlinger umrahmten diese Veranstaltung bildlich.
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin Landsberg | Erschienen am 16.11.2013
myheimat-Stadtmagazin Landsberg | Erschienen am 09.01.2014
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