Lesung des Landsberger Autorenkreises im Bürgerbahnhof
Bei den Akteuren herrschte große Erleichterung nach dem Lokalwechsel.
Autorenlesung im Landsberger Bürgerbahnhof am 4. November
Entgegen den Befürchtungen der Veranstalter, fanden sich zahlreiche Besucher zur angekündigten monatlichen freien Lesung ein. Entgegen auch der Bedenken, dass in dem großen Raum die Deutlichkeit und Hörbarkeit der Vorträge leiden würde, konnten sich alle Referenten verständlich mitteilen (wenn auch einmal nach der Bitte um Tonverstärkung).
Gekonnte Prosa war zu hören, professionell vorgetragen, lyrische Texte kamen überzeugend "rüber". Satire und Ironie bevorzugten die meisten Autoren, aber es war auch bisweilen harter Realismus zu vernehmen.
Am Ende wurde der Vorschlag gemacht, die Zusammenkünfte des Autorenkreises nicht ausschließlich als Vortragsabend zu gestalten. Die kritische Auseinandersetzung mit den Arbeiten sollte erwogen werden. Dies würde mitunter zur Steigerung der Qualität der Texte beitragen, und alle Akteure könnten ihre Schlüsse aus der Diskussion für die eigene Arbeit ziehen.



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