„Großes Drama im kleinen, künstlerisch brillanten Theater“
Nach dem großartigen Erfolg mit „Dogville“ letztes Jahr im Herbst kehrt das Metropoltheater München zurück auf die Bühne des Stadttheater Landsberg. Am 11. Juli zeigen die Schauspieler erneut ihr Können mit dem Stück „Lantana“ um 20 Uhr.
Ein Geheimnis liegt vor uns, so viel ist klar…
Eine Frau ist tot, aber wer ist diese Frau und warum musste sie sterben?
Lantana camara ist eine giftige Wildpflanze – das Wandelröschen -, die undurchdringliches, meterhohes Gestrüpp bildet und ständig ihre Farbe wechselt.
Die Geschichten von Menschen verweben sich in „Lantana“ zu einem Dickicht der Sehnsucht, von Wut, Verzweiflung, Freude, Begehren und Liebe. Doch deren Antriebe, Ängste und Motive bleiben undurchdringlich, wie eine Lantana camara.
Dass Leon mit Sonja verheiratet ist und Pete mit Jane, ist normal. Dass Leon ein Verhältnis mit Jane hat und Pete fast eins mit Sonja, ist verwirrend. Dass alle vier sich kennen lernen, macht das Leben einfach absurd!
Es wird von Charakteren erzählt, deren vertraute Beziehungen mehr oder minder in einer Krise stecken. Es werden Menschen gezeigt, die sich selbst und den Partner belügen und sich selbst dadurch „verpassen“. Seine traurigen Helden sind die Um-die-Vierzig-Jährigen von heute. Sie sind beruflich erfolgreich, aber seelisch und sozial verarmt, leer. Es wird erzählt von der Macht der Gewohnheit und den Katastrophen, die notwendig sind, um das Schweigen zu brechen.
Das Stück ist eine Komödie um einen doppelten Ehebruch, ein Trauerspiel um einen Mann, der daran zerbricht, dass seine Geliebte ihn verlässt und ein Kriminalstück um einen Mann, der der Polizei vom Verschwinden seiner Frau berichtet.
Was, wann und wo?
Was: „Lantana“, Metropoltheater München
Wann: 11. Juli 2008, 20 Uhr
Wo: Stadttheater Landsberg
Karten erhalten Sie beim Reisebüro Vivell (08191 / 917412), dem Mediencenter beim Landsberger Tagblatt (08191 / 326101) und beim Kreisboten (08191 / 91630). Restkarten können an der Abendkasse im Stadttheater Landsberg erworben werden.


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