lyrische Anmerkungen zum Muttertag
Aus deiner Herz
pochenden Sehnsucht
trunkenen Nacht
in die Staubpartikel
der
Leibhaftigkeit.
Sein
Wenn es auch noch so
quirlte.
Ein Stein manchmal:
Die Gedanken fliegen einem
so schön und auch so weit.
Und diese Trennung
auch der gordischen Gefüge.
Zum Empfinden.
MUTTER
Entkryptisierungsangebot
Man denke vielleicht bei Strophe ...
1 an das KindMutterVerhältnis,
an die FötusUterusPhase
2 an die Situation nach der Geburt,
an die Existenz im Staub der freien Leiblichkeit
3 an die Hektik des Dasein
4 an die mögliche Härte und Rücksichtslosigkeit unserer
Gedankenspiele
5 an die immer wieder aufscheinende Lösungsvorstellung
der doch für untrennbar gehaltenen Verbindung
6 an die tiefe emotionale Basis des Verhältnisses
7 an alles ans Mütterliche Geknüpfte
(Und warum diese Art der Darstellung - und nicht die einfache Reimform?
Nun: Der offene Vers legt die Gedanken der Leser fest. Die Verwendung der "originären Fügung" aber lässt der Fantasie den gebührenden Freiraum. Einfach: das MutterKindVerhältnis ist zu elementar in unser aller Existenz, als das man seine Darstellung sein Leben lang auf dem simplen Kindergartenvers beschränken sollte.)






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