Reservisten vom Lech zurück zum Lech
Die Ortschaft Bach im Oberen Lechtal in Tirol war der Ausgangspunkt für viele schöne Bergtouren der Landsberger Reservisten mit ihren Ehefrauen.
In einem vorzüglich umgebauten Bauerhaus fand die Reservistengruppe die nötige Erholung um einige der vielen Bergtourmöglichkeiten in Anspruch zu nehmen.
Gleich am ersten Tag, einige Stunden nach der Akklimatisierung, stand eine leichte Eingewöhnungstour auf dem Programm.
Das Berggasthaus „Hermine“ auf 1302 Meter in Madau war das erste Ziel.
Madau liegt in einem Seitental des Lechtals und ist über einen breiten Wanderweg durch den Wald locker zu erreichen. Teilweise durch freies Gelände an dem höher gelegenen Wanderweg neben dem „Alperschönbach“ geht es konstant nach oben.
Nach 8 km Bergauf liegt der Berggasthof in einem Kessel und lädt zum Einkehrschwung ein. Gegenüber dem Gasthof, im Saxenwald, hob im Jahre 1863 die „Adleranni“ den Adlerhorst aus und wurde später durch den Film „Geierwally“ bekannt. Der bekannte „Geierwally-Weg“ befindet sich aber bei Elbigenalp.
Die nächste Wanderroute führte uns nach Steeg in das Kaisertal. Vorbei am Edelweißhaus auf 1550 mtr an der Kaiseralm auf 1689 Meter Höhe und ein Stück des Weges entlang zum Kaiserjochhaus. Auf ca. 2150 Meter wurde eine ausgiebige Rast eingelegt und der Ausblick auf die Bergregion genossen.
Am Ortsrand von Zug, am Fischerteich, begann eine Wanderstrecke in Vorarlberg. Lechaufwärts, entlang des Bergrückens „Unter dem Schafberg“ bis zum Gasthof „Unteres Älpele“ auf 1562 mtr. Höhe. Eine Hälfte der Gruppe ging weiter zum Spullersee auf 1840 Meter Höhe. Dieser künstlich errichtete Stausee ist 850 Meter lang und 600 Meter breit. Der Rest der Gruppe ging auf dem 5 km langen Höhenweg Flussabwärts am Lech entlang zurück nach Zug.
Von Holzgau durch das 7 km lange Höhenbachtal zur „Roßgumpenalm“ auf
1329 Meter war eine weitere Tour. Schöner aber steiler Schotterwanderweg mit teilweise angelegten Betontreppen bis zu dem sehenswerten „Simms“ Wasserfall der sich aus einer Höhe von 250 Meter ins Tal stürzt.
Der Name Simms stammt von dem 1893 in Hamburg geborenen Großindustriellen Frederick R. Simms, er war ein Freund und Gönner der Gemeinde Holzgau. Ihm zu Ehren wurde der Wasserfall nach seinem Tod benannt.
Zum Ende der Wanderwoche ging es mit dem Pkw über den 30 km langen Hahntennpass, der das Lechtal mit dem Inntal verbindet, dem 1884 mtr hohen Hahntennjoch nach Imst. Genau im Stadtzentrum beginnt der Einstieg in ein weiteres 1,5 km langes Naturschauspiel. Die „Rosengartenschlucht“ erstreckt sich über 200 Höhenmeter bis nach Hoch-Imst. Eng und Steil mit vielen Betontreppen ist diese Schlucht aber gut gesichert. Ein sehr schönes Naturschauspiel in dem sich der „Schinderbach“ tosend durch die Rosengartenschlucht zwängt.
Mit vielen neuen Eindrücken und Ideen für neue Wandertouren im Lechtal für das nächste Jahr, kehrte die Reservistengruppe wieder nach Landsberg zurück.





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