Reservisten informieren sich bei Eurocopter

Aufgrund einer Einladung der Güteprüfstelle der Bundeswehr bei
Eurocopter Donauwörth, war es einer Gruppe der Landsberger Reservisten=
kameradschaft möglich, das Werk Airbus Eurocopter in Donauwörth zu besuchen.
Die Eurocopter Group entstand 1992 aus den Hubschrauber-Sparten der
deutschen DASA DaimlerChrysler Aerospace und der französischen
-Matra. Sie ist eine 100%ige Tochter von EADS. Eurocopter ist heute
Weltmarktführer bei zivilen Hubschraubern und hat bei militärischen
Hubschraubern etwa 25% Marktanteil.
Organisatorisch gliedert sich Eurocopter in einen deutschen und einen
französischen Teil. In Deutschland werden Werke in Donauwörth,
Ottobrunn und Kassel unterhalten, in Frankreich die Werke in La Courneuve
und Marignane. Eurocopter hat 12.500 Mitarbeiter, darunter 6.200 in Frankreich und 4.300 in Deutschland.
Eurocopter wird für die US-Armee 332 Helikopter vom Typ UH-145 liefern und ist somit der größte Auftrag für ein einzelnes Modell bei Eurocopter.
Insgesamt 381 neue Militär- und Zivilhelikopter wurden 2006 ausgeliefert. Geprägt war das Jahr durch eine hohe Nachfrage nach neuen Modellen. Sie steigerte sich auf 615 Neuhubschrauber
Im Dezember 2008 teilte das US-amerikanische Verteidigungsministerium mit, dass der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS den Zuschlag zur
Lieferung von 39 Light Utility Helicopter (LUH) vom Typ EADS UH-72A Lakota an die US-Armee erhalten hat. Die Hubschrauber sollen dort den UH-1 Iroquois in der Variante UH-1H ablösen. Insgesamt sollen 345 Lakota-Helikopter bis 2017 angeschafft werden. 200 davon werden an die National Guard ausgeliefert.
Seit 1998/99 arbeitet Airbus Helicopters an einer Möglichkeit, das charakteristische Hacken eines Hubschraubers zu minimieren. Ansatzpunkt sind dabei die Rotorblätter, da der Lärm in erster Linie von diesen verursacht wird. Langfristig sollen sogar Verringerungen der Vibration um 90 Prozent denkbar sein.
Beeindruckt von dem großen Aufgabenspecktrum der Firma, den Helikopterneufertigungen sowie Inspektionen und Modifizierungen an den, in die Jahre gekommenen Bundeswehrhelikopter CH-53 traten die Kameraden die
Heimreise an. Zum Abschluss des Informationstages überreichte der Vorsitzende der Reservistenkameradschaft, Stabsfeldwebel d.R. Bruce Grillmayer das gesticktes Wappen der Kameradschaft an Herrn Guido Heyder
für seine hervorragende und kompetente Führung durch das Werk.
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