Landsberger Reservisten unterstützen den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

SFw d.R. Wolfgang Gruber, 2.Bürgermeisterin Frau Doris Baumgartl, Kommodore LTG 61 Oberst Markus Bestgen, Hptm a.D. Hans Kupfer, SFw d.R. Bruce Grillmayer bei der Straßensammlung
Straßen- und Friedhofsammlung erbringt wieder ein sehr gutes Ergebnis


Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. ist eine humanitäre
Organisation. Er widmet sich auch seit 1954 im Auftrag der Bundesregierung der
Aufgabe, die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen.
Mit Beiträgen und Spenden, mit Einnahmen aus Erbschaften und Vermächtnissen
sowie den Erträgen aus der jährlichen Haus- und Straßensammlung finanziert
der Volksbund zu mehr als 70 Prozent seiner Arbeit.
Den Rest decken öffentliche Mittel des Bundes und der Länder.

Gegründet wurde die gemeinnützige Organisation am 16.12.1919. Die noch
junge Reichsregierung war weder politisch noch wirtschaftlich in der Lage, sich
um die Gräber der Gefallenen zu kümmern. Dieser Aufgabe widmete sich
fortan der Volksbund bis 1933. Die Errichtung von Soldatenfriedhöfen des
WK II übernahm in der NS-Regierungszeit der Gräberdienst der Wehrmacht.

1946 konnte der Volksbund seine humanitäre Tätigkeit wieder aufnehmen.
Im Rahmen von bilateralen Vereinbarungen erfüllt der Volksbund seine
Aufgaben in Europa und Nordafrika. Heute befinden sich in seiner Obhut
832 Kriegsgräberstätten in 45 Staaten mit etwa 2,6 Millionen Kriegstoten.

Nach der politischen Wende in Osteuropa nahm der Volksbund seine Arbeit
auch in den Staaten des Ostblocks auf, wo im Zweiten Weltkrieg etwa
drei Millionen deutsche Soldaten um Leben kamen.
Viele der über hunderttausend Grabanlagen sind nur schwer auffindbar, zerstört, überbaut oder geplündert und stellt den Volksbund vor immense Schwierigkeiten.

Seit 1991 richtete der Volksbund 330 Friedhöfe des WK II und 188 Anlagen
des WK I in Ost-, Mittel- und Südosteuropa wieder her oder legte sie neu an.
796 053 Kriegstote wurden auf 82 Kriegsgräberstätten umgebettet.

Die Bundeswehr und der Reservistenverband unterstützen den Volksbund durch Arbeitseinsätze auf in- und ausländischen Kriegsgräberstätten.

Mit Unterstützung der zweiten Bürgergeisterin von Landsberg, Frau Doris
Baumgartl und dem Kommodore des LTG 61, Herr Oberst Markus Bestgen, an der Straßensammlung in Landsberg, konnten die Kameraden aus der
Reservistenkameradschaft Landsberg mit Hauptmann a.D. Hans Kupfer, SFw d.R. Wolfgang Gruber und SFw d.R. Bruce Grillmayer und die Kameraden der Friedhofsammlung, SU d.R. Peter Klossek, Fw d.R.Klaus Müller
SFw d.R. Hermann Mohrenweiser, Uffz d.R. Arnold Nowak, Fw d.R. Wolfgang
Schwarzmann, Hptm d.R. Jörg Raab, Hptm a.D. Hans Kupfer, OFw d.R. Andreas
Mehner und SFw d.R. Bruce Grillmayer den Betrag von 2650,00 € zur Bewältigung
der großen Aufgaben der Kriegsgräberfürsorge an den Volksbund Deutsche
Kriegsgräberfürsorge überweisen.
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