Landsberger Reservisten gehen in den Untergrund

Die Landsberger Reservisten im Kreis der Tiroler Kaiserjäger aus Innsbruck
In die unterirdische Schießanlage der Gebirgsschützenkompanie
Miesbach-Parsberg-Wies in Miesbach, wurden die Kameraden der
Reservistenkameradschaft Landsberg zum 22. Oberst Wittmer
Gedächtnisschießen eingeladen.
Gastgeber war die Reservistenkameradschaft Miesbach, die diese Veranstaltung
wieder hervorragend organisiert hatte.
81 Mannschaften, Tiroler Kaiserjäger aus Innsbruck, Gebirgsschützen aus
Miesbach, Deutsche Bundespolizei, Abordnungen von Kameradschaften aus
Bayern folgten dieser Einladung. Die weiteste Anreise nahmen Kameraden aus
dem „Hohen Norden“ auf sich, aus Einfeld in Schleswig-Holstein.

Geschossen wurde mit dem Gewehr/ Karabiner 98K, Kaliber 8x57IS.
Mit dem Modell 98 war die Infanterie des deutschen Heeres während des
Ersten Weltkriegs ausgerüstet. Die Kavallerie, Pioniere und sonstige
Spezialtruppen verwendeten den Karabiner 98. Der Karabiner 98k wurde in
der Reichswehr und ab 1935 in der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg verwendet.
Das Wachbataillon beim BMVg setzt den Karabiner 98 noch im
protokollarischen Dienst ein.

Außerdem bestand die Möglichkeit, mit der zivilen Ausgabe des Gewehr G36,
artverwandt mit der Waffe der Bundeswehr, dem HK SL8 zu schießen.
Das SL8 von Heckler & Koch ist ein halbautomatisches Gewehr mit Kaliber
5.56 × 45 mm für Sportschützen. Es ist die erste zivile Adaption des
Gewehrs G36 und unterscheidet sich von diesem im Wesentlichen durch den
fehlenden Feuerstoß-Modus, die Begrenzung des Magazins auf maximal zehn
Patronen und einen dickwandigeren Lauf ohne Mündungsfeuerdämpfer.
Geschossen wurden in der unterirdischen Schießanlage 15 Schuss in 15 Minuten
auf 10er Ringscheibe 100 Meter.
Im Schlussakkord des Schießens, wurden für die „Ehrenscheibe“ Drei Schuss
mit Karabiner 98K auf eine DSB-Gewehrscheibe abgegeben.

Hauptmann a.D. Hans Kupfer erhielt für seine zehnmalige Teilnahme an dem
„Gedächtnisschießen“ einen Porzellanlöwen mit dem Wappen der Stadt Miesbach
ausgehändigt.
Von den Landsberger Kameraden ging keiner ohne einen Preis nach Hause und
sei es nur ein „Anerkennungspreis“.
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.