Jagdhörner für Reservisten
Die Teilnahme an dem jährlich stattfindenden Sommerfest der Reservistenkameradschaft Landsberg ließen sich viele Kameraden mit ihren Ehefrauen nicht entgehen.
Aber vor dem Vergnügen, stand die Arbeit. Planung der Veranstaltung durch die Vorstandschaft und Beschaffung von Getränken und Verpflegung warfen schon beizeiten ihre Schatten voraus.
Das Aufbaukommando der Reservisten setzte die Planung in die Tat um.
So wurden bereits am Morgen der Veranstaltung die Tische und das Buffet angeordnet und der Austragungsort auf das Sommerfest getrimmt. Genehmigt wurde das Fest in der Welfen Kaserne. Damit sich auch alle Teilnehmer innerhalb der Kaserne problemlos zurechtfinden konnten, wurde der Anfahrtsweg mit weiß-blauen Fähnchen gekennzeichnet.
Trotz der am Sommerfesttag kurzfristig aufziehenden Regenwolken, wurde es, wie es sich für Reservisten gehört, ein wundervoller Sonnentag.
Die Damen der Kameraden brachten Backwaren und Salate mit, sodass sich innerhalb kürzester Zeit das Buffet übervoll präsentieren konnte. Kuchen, Salate in Hülle und Fülle sowie ein gut sortiertes Getränkebuffet standen zur Verfügung.
Die Gaumenfreuden kamen vom Nachmittagskaffee bis hin zum abendlichen Grillgut mit deftigem Fleisch und Wurstvariationen bis zum Mitternachtssnack voll auf ihre Kosten.
Unter diesen positiven Vorzeichen, konnte der erste Vorsitzende der Kameradschaft Bruce Grillmayer die Gäste locker begrüßen.
Ein besonderer Willkommensgruß ging an Peter Klossek, der als neues Mitglied der Reservistenkameradschaft mit seiner Gattin das Sommerfest besuchte.
In seiner Ansprache würdigte Grillmayer Leistungen und Verdienste von Mitgliedern der Kameradschaft.
Die Verdienste des Ersten Vorsitzenden hob der Ehrenvorsitzende Hans Kupfer mit dem Hinweis darauf hervor, dass Bruce Grillmayer dafür, dieses Jahr vom Bayerischen Ministerpräsidenten mit dem „Ehrenzeichen für Verdienste im Ehrenamt“ und vom Bundesminister der Verteidigung mit dem „Ehrenkreuz der Bundeswehr in Silber“ ausgezeichnet wurde.
Als Überraschungshöhepunkt wurden die „Landsberger Jagdhornbläser“ eingeladen. Unter der Leitung von Rudolf Weigel, spielte das Ensemble bestehend aus einer Dame und vier Herren, ab der Dämmerstunde, Stücke aus ihrem reichhaltigen Repertoire. Die Zuhörer waren verzaubert, mit welcher Bravur bekannte alte und neue Melodien dem großen Jagdhorn entlockt wurden.
Das Ende des sonnigen Tages und des stimmungsvollen Abends wurde von der Jagdhorn-Bläsergruppe gegen 23:00 Uhr mit einer Abschiedsmelodie angezeigt.


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