Goldener Oktober Schnee

Auch im Jahr 2013, aus terminlichen Gründen erst im Oktober, führten
Kameraden mit ihren Ehefrauen die traditionelle Bach-Wanderwoche durch.
Von dem sprichwörtlichen „Goldenen Oktober“ war zwar nichts zu spüren, aber
dennoch ein hervorragendes Wanderwetter.
Bereits auf der Anfahrt in das Lechtal, wurde bei Reutte eine „Trainingstour“
absolviert, die unser Kamerad Alfred Blume ausgekundschaftet hatte.
Hinter dem E-Werk in Reutte, begann der sehr schöne Wanderweg in Richtung
Plansee. Hinweg über Felsen, Bäche, Brücken kommt man auf gut angelegten und gesicherten Wegen an die Stuiben-Wasserfälle.
In der urige Landschaft um die Wasserfälle denkt man unwillkürlich an die Carl May Filme. Nach ca. 2 Stunden wurde das Ziel, der Plansee erreicht.
Nach einer Kaffeepause im Hotel Seespitze am Plansee, ging die Tour über den
Ministersteig zurück zu unseren Autos am Parkplatz des E-Werkes Reutte.

Gegen Abend trafen wir in unserer vertrauten Unterkunft in Bach ein. Nachdem
die Zimmer belegt wurden, war das Abendessen bei unserem Wirt des
Gasthofes „Alpenrose“ der willkommene Einkehrschwung.
Mit kühlen Frühtemperaturen und Nebel, begann am Folgetag der erste
Wanderabschnitt in Tirol, im Lechtal. Ausgangspunkt war Holzgau mit dem
Aufstieg zur der 200 Meter „Längsten Fußgängerhängebrücke Österreichs“.
Auf der schwankenden Hängebrücke wird die Höhenbachschlucht in einer
Höhe von 110 Meter überquert. So mancher Wanderer musste sich Überwinden
diese Brücke zu benutzen.
Zügig wurde von uns die Schlucht über die Brücke überquert und wanderten auf den teilweise neu angelegten Wegen zu dem Simms-Wasserfall auf 1200 Meter und zur Roßgumpenalm auf 1329 Meter.
Auch der nächste Tag war mit einer Bergwanderung ausgefüllt. Bei Hochnebel
aber guter Wandertemperatur ging es von Bach nach Stockach und von dort
auf die 1466 Meter hoch gelegenen Sulzlalm.
Ein schöner und breiter Wanderweg durch den Wald führte uns bis zur Hälfte
des Aufstieges sehr steil aufwärts. Abwechselnd wurde der Blick auf Stockach,
Bach und dem Lechtal frei. Weiter ging der Weg durch acht verschiedene, mit
Unterbrechung bis zu ca. 30 Meter lange dunkle Tunnel.
Ohne Beleuchtung aber mit viel Tropfwasser war dann mit dem Ende der Tunnel
zwei Drittel des Aufstieges geschafft. Nach 2 Stunden Aufstieg wurde die gut
besuchte Slulzlalm erreicht.
Die anhaltenden negativen Wettermeldungen führten dazu, dass wir eine
Wandertour im Tal, eine Lechwanderung von Bach nach Steeg durchführten.
Der Wettergott zeigte uns auf dem Rückweg seine Macht. Kalter Wind kam auf,
starker Regen der sich mit etwas Schnee vermischte.
Der erste Blick aus dem Fenster am Folgemorgen zeigte, -Der Winter ist da-
ca. 25 cm Neuschnee.
2
1
1
1
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.