Die letzte Kesselschlacht vor Kriegsende auf deutschem Boden

Gedenkstätte im "Wald der Erinnerung"
 
Gedenkfeier an der Kriegsgräberstätte Bayreuth St.Georgen
Ehrenamtliche Mitarbeiter des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge auf Informationsfahrt nach Bayreuth, Halbe, Potsdam und Berlin

Einmal im Jahr werden die Ehrenamtlichen Mitarbeiter und Sammler für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge zu einer Informations- und Gedenkfahrt eingeladen.
Die Kameraden der Landsberger Reservistenkameradschaft, Hptm a.D. Hans Kupfer,
SFw d.R. Bruce Grillmayer und OG d.R. Manfred Bader nahmen an dieser Informations- und Gedenkfahrt nach Berlin teil.
An der Kriegsgräberstätte „St. Georgen“, in Bayreuth, auf dem Soldatenfriedhof in Halbe bei Berlin und an dem Ehrenhain der Bundeswehr, den „Wald der Erinnerung“ in der Henning von Tresckow Kaserne in Geltow bei Potsdam wurde der Toten gedacht. Mit jeweils einer kleinen Gedenkfeier legte der Geschäftsführer des Bezirksverband Oberbayern Herr Jörg Raab ein Gebinde nieder.

Hauptmann a.D. Hans Kupfer und SFw d.R. Bruce Grillmayer übernahmen in Uniform den Ehrendienst einer Ehrenwache an den jeweiligen Denkmälern

Kriegsgräberstätte Bayreuth St. Georgen
Im Herbst 1944 wurde ein Teil des Friedhofs St. Georgen Ruhestätte von Soldaten, die in Bayreuther Lazaretten starben. Die Fliegerangriffe im April 1944 forderten viele Opfer, die ebenfalls in St. Georgen beigesetzt wurden. 1951 begann der Volksbund mit dem Ausbau der Kriegsgräberstätte. In den Folgejahren wurden 184 Soldaten aus Behelfsgräbern der umliegenden Landkreise zu gebettet.
Die Einweihung war am 13. Juni 1954. Heute ruhen dort 992 Kriegstote.

Soldatenfriedhof Halbe
40 Kilometer vor den Toren Berlins tobte in den letzten Apriltagen 1945 eine vernichtende Schlacht. Es schien damals, als sollte noch kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges alles auf geboten werden, was dieses Völkermorden an Schrecken und Entsetzen zu bieten hatte.
Der Kessel von Halbe bezeichnet die Einkesselung deutscher Truppen durch die Rote Armee gegen Ende des Zweiten Weltkrieges im Gebiet der Ortschaft Halbe.
Nach dem Zusammenbruch der 9. Armee im Raum Frankfurt (Oder) und bei Cottbus wurden die kaum noch kampffähigen Reste in einem kleinen Waldgebiet zwischen Märkisch Buchholz und Halbe, südöstlich von Berlin, durch Truppen der Roten Armee eingeschlossen. Entscheidend für die Schließung des Kessels waren Befehle aus dem Führerhauptquartier, die einen rechtzeitigen Rückzug nicht erlaubten. Diese Verzögerung ermöglichte der sowjetischen Armee, den Kessel zu schließen.
Die letzten gepanzerten Truppen brachen auf Befehl von General der Infanterie Theodor Busse, der zuvor ein Kapitulationsangebot abgelehnt hatte, unter großen Verlusten zwischen dem 25. und 28. April 1945 aus dem Kessel aus
30.000 deutsche Soldaten starben, dazu geschätzte 10.000 deutsche Zivilisten sowie viele sowjetische Zwangsarbeiter. Die Verluste der Roten Armee betrugen 20.000 Tote. Etwa 22.000 Kriegstote (20.000 waren Soldaten, 2.000 Zivilisten, die zusammen in dem großen Dreieck Königs Wusterhausen – Beeskow – Lübben in der zweiten Aprilhälfte 1945 zu Tode kamen) wurden auf dem Waldfriedhof Halbe begraben.
Die deutschen Toten sind überwiegend auf dem Waldfriedhof Halbe bestattet.
Seit dem Jahr 2002 hat der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. die Pflege der größten und bedeutendsten Anlage in Brandenburg übernommen und u.a. die alten und unleserlich gewordenen Namentafeln aus Sandstein gegen Grabzeichen aus witterungsbeständigem Granit ausgetauscht.
Auf dem Waldfriedhof Halbe mit seinen elf großen Grabfeldern ruhen neben Soldaten und Zivilisten, die Opfer der Kesselschlacht wurden, auch andere Opfergruppen darunter sowjetische Zwangsarbeiter und die in der deutschen Hinrichtungsstätte Berlin-Tegel und im Lager Ketschendorf. Jahr für Jahr erhalten noch Opfer des Zweiten Weltkrieges in Halbe ein würdiges Grab.
Seit der Wende wurden im Rahmen von ca. 40 Einbettungsfeiern rund 2 200 Tote beigesetzt. Die sterblichen Überreste werden zumeist bei Straßenbauarbeiten gefunden. Ein Großteil dieser Kriegstoten konnte identifiziert und die Angehörigen benachrichtigt werden.
Man muss annehmen, dass noch viele weitere Tote unerkannt in der Erde der märkischen Wälder liegen verstorbenen.

Potsdam
Beuch der Gedenkstätte der Bundeswehr für ihre toten Soldaten die seit 1992 ihr Leben im Auslandseinsatz verloren.
Gewidmet ist die Gedenkstätte "Wald der Erinnerung" allen mehr als 3200 im Bundeswehrdienst verstorbenen Soldaten und zivilen Beschäftigten. Gestaltung und Lage tragen aber vor allem den Auslandseinsätzen der Truppe Rechnung. In der Henning-von-Tresckow-Kaserne sitzt das Einsatzführungskommando, das die Einsätze plant und leitet.
Auf sieben Stelen entlang eines etwa 150 Meter langen Weges sind in dem Wald die Namen der bei Auslandseinsätzen gestorbenen Bundeswehrsoldaten zu lesen, insgesamt 104 seit dem Jahr 1992. Von ihnen wurden 37 in Gefechten getötet, davon wiederum 35 in Afghanistan. Weitere 67 Soldaten kamen durch "sonstige Umstände" wie Unfälle oder Suizide ums Leben.

Fünf Ehrenhaine zum Totengedenken aus Bosnien und Afghanistan, darunter Kundus, wurden mit Originalelementen nachgebaut. Die Haine aus Prizren im Kosovo und dem afghanischen Masar-i-Scharif, wo die Bundeswehr noch im Einsatz ist, sollen folgen. Für im inländischen Dienst gestorbene Bundeswehrangehörige können an Bäumen Gedenktafeln angebracht werden

Berlin
Berlin ist die Bundeshauptstadt der Bundesrepublik Deutschland und zugleich eines ihrer Länder. Die Stadt Berlin ist mit über 3,4 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste und mit 892 Quadratkilometern die flächengrößte Gemeinde Deutschlands sowie nach Einwohnern die zweitgrößte der Europäischen Union.

Schloss Sans Souci Potsdam mit Besuch am Grab Friedrich II sowie einer Stadtrundfahrt in der Bundeshauptstadt mit einer original „Berliner Schnauze“ als Stadtführerin war schon eine super Werbung für Berlin und bildeten auch den Abschluss der gut organisierten Fahrt.
Da fällt einem nur noch ein, „Janz Berlin is ene Wolke“
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