Alte Kameraden und neues Waffensystem

Aufgrund von Sanierungsmaßnahmen im Fliegerhorst Neuburg / Donau, wurde
das TaktLwG 74 (Taktisches Luftwaffengeschwader 74) bis zum Ende der Bauarbeiten nach Lechfeld in den Fliegerhorst des aufgelösten Geschwaders JaboG 32 (Jagdbombergeschwader 32) verlegt.
Dies nahmen einige Kameraden der Landsberger Reservistenkameradschaft wahr und nutzen die heimatnahe Gelegenheit um Informationen des ehemalige Jagdgeschwader 74 und des neuen Kampfflugzeuges „Eurofighter“ aus nächster Nähe zu erhalten.

Das Geschwader JG 74 wurde am 01.10.1960 in Oldenburg aufgestellt und mit dem Waffenmuster F-86K „Sabre“ ausgerüstet. Über Leipheim kam das Geschwader 1961 nach Neuburg / Donau.
Bereits am 12.05.1964 wurde auf das neue Waffensystem Lockheed F-104G
„Starfighter“ umgerüstet. 1973 wurde dem Geschwader der Traditionsname „Mölders“ verliehen, wurde aber 2005 durch den Bundesminister der Verteidigung wieder zurückgenommen.
F-4F „Phanton“ II wurde ab 1974 als neues Flugzeugmuster bei JG 74 eingeführt. Mit der Landung der ersten vier Flugzeuge „Eurofighter“ am 25.07.2016 begann ein neues Zeitalter für das Geschwader.
Das Ende des Flugzeugmusters „Phantom“ endete mit der Ausphasung der Maschine für das Geschwader am 12.06.2008.
Mit der Auflösung des Jagdbombergeschwaders 32 (JaboG32) auf dem Fliegerhorst Lechfeld, wird dieser als zweiter Flugplatz des Neuburger Geschwader genutzt.
Im Rahmen der Neuausrichtung der Bundeswehr, wurde der Name des Geschwaders zum 01.10.2013 von Jagdgeschwader (JG) in Taktisches Luftwaffengeschwader (TaktLwG74) umbenannt.
Damit soll die Vielseitigkeit des Geschwaders bekundet werden (Aufklärer, Jäger, Bomber-Geschwader).

Empfangen durch OFw P.Schütze und OFw M.Frank wurde mittels eines Power Point Vortages im Offizierscasino der Lechfeldkaserne der Aufbau und der Auftrag des Geschwaders vermittelt.
Aus nächster Nähe hatten die Kameraden anschließend die Möglichkeit das neue Kampfflugzeug „Eurofighter Typhoon“ (Erstflug 27.03.1994) zu besichtigen und dem exzellenten Fachwissen der Bodencrew zu lauschen.
Mit den Betreuern hatten die Teilnehmer auch die Möglichkeit den Tower, Anflugkontrolle, Instandsetzungshalle und die Militärgeschichtliche Sammlung Lechfeld zu besuchen.
Nach sehr aufschlussreichen Stunden im Geschwader, dass bei einigen Kameraden wehmütigen Rückblick auf ihre aktive Soldatenzeit auslöste, wurde der Grundstein für weitere ausgiebige Diskussionsgrundlagen gelegt.
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