"Säen, Wachsen und Gedeihen"
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Lampertheim: LAMPERTHEIM - Rund 40 frohgelaunte Kinder zogen am Sonntag Sexagesimae mit ihren Erzieherinnen in die Domkirche ein, um unter dem Motto "Säen, Wachsen und Gedeihen" den Gottesdienst zu gestalten. Vor zahlreichen Gottesdienstbesuchern, darunter auch die Eltern und Großeltern der Kleinen, begrüßten sie die Kirchenbesucher mit dem Lied "Wir sind die Kleinen" und freuten sich über den anschließenden Applaus.
Die Leiterin der KiTa am Graben, Bärbel Ohl, begrüßte die Anwesenden mit den Worten: "Lassen Sie uns also das Saatkorn ausbringen und uns auf Gottes Schutz und Hilfe verlassen, dass es wachsen, blühen und gedeihen wird. Am Ausgang werden wir Ihnen ein Säckchen mit Getreidekörnern geben, setzen Sie diese Körner in Erde ein und bringen Sie die Frucht dann zum Erntedankgottesdienst wieder mit."
Nach einem Anspiel, wo die Kinder die Kraft Gottes beim Säen, Wachsen und Gedeihen auf gutem und auf schlechtem Boden vorführten und Schalen mit guter und schwieriger Wachstumserde vor dem Altar abstellten, unterstrichen sie diesen Vorgang nochmals durch das Lied "Wir werden immer größer."
In seiner Predigt zu Kap. 4, Vers 26 - 29, aus dem Markus Evangelium unterstrich Prädikant Gottlieb Ohl nochmals die Bedeutung der Eltern und der Kindertagesstätten in der frühkindlichen Erziehung: "Diese Aufgabe überträgt Gott an uns, auch in der Erziehung unserer Kinder. Diese sind die Saat, die wir gesät haben. Sie wachsen, wir nähren sie in diesem Wachstum. Aber nicht nur der Leib dieser Kleinen ist es, der uns anvertraut ist, sondern auch deren Geist. Was tun wir? Fördern wir die Kinder, dass sie solche schönen Anspiele machen, sie Lieder mit Freude und Begeisterung singen. Man erkennt, sie sind stolz, wie Sie liebe Eltern, auf das Erbrachte. Fördern und fordern liegen nahe beieinander. Und diese Aufgabe müssen wir als Eltern wahrnehmen. Beten und singen wir mit unseren Kindern. Erzählen wir ihnen Gleichnisse aus der Bibel, die schöner und anschaulicher sind als viele Märchen, Videos, Fernsehen, Kino oder Hörbücher."
Nach dem Lied "Du hast uns Deine Welt geschenkt", wurden von Erzieherinnen und Eltern noch die Fürbitten verlesen, bevor die Kinder zusammen mit der Gemeinde noch das Schlusslied sangen "Wir bringen Frieden für alle". Diese wurden von den kleinen Akteuren mit Orff’schen Instrumenten und von Heike Ittmann an der Orgel begleitet. zg


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