TSV Ingeln-Oesselse / Wanderabteilung / Wanderung „Trinkwassererlebnispfad“

Wanderung „Trinkwassererlebnispfad“

Laatzen: Sportplatz | Herrliches Wanderwetter begleiteten uns am Sonntag, 08. Mai d.J., als wir mit 19 Personen bei einer Besichtigung des Wasserwerkes und auf dem Trinkwasser- erlebnispfad gegangen sind.
Mit den Autos ging die Fahrt nach Fuhrberg zum Parkplatz des Wasserwerkes. Hier wurden wir von einem Mitarbeiter der Stadtwerke freundlich empfangen, der uns zu einem Vortrag über das Wasserwerk einlud.
-Vom Wald zum Wasserglas-.
Interessant war zu hören, dass ein Regentropfen, der auf Fuhrberger Boden fällt, nach 25 bis 30 Jahren als Grundwasser gefördert wird. Es ist Zeit genug, gereinigt und gefiltert zu werden und sich mit natürlichen Stoffen anzureichern. Das Wasserwerk Fuhrberg liegt etwa 25 km nördlich von Hannover, in der Allerniederung, dem Wasserschutzgebiet Fuhrberger Feld. Etwa 40 % des Trinkwassers für Hannover kommen von hier. Fünf Horizontral-Filterbrunnen fördern das Grundwasser aus rund 25 m Tiefe. Um das Wasser vor Verunreinigungen zu bewahren, gibt es drei Schutzzonen mit unterschiedlichen Beschränkungen. In den Belüftungskammern wird das Wasser mit Luftsauerstoff angereichert. Erst wenn das Wasser durch die Accelatoren, Kiesfilter und nach erfolgreicher Aufbereitung gelaufen ist, wird das Trinkwasser in großen Reinwasserbehältern zwischengespeichert, bis es dann irgendwann bei uns zu Hause ankommt. Der 8 km lange Trinkwassererlebnispfad hält viele Überraschungen parat. Es gilt, den Weg des Wassers zu erforschen, vom Regentropfen bis zum Wasserhahn. An seinen 9 verschiedenen Stationen zum nassen Element, die die Geheimnisse des natürlichen Wasserkreislaufs näher bringen, kann man etwas über den Wasserkreisklauf lernen. Für die Grundwasserneubildung ist es vorteilhaft, dass hier Laubmischwald angebaut worden ist. Bei einem Stopp für eine Pause laden holzgeschnitzte Hasen und Eulen zum Ausruhen ein. Auch konnten wir hier eine Wasserprobe aus 7 m Tiefe gewinnen und probieren.
Durch das Hirschgehege und dem Bärenbruch wurde die Tour verlängert. An dem kleinen Bächlein Wulbeck wurde bei einer Pause unsere Rucksackverpflegung verzehrt.
Auch eine bunte Streuobstwiese ist auf dem Pfad zu entdecken.
Nach ca. 12 km wurde der Ausgangspunkt wieder erreicht.

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