Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht, zwei Themen, die uns alle angehen

Matthias Miersch zu Gast beim Christlichen Seniorenbund Immanuel Laatzen

Jeder kann durch Unfall, Krankheit oder Alter in die Lage kommen, wichtige Fragen nicht mehr selbst beantworten zu können. Deshalb ist es ratsam, sich frühzeitig vor Augen zu führen, welche Probleme sich daraus ergeben können und wie sie dann gelöst werden sollen.
Der Christliche Seniorenbund Immanuel Laatzen hat sich auf einer Informationsveranstaltung mit diesen Themen befasst und als Referenten den Bundestagsabgeordneten Matthias Miersch (SPD) gewinnen können. Miersch hat als Abgeordneter an den Gesetzesentwürfen zur Patientenverfügung mitgearbeitet:
Bereits 2006 hatte sich der Deutsche Juristentag für eine gesetzliche Regelung der Sterbehilfe und der Verbindlichkeit von Patientenverfügungen ausgesprochen. Behandlungsabbrüche und das Unterlassen lebenserhaltender Maßnahmen sollten auch schon vor der Sterbephase rechtlich erlaubt sein. In der Folgezeit legten die Abgeordneten Joachim Stünker, Wolfgang Bosbach und Wolfgang Zöller unterschiedliche Gesetzesentwürfe vor. Nach einer Sachverständigenanhörung im Bundestag wurde 2009 über die drei vorliegenden Gesetzesentwürfe abgestimmt. Das Resultat ist der neue Paragraph 1901a BGB, die Patientenverfügung. Für den Betreuer oder den Bevollmächtigten ist die Patientenverfügung, die schriftlich vorliegen muss, verbindlich. Miersch sprach sich dafür aus, die Patientenverfügung mit einer Vorsorgevollmacht zu kombinieren. Nur so könne in allen Lebens- und Behandlungssituationen das Selbstbestimmungsrecht des Patienten durchgesetzt werden. An einem Beispiel aus seinem persönlichen Umfeld machte er deutlich, welch gravierende Folgen es haben kann, wenn nicht rechtzeitig Vorsorge getroffen worden ist.
Auf Grund des großer Resonanz, der Veranstaltungsraum Wiese II war bis auf den letzten Platz gefüllt, erklärte sich Miersch bereit, demnächst erneut zu referieren, diesmal zur Zukunft der Pflege.

Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Leine-Nachrichten | Erschienen am 23.08.2011
2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können dann mit einem zweiten Klick Ihre Empfehlung an Facebook senden.
Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Facebook. Mehr dazu rechts unter .
2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können dann mit einem zweiten Klick Ihre Empfehlung an Twitter senden.
Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Twitter. Mehr dazu rechts unter .
2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können dann mit einem zweiten Klick Ihre Empfehlung an Google+ senden.
Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Google+. Mehr dazu rechts unter .
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen Webseiten Senden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.

Ähnliche Beiträge Übereinstimmende Themen:

Wie wird die Pflege von Hilfsbedürftigen künftig... Die Bundestagsabgeordneten Gabriele Lösekrug-Möller und Matthias Miersch zu Gast beim Christlichen Seniorenbund Immanuel Laatzen Wir werden immer...
Laatzener Senioren besuchen das Gut Knigge in... Historisches Interesse bewiesen 65 Laatzener Senioren mit dem Besuch des Stammsitzes des Freiherrn Adolph Knigge in Bredenbeck am Rand des...
Christlicher Seniorenbund Immanuel Laatzen blickt... Der Vorstand des Christlichen Seniorenbundes zieht für das vergangene Jahr eine überaus positive Bilanz. Der Verein konnte in den letzten Monaten 52...