DVMB Gruppe Laatzen war beim Rheumatag

Eine Einladung von Dr. Inge Ehlebracht-König, Ärztliche Direktorin im Rehazentrum Bad Eilsen erreichte auch unsere DVMB Gruppe in Laatzen. Am 06. Juni 2015 machten sich 6 Mitglieder in Fahrgemeinschaften auf den Weg nach Bad Eilsen. Das Thema war in diesem Jahr unsere Hände "Schmerz und Rheuma". Wie wichtig für unser Leben funktionstüchtige Hände sind, merken wir oft erst dann, wenn Beschwerden und Funktionsbeeinträchtigungen auftreten. Bei der Ursachenklärung von Schmerzen im Bereich der Hände sind verschiedene medizinische Fachbereiche gefragt, ebenso beim Einsatz therapeutischer Möglichkeiten.

Um 09.30 Uhr wurden wir im vollen Sall des "Fürstenhof" begrüßt. Zuerst hielt Prof. Dr. Michael Hammer vom St.-Josef-Stift in Sendenhorst einen Vortrag über "Die entzündete Hand bei rheumatischen Erkrankungen". Kurzweilig erklärte er uns, dass es dabei um drei Säulen geht: Erstens das Therapieziel festlegen, zweitens eine engmaschige Kontrolle und drittens die Therapie intensivieren.

Danach stand das Thema "Die Fingerpolyarthrose" auf dem Programm. Dr. Joachim Georgi von der HELIOS Ostseeklinik Damp hatte die weiteste Anreise. Hier wurde mit Bildern und Beispielen die Unterschiede zwischen Arthrose und Arthritis aufgezeigt und auch die unterschiedlichen Behandlungsformen wurden eingehend erläutert.

Nach einer kurzen Pause stand der Vortrag von Prof. Dr. Jens D. Rollnik, BDH-Klinik Hessisch Oldendorf, zum Thema "Sind es die Nerven? Neurologische Ursachen von Handschmerzen" auf dem Programm. Anschaulich wurden die Nervenstrom-Messungen dargestellt. Uns wurde klar, dass Schmerzen nicht immer nur rheumatische oder altersbedingte Ursachen haben.

"Chirurgische Therapiemöglichkeiten bei Handschmerzen" war das Thema von Dr. Jobst Meyer, AGAPLESION Ev. Krankenhaus Bethel, in Bückeburg. So vielfältig wie unsere Hände mit den vielen Gelenken, Sehnen, Muskeln und Knochen, so vielfältig sind auch die operativen Möglichkeiten. OP-Bilder unterstrichen auch hier die Möglichkeiten eines chirurgischen Eingriffs.

Zum Schluss wurden "Ergotherapeutische Möglichkeiten bei Handschmerzen" von Frau Mailin Hölscher unf Frau Lena Meyer aus dem Rehazentrum Bad Eilsen vorgestellt. Der Schwerpunkt liegt auch hier bei den Bedürfnissen des Patienten. Die Hilfsmittel wie Bandagen und Schienen sollten immer individuell angepasst werden. Die Hilfsmittel für den Alltag sind vielfältig: Griffverdickungen, Weinkelmesser, Ringdosenöffner, Vakuumöffner und als Flaschenöffner hat sich zum Beispiel ein Nussknacker bewährt.

Danach gab es einen vegetarischen Imbiss, der sehr lecker war. Fazit unserer kleinen "Reisegruppe": Auf unsere Hände werden wir mehr achtgeben.
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