DVMB Gruppe Laatzen fährt nach Walsrode

v.l. Horst Schulz, Renate Finke, Jochen Bürger, Ingrid Ruhmann, Walter Fuchs Inge und Otto Bethe.
Mit 7 aktiven Mitgliedern ist die Gruppe Laatzen der Deutschen Vereinigung Morbus Bechterew zur Mitgliederversammlung nach Walsrode gefahren. Da der Landesverband Niedersachsen gleichzeitig sein 25-jähriges Bestehen feierte, war die Veranstaltung mit über 160 Mitgliedern gut besucht. Nach der traditionellen Baumpflanzaktion - leider im Regen - begann die Versammlung.
Die nds. Ministerin für Soziales, Frau Cornelia Rundt, war als Gast eingeladen und bedankte sich im Namen der Politik bei den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern für ihr Engagement. Diese Arbeit in den Selbsthilfegruppen könne nicht hoch genug geschätzt werden. Sie sicherte auch weiterhin die Hilfe und Untersützung des Staates zu. "Wer die Diagnose Morbus Bechterew erhält, hat eine Menge Fragen. Viele Menschen haben vorher noch nie von dieser schmerzhaften Krankheit gehört. Umso größer ist die Verunsicherung: Wie wird sich meine Krankheit entwickeln? Was kann ich selbst tun, um die Symptome zu lindern? Ganz praktische Fragestellungen kommen oft hinzu, etwa ob es möglich sein wird, den gewählten Beruf weiterhin auszuüben. Auch das soziale Umfeld ist betroffen, weil Ehepartnerinnen und -partner, Angehörige oder Freunde und Freundinnen oft wenig über die Krankheit wissen. Die ehrenamtliche Arbeit von Selbsthilfegruppen macht aus "Betroffenen" Expertinnen und Experten in eigener Sache und somit auch Ratgeber für andere." Die Dankesworte von Frau Rundt wurden mit großem Applaus gewürdigt.
Das Streichertrio der Musikschule Soltau sorgte zwischendrin für angenehme Auflockerung.
Weitere Gäst hielten ihre Vorträge und wurden mit Applaus verabschiedet.
Für unsere Gruppe waren die Vorträge von Dr. Erwin Meyer, niedergelassener internistischer Rheumatologe aus Rinteln und Dr. Max Ettinger, Medizinische Hochschule Hannover besonders interessant. Dr. Ettinger hielt einen anschaulichen Vortrag mit Fotos (Beamer) über Gelenkersatz bei Arthrose und den Unterschied bei rheumatischen Erkrankungen.
Die Versammlung ging mit dem Jahresbericht des Vorstandes, dem Bericht der Kassenprüfer, Entlastung des Vorstandes und der Wahl der Delegierten zur Bundesdelegiertenversammlung weiter. Aus unserer Gruppe nimmt Horst Schulz diese Aufgabe wieder an.
Gegen 17.00 Uhr war Ende der Veranstaltung und leider konnte nur ein Mitglied aus unserer Gruppe an dem anschließenden Festakt zum 25-jährigen Bestehen teilnehmen. Dieser berichtete, dass die Livemusik hervorragend war, das Buffet des Mercure-Hotels nicht zu übertreffen ist und alle sehr schöne Stunden miteinander verbrachten.
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