Mitgliederversammlung der CDU-Laatzen

Der Stadtverbandsvorsitzende Christoph Dreyer
 
Bernward Schlossarek, der Vorsitzende der CDU-Fraktion in der Regionsversammlung Hannover

Kandidaten ür die Regionswahl stehen fest

Erklärung zur Flüchtlingssituation verabschiedet

Bei der Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbandes Laatzen am 27.01.2016 stand unter anderem die Wahl der Kandidaten für die Regionswahl am 11. September 2016 auf dem Programm.
Der Stadtverbandsvorsitzende Christoph Dreyer eröffnete die außerordentlich gut besuchte Mitgliederversammlung und freute sich über das rege Interesse.
Dreyer begrüßte die anwesenden Mitglieder, unter denen sich auch der ehemalige Landtagspräsident Jürgen Gansäuer und seine Tochter Christina Gansäuer (Kreisgeschäftsstelle) befanden. Dann überließ er das Mikrofon dem Vorsitzenden der CDU-Fraktion in der Regionsversammlung Herrn Bernward Schlossarek.
Dieser skizzierte die großen Themen, die die Region Hannover bewegen:
- die Situation der Krankenhäuser
- die Notfallversorgung
- der Zustand der Kreisstraßen
- die Wahlmanipulationen des Wahlleiters bei der Wahl des Regionspräsidenten
- Müll
Zusammenfassend sagte Schlossarek: “Dies alles kann die CDU besser!“
Für die Wahl zur Regionsversammlung stellten sich 3 Kandidaten mit ihren kurzen Statements vor: Christoph Dreyer, Angelika Rohde und Fabian Stahl.
Die Mitglieder wählten mit 28 Stimmen Christoph Dreyer auf den Spitzenplatz, Angelika Rohde mit 21 Stimmen auf Platz 2 und Fabian Stahl zum 3. Kandidaten.
Danach wurden noch je 5 Delegierte und 5 Ersatzdelegierte für die Vertreterversammlung zur Aufstellung der Bewerber für die Regionsversammlung gewählt.
Zum Abschluss der Mitgliederversammlung wurde mit nur 1 Gegenstimme die Grasdorfer Erklärung des CDU-Stadtverbandes zur Flüchtlingssituation in Laatzen verabschiedet.
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Grasdorfer Erklärung des CDU-Stadtverbandes Laatzen
zur Flüchtingssituation in Laatzen anläßlich der Mitgliederversammlung am 27.01.2016


Die Laatzener CDU ist sehr besorgt über die Entwicklung in der Flüchtlingskrise. Wir appellieren an die Bundespolitik und Landespolitik, kurzfristig alle denkbaren Maßnahmen zu ergreifen, um den Zuzug von Schutzsuchenden auf ein verkraftbares Maß zu verringern. Integration kann nur gelingen, wenn der derzeitige massenhafte Zustrom von Flüchtlingen begrenzt wird. Damit wir uns in den Kommunen darum kümmern können, brauchen wir Zeit und deutlich mehr finanzielle Unterstützung. Auch die Abschiebung abgelehnter Asylbewerber muss endlich konsequent umgesetzt werden, um die vorhandenen Ressourcen nicht weiter zu überlasten.

Wir begrüßen das vielfältige ehrenamtliche Engagement der Laatzener Bürgerinnen und Bürgern in der Flüchtlingshilfe, um den Flüchtlingen einen guten Start und letztlich erfolgreiche Integration in unserem Land zu ermöglichen.

Wir stehen zu den Verpflichtungen der Stadt Laatzen und unterstützen ausdrücklich den Kurs des Bürgermeisters und der Stadtverwaltung, die Unterbringung von Flüchtlingen in Turnhallen und Schulen soweit wie möglich zu vermeiden. Gleichzeitig erwarten wir, dass die Turnhalle in der Erich-Kästner-Schule spätestens nach den Sommerferien 2016 wieder uneingeschränkt für den Schul- und Sportbetrieb genutzt werden kann.
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 28.01.2016 | 17:22  
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