"Halts Maul..." Ratssitzung Laatzen wie immer??

Für einen Politiker ist es gefährlich, die Wahrheit zu sagen. Die Leute könnten sich daran gewöhnen, die Wahrheit hören zu wollen. George Bernard Shaw
Die Ratssitzung am 24.10.2013 in der Albert Einstein Schule war bemerkenswert. Der neue Haushalt der den 70 Bürgern vorgestellt wurde uferte in die Urenkelschuldenfalle aus. Das wurde mit Unkenrufen und kritischen Zwischenrufen der Bürger quittiert. Dem wird ja nichts entgegen zu setzen sein, weil die Rot/Grüne Ratsmehrheit macht was sie will. Diese Wahrheit konnten/mussten einige Ratsbürgerbesucherneulinge frustriert feststellen. Einige waren dabei in der Wortwahl auch im Tierpark gelandet...köstlich!
Dann wurde nach einem Schlagabtausch die Hundesteuererhöhung durchgewunken. Wobei Herr Jessberger(SPD) als Abweichler(sagt man so?) gegen seine Sozis stimmte und das auch in einer Rede darstellte. Das wird sicherlich Konsequenzen haben.Die Schmutzwassergebühr war natürlich in Laatzen zu gering, weil ja andere Dinge unbedingt finanziert werden müssen. Auch erhöht. Dann ging es weiter in Richtung Grundsteuer. Hier konnte Herr Gritzka wohl 960 Protestlerunterschriften nachreichen. Diese wurden bis er diese konkret ansprach gar nicht diskutiert/erwähnt. Warum auch? Der Bürger wird vor der Wahl verarscht und dann vorgeführt. Das war so und wird so bleiben..oder? Ja eine Wutbürger/Protestkultur klingt an, weil es hier unter den Bürgern sehr konstruktive kritische Stimmen gab. Bemerkenswert war auch das Bürgerfragen von denselben zu Hause ausgearbeitet worden sind, die dann abgelesen eine sehr direkte Fragestellung erlaubten, Ja sogar Beweisunterlagen für die Falschheit der Grundsteuererhörung waren vorhanden. Ja und wenn dann ein Bürger etwas zu langatmig ausholte dann kam aus den Reihen der Ratsmitglieder die Bemerkung“ Halt doch endlich dein Maul!“Also Fresse halten??!! Hier sind nun schon 2600 Unterschriftenprotestler, dann wurde hier im Raum eine volksfeindliche Stimmung erzeugt die deutlich wahrnehmbar im Raum einen Hauch von Veränderung durchblicken lässt. Das zusammen könnte, wenn der Bürger sich nicht vor der nächsten Wahl nicht wieder einlullen lässt, zu geänderten Parteiverhältnissen führen. Hoffentlich. Begründungen für die Steuererhöhung waren dann Aussagen die zu schallendem Gelächter führten. So muss der soziale Friede in der Stadt bewahrt werden, alles ist zukunftsorientiert angelegt, das wiederum führt zu beträchtlichen nachfragen nach Bauland, Investoren stehen beim Bürgermeister Schlange und es ziehen ganz viele nach Laatzen. Das muß so bleiben und ist alles für den Bürger. Er hat diese Parteien gewählt, somit autorisiert Entscheidungen zu treffen, auch wenn unsere Enkel wohl niemals einen Namen der jetzigen Verantwortlichen auf ein Straßenschild oder Ehrentafel publizieren werden. Im Gegenteil diese werden entfernt. Wurde mit Namen derjenigen die nicht im Dienste des Volkes handelten schon immer so gemacht. Der Ansatz einer Protestkultur, Grundsteuererhöhungsprotestler ist gelegt, nun bedarf es einen systematischen Ausbaus dieser und weiterer Proteststrukturen. Inhaltlich gut aufgestelltes Personal welches diesen lenken und leiten kann/würde ist vorhanden. Nebenbei darf dann natürlich nicht vergessen werden das sich diese Wutbürger mit einen Gegenwehr auseinandersetzen müssen. Ob sie nun beruflich fertig gemacht werden oder Briefe bekommen wie ich:“ Ihr Verhalten gegenüber der Stadt Laatzen lässt eine Zusammenarbeit nicht zu!“ ist noch zu beachten. Aber da wird es sicherlich einige kratzfeste geben die das aushalten. Der Bürgermeister hat sich hier jedenfalls keine Freunde gemacht, wäre Herr Klaus (FDP und Herr Meis CDU) nicht in gewohnter Oppositionsmanier ans Rednerpult gegangen man könnte glauben das gar keine Opposition gibt. Es gibt sie.
Fazit: Die Neuverschuldung auf Kosten der Bürger wird kommen, die Gutsherrenart der Politiker wird sich rächen, die Saat die hier vom Bürgermeister gesät wird geht ganz langsam auf.
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2 Kommentare
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Kurt Battermann aus Burgdorf | 25.10.2013 | 12:04  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 25.10.2013 | 15:52  
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